Presse
Landgerichtspräsident Walter Leupold ist mit seiner Truppe zufrieden – Landtagsabgeordnete Annette Karl zu Besuch
Was Computer betrifft, ist die Weidener Justiz gut ausgestattet.
Für Anfang 2012 wird sogar neue Hardware erwartet. Das Gebäude
selbst benötigt allerdings noch etwas Auffrischung und was die Personaldecke betrifft: „Natürlich knirscht’s überall. Beim Staat wird gespart“, so Walter Leupold. „Aber im Prinzip sind wir zufrieden.“
Beim neuen Landgerichtspräsidenten informierte sich Annette Karl (SPD) über die Arbeitssituation bei der Weidener Justiz und hakte
nach, ob das Instrument der Mediation (Schlichtung) in Weiden erfolgreich eingesetzt wird.
Auch Bürgermeister und Valeo-IT-Geschäftsführer sprechen mit Annette Karl über attraktiven Ort
„Arzt auf dem Land scheint doch nicht schlecht zu sein. Ihre Aussage muntert mich auf und vielleicht locke ich damit meine Tochter doch wieder zurück in die Oberpfalz.“ Das sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl bei einem Besuch in der Praxis von Dr. Marie Magdalena Reber-Schuller.
Luhe habe an Attraktivität gewonnen, wertete Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer die Tatsache, dass eine Ärztin von Weiden nach Luhe zog und eine internistische Privatpraxis eröffnete. Das zeige sich auch an Hand von Zahlen, die der Bürgermeister vor dem Besuch bei der Ärztin beim Empfang im alten Rathaus erläuterte.
Über den aktuellen Stand von einigen Bauprojekten informierte sich Landtagsabgeordnete Annette Karl am Staatlichen Bauamt Amberg-Weiden bei Amtsleiter Hermann Gläser. Thema war unter anderem die Ortsumgehung Eslarn und deren Streichung im 7. Ausbauplan für den Staatstraßenbau. Karl kritisierte, dass bei der Fortschreibung die wichtige Anbindungsfunktion des Raumes Schönsee / Stadlern an die A6 bei Waidhaus völlig außer Acht gelassen worden sei. Immerhin seien in beiden Orten über 1000 Arbeitsplätze von Firmen angesiedelt, die international tätig sind und auf eine optimale Verkehrsanbindung angewiesen sind.
Landtagsabgeordnete Annette Karl bedankte sich beim neuen Behördenleiter des Wasserwirtschaftsamtes Weiden (WWA) Walter Raith für den freundlichen Empfang und betonte die Wichtigkeit regelmäßiger Kontakte zwischen Abgeordneten und Behörden. Sie wünschte Herr Raith viel Erfolg bei seiner verantwortungsvollen Tätigkeit. Das aktuell wichtigste Thema für das Amt ist die Umsetzung der EU-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie. Raith erläuterte dazu, dass es bei diesem Prozess darum gehe, das Hochwasserrisiko an den Gewässern zu bewerten und Konzepte für den Umgang mit dem Hochwasserrisiko zu entwickeln. "Die Hochwassergefahr ist vielen Bewohner in den Talräumen nicht bewusst. Deshalb ist es wichtig, das Risiko und den möglichen Umgang damit aufzuzeigen" so Raith. Erreicht werden soll unter anderem, dass Hochwassergebiete möglichst baufrei bleiben oder Bauten mit entsprechenden Schutzmaßnahmen versorgt werden.
Elektrifizierung ja, aber bitte mit Lärmschutz. Die Bürger von Altenstadt, die nahe an der Bahnstrecke Regensburg - Hof wohnen haben sich zusammengetan um mit Politikern über die Elektrifizierung der Bahnstrecke zu sprechen. Wenn es soweit kommen sollte, dann würde die Zahl der Güterzüge von rund sechs am Tag auf rund 80 steigen. Das bestätigte die Bahn den Anwohner. Die Anwohner sprechen sich deswegen klar für Lärm- und Erschütterungsschutz aus. Bei einem Treffen mit der Landtagsabgeordneten Annette Karl von der SPD wurde auf die Problematik eingegangen. Sie versteht die Probleme, gibt aber zu bedenken, dass es noch keine verlässliche Aussage bezüglich der Elektrifizierung gäbe. Wenn es aber soweit kommt, dann müsse man erst einmal klären, ob der Lärmschutz vom Bund gezahlt wird oder die Kommune für die Kosten aufkommen muss. Die Anwohner werden dennoch jetzt schon aktiv. Sachlich und in Zusammenarbeit mit den Politikern.
http://www.oberpfalz.tv/nachrichten/elektrifizierung-ja-aber-bitte-mit-laermschutz.html