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Übernahme des Traditionsunternehmens Märklin durch die Fürther Simba-Dickie-Gruppe wird als "Traumhochzeit" gesehen
China ist out, Germany wieder in: Im Hauptwerk der Traditionsfirma Märklin im baden-württembergischen Göppingen setzen geschickte Frauenhände Lokomotivgestänge im Maßstab von eins zu 87 oder gar eins zu 220 zusammen, ziehen unter der Lupe feinste Farblinien nach. "Männer können das nicht", erklärt Märklin-Geschäftsführer Wolfrad Bächle die ausschließliche Anwesenheit des weiblichen Geschlechts in dieser Produktionshalle.
SPD-Sprecherin für den ländlichen Raum Annette Karl : Es hilft nicht weiter, wenn Seehofer einmal den Startknopf drückt - Nur 41 Prozent der Haushalte in den oberpfälzischen Landkreisen haben ein Internet mit mehr als 16 Mbit/s
Die SPD-Sprecherin für den ländlichen Raum, Annette Karl, fordert die Staatsregierung auf, die Versorgung ländlicher Gebiete mit einem schnellem Internetzugang zu einem Teil der Daseinsvorsorge zu machen, damit er nicht über das Haushaltsrecht verhindert werden kann. „Der Breitbandausbau ist ein wichtiger Standort- und Entwicklungsfaktor gerade für strukturschwache Gemeinden, deshalb brauchen diese keine haushaltstechnischen Restriktionen, sondern wirksame, umfassende finanzielle Unterstützung des Freistaates“, fordert Karl. Es sei nicht ausreichend, wenn Ministerpräsident Horst Seehofer, wie heute in Obertraubling, vereinzelt publikumswirksam den Startknopf für schnelles Internet drückt. Karl: „Das macht sich gut im Wahlkampf und hilft einzelnen betroffenen Kommunen, aber wir brauchen tragfähige Lösungen für alle.“
"Wir kämpfen um jede Stimme", betont Landtagsabgeordnete Annette Karl. Die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD will ihr persönliches Wahlergebnis weiter verbessern, das deutlich über dem der Bayern-SPD lag. Sie habe gute Arbeit geleistet und vertraue darauf, dass dies die Bürger im Wahlkreis honorierten. Zugleich sieht sie "gute Chancen" für die Genossen.
Begeistert zeigte sich Annette Karl bei ihrem Besuch des Tierparks Gleitsbachtal in Irchenrieth über den kleinen, aber feinen Tierpark der Familie Urban. Inhaber Manfred Urban stellte in einem Rundgang durch den Park die Anlage vor. Offiziell wurde dieser am 01.05.2010 eröffnet, allerdings begann Urban schon ungefähr vier Jahre vor der Eröffnung mit der Errichtung des Tierparks.
Die anfängliche Begeisterung wurde etwas getrübt, weil nachträgliche Auflagen zu einer großen Papierproduktion für Verwaltungsakte sorgten. Im Gegensatz dazu gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt als ausgesprochen kooperativ von Anfang. Wichtig war Urban beim Aufbau des Tierparkes auch, dass dieser langsam wächst und rein privat finanziert ist. Neben Känguruhs, Schweinen und Pfauen erfreut sich besonders der Streichelzoo mit den Zwergziegen großer Beliebtheit bei den Kindern.
Landtagsabgeordnete Karl bedankte sich bei Manfred Urban für das Engagement und die Bereitschaft mit dem Tierpark ein weiteres touristisches Highlight für die Region anzupacken und zum Erfolg zu führen. Diese Eigeninitiativen sind es ,die die Region für ihre Bewohner und für Touristen interessant machen. Besucher aus den Landkreisen Amberg bis Cham und Tirschenreuth zeigen, dass der Tierpark Gleitsbachtal hervorragend ankommt bei den Menschen. Zu dem großen Besucherzuspruch trägt auch die urige Gaststätte mit lauschigem Biergarten und Kinderspielplatz bei.