26.03.2021 | Gleichstellung

AsF Oberfranken: CSU und Freie Wähler handeln gegen die Interessen der Frauen

 
Dr. Simone Strohmayr, MdL

„Forum Soziale Inklusion e.V.“ soll mit 20.000 Euro gefördert werden, dabei ist der Verein dafür bekannt, gegen die Gleichstellung von Frauen und Männern zu arbeiten.

Aus einem Antrag der CSU und Freien Wähler geht hervor, dass diese dem umstrittenen Verein „Forum Soziale Inklusion e.V. (FSI e.V.)“ im Rahmen des Etatplans 2021 eine Zuwendung in Höhe von 20.000 Euro zukommen lassen wollen. Der Verein soll mit der finanziellen Unterstützung daran arbeiten, die Gleichheit von Männern und Frauen in der Berufswelt zu verbessern. Das wäre ein begrüßenswertes Ziel, wenn es denn von dem Verein FSI e.V. ernst gemeint wäre.

„Auf den zweiten Blick muss man feststellen, dass sich hinter dem „Forum für Soziale Inklusion e.V.“ ein Männerrechtsverein verbirgt, der antifeministisch agiert und Männer in einer Opferrolle sieht“, erläutert SPD-Landtagsabgeordnete Simone Strohmayr. „Es ist eine Tatsache, dass Frauen an vielen Stellen in unserer Gesellschaft immer noch benachteiligt werden. Diese Tatsache einfach zu verdrehen und Männer als Diskriminierte dazustellen, dient nur dazu, gegen Frauen und ihre berechtigten Interessen mobil zu machen“, fügt die Landesvorsitzende der bayerischen Sozialdemokratinnen Micky Wenngatz hinzu.

15.03.2019 | Gleichstellung

MdEP Kerstin Westphal: Zahltag? Am 18.3. ist Equal Pay Day

 

Der 18. März markiert in diesem Jahr erneut symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen in Deutschland umsonst arbeiten, während ihre männlichen Kollegen seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Nach den Zahlen des statistischen Bundesamtes arbeiten Frauen also erst einmal 77 Tage umsonst, bis sie den Lohn- und Gehaltsunterschied zu ihren männlichen Kollegen aufgeholt haben. „Das darf so nicht bleiben. Diese Lücke muss weg“, fordert die fränkische Europaabgeordnete Kerstin Westphal (SPD).

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort ist eine Forderung, die wir Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen schon seit vielen Jahren stellen. Mit dem Gesetz zu mehr Lohntransparenz ist ein erster Schritt getan, diese Lohnlücke weiter zu schließen“, so Westphal. „Die Gleichberechtigung beim Lohn richtet sich nicht gegen Männer, sie ist einfach wichtig für eine partnerschaftliche Gesellschaft“, betont Westphal.

08.03.2019 | Gleichstellung

AsF fordert "Rechte für Frauen statt Blumen!" zum Internationalen Frauentag am 8. März

 

Die bayerischen Vorsitzenden der SPD-Frauen (AsF) Maria Noichl und Micky Wenngatz fordern Rechte für Frauen statt Blumen zum Internationalen Frauentag am 8. März.

Maria Noichl, MdEP, Bundesvorsitzende der AsF:

„Der Internationale Frauentag ist ein weltweiter Kampftag für Frauenrechte. In Zeiten von #metoo, #Aufschrei und den zahlreichen Missbrauchsfällen wird deutlich, dass die Gleichstellung von Frauen auch hier in Europa noch lange nicht erreicht ist. Mich ärgert's, wenn der Weltfrauentag zu einem zweiten Valentinstag verkommt. Wir Frauen wollen am 8. März keine Blumen, sondern gerechte Bezahlung, Kampf gegen Gewalt an Frauen und die Hälfte vom Kuchen - und der Bäckerei!“

Micky Wenngatz, Landesvorsitzende der AsF Bayern: „100 Jahre, nachdem Frauen zum ersten Mal in Bayern und Deutschland wählen durften, ist noch so viel zu tun. Wir kämpfen für mehr Frauen in den Parlamenten! Deshalb unterstützen wir den Gesetzentwurf zur Parität der BayernSPD Landtagsfraktion. Frauen müssen den Zugang zu allen Führungspositionen haben. Der Kampf gegen sexualisierte Gewalt und den täglichen Sexismus sowie für ein selbstbestimmtes Leben von Frauen sind ebenfalls Schwerpunkte unserer Arbeit.“

07.03.2019 | Gleichstellung

AsF warnt: "Die CSU rüttelt am Paragraphen 218!"

