Presse
Oberpfalz TV war am 15.01.2016 zu Gast bei Annette Karl, um mit ihr über den Sanierungsstau bei den Brücken an Staatsstraßen zu sprechen.
Der Videobeitrag auf Oberpfalz TV
Die Pressemeldung vom 06.01.2016: Fast jede zweite staatliche Brücke in der nördlichen Oberpfalz marode
Gleiches Recht für alle Helfer
Fast gebetsmühlenartig bemühte sich BRK-Kreisgeschäftsführer Franz Rath bei den Weihnachts- und Silvesterempfängen des Roten Kreuzes die Verlegung des Rettungswagenstandorts infolge des Trust-Gutachtens ins rechte Licht zu rücken und Vohenstrauß weiterhin als zentralen Anlauf für die Bereitschaft festzuzurren.
Die Helfergleichstellung legte die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Gabriele Kreuzer beim SPD-Empfang im Rotkreuzhaus den Politikern mit Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch und der Landtagsabgeordneten Annette Karl besonders ans Herz, nachdem sie mit den amtierenden Wachleiter Manfred Bäumler die beeindruckenden Zahlen der Rotkreuzgemeinschaft vom abgelaufen Jahr kundgetan hatte
Es ist schön, wenn Frauen und Männer des Roten Kreuzes Besuch von politischen Mandatsträgern kommen. Doch bei den beengten Verhältnissen wie sie in der Rettungswache auf dem Felixberg herrschen, ist das fast schon peinlich.
Von der SPD zwängten sich Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch, Landtagsabgeordnete und Stadträtin Annette Karl, Neustadts dritter Bürgermeister Heribert Schubert sowie stellvertretende Ortsvorsitzende Miriam Pöllath in der kleinen Küche auf die Eckbank. Die Gastgeber, fünf an der Zahl, lauschten den Gästen. „Die Situation von Notarzt und Ehrenamtlichen beschäftigt uns beide das ganze Jahr über“, sagte Grötsch. Und Schubert bekräftigte, dass auch ihm die beengte Situation nicht gefalle. „Ich hoffe auf eine Lösung.“ Wachleiter Timo Unbehaun und stellvertretender Bereitschaftsleiter Markus Neubert stimmten überein, dass die Neustädter Wache zur Zeit keine Nachwuchssorgen habe.
MdL Annette Karl: 84 von 186 Brücken in der nördlichen Oberpfalz sanierungsbedürftig - Unverantwortliches Abwirtschaften der Infrastruktur durch die Regierung
Fast jede zweite staatliche Brücke in den Landkreisen Neustadt, Tirschenreuth und der Stadt Weiden ist marode. Das hat eine aktuelle Anfrage des Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Markus Rinderspacher an die Staatsregierung gezeigt. Insgesamt geht es um 1.192 Brücken von Staatsstraßen in Bayern, die sanierungsbedürftig sind.
Die wirtschaftspolitsche Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Annette Karl ist entsetzt: "Was die CSU-Regierung hier mit den Brücken treibt, ist versteckte und verschleppte Staatsverschuldung. Wenn im Norden der Oberpfalz 84 von 186 Brücken, also 45 Prozent, sanierungsbedürftig sind kann man nicht fassen, dass die Staatsregierung hier nichts tut." So sind im Kreis Neustadt/WN 35 von 79 Brücken sanierungsbedürftig, im Landkreis Tirschenreuth sind 47 von 111 Brücken und in der Stadt Weiden 2 von 6 Brücken vom Sanierungsstau betroffen.
Wirtschaftspolitische Sprecherin Karl: Potential darf in Zeiten von hoher Fachkräftenachfrage nicht brachliegen
Angesichts der heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen fordert die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Annette Karl, den Arbeitsmarkt mehr für Flüchtlinge zu öffnen. "Die geringe Arbeitslosenquote beweist: Es werden mehr Arbeitskräfte gebraucht", betont Karl. "Umso absurder, dass Flüchtlinge oft über Monate nicht arbeiten dürfen - ja, oft über lange Zeit nicht mal ihre Qualifikation registriert wird!"
Je eher man jedoch über den Stand der Vorbildung Auskunft habe - am besten bereits bei der Registrierung in den Erstaufnahmeeinrichtungen -, desto eher und gezielter könne mit der Nachqualifizierung gestartet werden. "Und je schneller das passiert, desto eher gelingt eine Arbeitsmarktintegration für die Flüchtlinge", stellt Karl fest. "Es kann nicht sein, dass in Zeiten, in denen viele Betriebe händeringend Auszubildende und Fachkräfte suchen, viel Potential einfach brachliegt."