 

Die SPD-Frauen in Bayern werfen der CSU Kumpanei mit fundamentalistischen Abtreibungsgegnern vor. Hintergrund ist eine angemeldete Demonstration am 8. März vor der Landeszentrale der BayernSPD, zu der die CSU gemeinsam mit der "Aktion Lebensrecht für Alle e.V."(ALfA) aufruft.

Micky Wenngatz, Landesvorsitzende der bayerischen SPD-Frauen (AsF), ist schockiert:
„Ausgerechnet am Internationalen Frauentag will die CSU mit den fundamentalistischen, frauenfeindlichen Abtreibungsgegnern des Vereins ALfA, die vor der Verbreitung von Fake News nicht zurückschrecken, gemeinsame Sache machen und vor der SPD-Zentrale in München demonstrieren.“

23.02.2019 | Gleichstellung

Frauenwahlrecht: Wir fordern Parität!

 
Frauen in Berlin auf dem Weg zu einer Demonstration für Frauenwahlrecht

Frauenwahlrecht – das war die zentrale politische Forderung der proletarischen Frauenbewegung im 19. Jahrhundert. Am 12. November verkündete die SPD geführte Provisorische Reichsregierung rechtsverbindlich das Frauenwahlrecht auf Reichsebene. Der Sozialdemokrat Kurt Eisner hatte zwar schon in der Nacht zum 8. November das Frauenwahlrecht verkündet, das war aber nur eine Absichtserklärung. Rechtlich verbindlich führte der Freistaat Bayern das Frauenwahlrecht am 5. Dezember 1918 ein. Am 19. Januar 1919 durften Frauen zum ersten Mal an einer Reichstagwahl teilnehmen.

Doch bis dahin war es ein weiter und steiniger Weg, denn Frauen konnten sich dieses Recht nur durch beharrliche Überzeugungsarbeit erkämpfen.

10.10.2018 | Gleichstellung

MdL Susann Biedefeld: 40 Jahre AsF im SPD Ortsverein Altenkunstadt und 100 Jahre Frauenwahlrecht

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

zuerst einmal herzlichen Glückwunsch an die SPD-Frauengruppe im SPD- Ortsverein Altenkunstadt zum 40jährigen Bestehen. Für eine Frauengruppe in der SPD ist das ein wirklich stolzes Jubiläum. Und: Hier in Altenkunstadt wurde durchgängig 40 Jahre frauenpolitische Arbeit geleistet. Politische Arbeit von Frauen für Frauen und für eine geleichberechtigte Gesellschaft. Politische  Arbeit für die Gleichstellung der Frau in Gesellschaft, Beruf, Familie und Partei. Dankeschön für die Einladung. Ich freue mich, das Jubiläum mitfeiern zu dürfen. Und Dankeschön dafür, über das besondere Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“ anlässlich 40 Jahre SPD-Frauengruppe Altenkunstadt sprechen zu dürfen.

Vor kurzem wurde der Internationale Frauentag zum 107. Mal gefeiert und  aus diesem Anlass werden auch oft Blumen verteilt. Als Frau finde ich es natürlich schön, wenn man Blumen bekommt, aber ich meine, dass Frauenpolitik jeden Tag und überall stattfinden muss, wenn sich etwas verbessern soll. Aber wir haben heute ein Jubiläum: 40 Jahre AsF Altenkunstadt und da erlaube ich mir, jeder Frau (aber auch den Männern) statt Blumen, ein paar Kalorien zu schenken: Ein kleines, individuell für das Jubiläum, gestaltetes Schokoladentäfelchen. Und Blumen? Blumen bekommt heute „nur“ das noch einzige Gründungsmitglied, unsere anwesende Genossin.

30.07.2018 | Landespolitik

Europa-Preis der BayernSPD: „Lifeline“-Kapitän Claus-Peter Reisch im Bayerischen Landtag ausgezeichnet

 
SPD-Landeschefin Natascha Kohnen, Lifeline-Kapitän Claus-Peter Reisch und SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher

Natascha Kohnen dankt für das Engagement für Menschenwürde und europäische Werte - SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher: "Seenotrettung ist praktizierte Humanität"

Aus Solidarität mit den privaten Seenotrettern im Mittelmeer und als Dank für ihre humanitäre Hilfe hat die BayernSPD-Landtagsfraktion den Kapitän des Rettungsschiffs „Lifeline“, Claus-Peter Reisch, mit dem Europa-Preis ausgezeichnet. Bei der Veranstaltung am Freitag im Bayerischen Landtag sagte Natascha Kohnen: "Danke, dass Sie da draußen auf dem Meer Leben retten. Danke, dass Sie die Menschenwürde schützen. Und danke, dass Sie damit auch unsere gemeinsame Würde als Europäer erhalten."

Die SPD-Landesvorsitzende erinnerte an den Satz „Jedes Menschenleben soll heilig sein“. Dies hatte der sozialdemokratische Freistaatsgründer Kurt Eisner vor fast 100 Jahren im November 2018 in die Proklamation des Freistaates Bayern geschrieben. Kohnen mahnte: "Das muss auch heute der Grundsatz unseres Handelns sein. Und 'jedes Menschenleben' heißt nicht: Das Leben jedes Bayern. Oder jedes Deutschen. Oder jedes Europäers. Sondern eben tatsächlich jedes Menschenleben."

26.07.2018 | Senioren

SPD-Kreisverband Bayreuth-Land: Neuwahlen bei der AG 60 plus

 
Der neu gewählte Vorstand der AG 60plus in Bayreuth

Nachdem der langjährige Vorsitzende der AG60+ Karl Hummel aus gesundheitlichen Gründen sein Amt ausgeben musst, fand auf der Kreiskonferenz der AG 60+ im Juni 2018 die Neuwahlen statt.

Der neugewählte Vorstand unter Führung des Vorsitzenden Hans Dötsch hat sich am 18. Juli 2018 in seiner ersten Sitzung konstituiert. Hans Dötsch wird von seinen Stellvertretern Christa Müller-Wilfing und Dieter Oguntke sowie dem Schriftführer Manfred Präcklein und weiteren elf Besitzern unterstützt.

Bereits in seiner Antrittsrede umriss der ehemalige Kreisrat, Kreisvorsitzende und Bürgermeister von Heinersreuth die Ziele des neugewählten Vorstandes: Die Arbeitsgemeinschaft organisiert eine Fahrt zum Bezirkstreffen am 18.8.2018 in der Frankenakademie in Schney. Dort wird der Generalsekretär der Bayern SPD Uli Grötsch sprechen. Ab Bayreuth fährt eine kostenloser Bus, mit Zwischenstopps in Heinersreuth und Altenplos.

28.06.2018 | Europa

Kerstin Westphal, MdEP: Kerstin Westphal: Freiwillige Selbstverpflichtung ist nicht genug!

 
Kerstin Westphal, MdEP, im Parlament

Das Internet hat das Kaufverhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern verändert. Jeder fünfte Einkauf findet heute elektronisch statt, meldet die europäische Statistikbehörde Eurostat. Der Onlinehandel hat aber ein gravierendes Problem mit Produktpiraterie und somit mit potentiell gefährlichen Produkten.

Vier große Online-Unternehmen haben sich jetzt verpflichtet, gefährliche Produkte, die über ihre Plattformen verkauft werden, schneller aus dem Verkehr zu ziehen. Alibaba, Amazon, eBay und Rakuten Frankreich haben mit der EU-Kommission eine entsprechende Verpflichtungserklärung unterzeichnet.

„Das ist aus Sicht des Verbraucherschutzes erst einmal zu begrüßen. Ob diese auf Freiwilligkeit basierende Erklärung ausreicht, bezweifle ich aber!“, betont die fränkische EU-Abgeordnete Kerstin Westphal (SPD), Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz.

27.06.2018 | Bildung

MdB Anette Kramme: Bund stockt Förderung für Deutsch-Deutsches Museum im Mödlareuth auf

 
© Foto: Wikimedia Commons

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung am Mittwoch eine Aufstockung der Fördermittel für das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth beschlossen, nachdem sich die Baukosten für die Erweiterung um 2,43 Millionen Euro verteuert hatten.

„Ich freue mich, dass der Bundeszuschuss um rund 1,2 Millionen Euro aufgestockt wurde, denn das Museum erfüllt eine wichtige Aufgabe bei der Aufarbeitung und Dokumentation der Deutsch-Deutschen Geschichte“, erklärt die Bayreuther Bundestagsabgeordnete Anette Kramme. Die Baukosten waren ursprünglich mit 10,15 Millionen Euro veranschlagt, aufgrund gestiegener Preise in der Baubranche war dies jedoch nicht mehr zu halten. Somit beträgt die Gesamtfördersumme des Bundes nun knapp 5,6 Millionen Euro.

Rund 80.000 Besucher kann das Museum jährlich begrüßen. „Das zeigt deutlich, welche Bedeutung dem Museum beigemessen wird und dass nun schnellstmöglich ein Architektenwettbewerb durchgeführt werden muss, um den Baubeginn im kommenden Jahr halten zu können“, so Kramme.

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