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„CSU lebt von der Substanz“
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Annette Karl, zeigt sich enttäuscht von der dünnen Jahresbilanz von Wirtschaftsministerin Aigner:
„Die CSU lebt von der Substanz. Doch die bisher gute Basis bröckelt, wie die von Frau Aigner heute präsentierten Wachstumszahlen eindeutig zeigen. Das liegt daran, dass diese Staatsregierung für die Herausforderungen der Zukunft nicht gerüstet ist.
Es ist zwar richtig, wenn die Ministerin die Unterstützung von Unternehmensgründern als Kernaufgabe bezeichnet. Doch mit dieser Erkenntnis ist sie reichlich spät dran. Und wenn dieses Projekt von ihr genauso miserabel gemanagt wird, wie die Energiewende, kann einem Angst und Bange um die armen Firmengründer werden.“
Karl betont, von der angekündigten Regierungserklärung Aigners erhoffe sie sich mehr Substanz und weniger Schönrederei. Die Ergebnisse diverser aktueller Studien belegen, dass Bayern stark an Dynamik gegenüber anderen Bundesländern verloren hat. Diese müssten ernst genommen werden.
Wirtschaftspolitische Sprecherin Karl: Momentane Praxis ist für Betroffene und ausbildende Betriebe unzumutbar
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Annette Karl fordert zur momentanen Asyldebatte ein Bleiberecht für in Deutschland ausgebildete Asylbewerber. "Die bayerischen Betriebe suchen fast flächendeckend händeringend nach motivierten Auszubildenden - und für eine gelungene Integration der Asylbewerber ist nichts hilfreicher als eine Arbeits- und Ausbildungsstelle", stellt Karl fest. "Aber die momentane Praxis sieht leider zu oft so aus, dass statt des ersehnten Gesellenbriefs kurz vor Ende der Ausbildungszeit die Ausweisung erfolgt. Eine Unzumutbarkeit für alle Beteiligten - und auch für die bayerischen Betriebe eine Katastrophe!"
Wirtschaftsexpertin Karl: Wirtschaft und Wissenschaft müssen auch in diesem Sektor zukunftsfähig gemacht werden - Antrag am Donnerstag im Wirtschaftsausschuss
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Annette Karl fordert die Staatsregierung im morgigen Wirtschaftsausschuss (23. April) auf, kleinere und mittlere Betriebe bei der Digitalisierung Bayerns endlich stärker in den Fokus zu nehmen. "Die kleinen und mittleren Unternehmen stellen sich genauso wie die großen Unternehmen den Herausforderungen der Digitalisierung, sehen sich aber unterschiedlichen Ausgangslagen gegenüber", so Karl. "Die Regierungsfraktion ist jetzt in der Pflicht, unserem Ansinnen nachzugeben und diese Unternehmen in die Digitalisierungsstrategien der Staatsregierung einzubeziehen - das von der Staatsregierung so hochgelobte Zentrum für Digitalisierung muss sich insbesondere auf diese Unternehmen einstellen."
Um Wirtschaft und Wissenschaft zukunftsfähig zu machen, müssten unter anderem sogenannte Digitalisierungsgutscheine entwickelt werden, um insbesondere in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Digitalisierung zu fördern. "Im Einklang mit den Industrie- und Handelskammern fordert die SPD schon länger, hier nachzubessern", mahnt Karl. "Es ist höchste Zeit, dass der Digitalisierungsbeirat der Staatsregierung alle Player der Digitalisierung integriert - und damit auch den Mittelstand."
Wirtschaftsexpertin Karl: Wirtschaft und Wissenschaft müssen auch in diesem Sektor zukunftsfähig gemacht werden
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Annette Karl fordert die Staatsregierung nachdrücklich auf, kleinere und mittlere Betriebe bei der Digitalisierung Bayerns stärker in den Fokus zu nehmen.
Bayern ist ein reiches Land. Das kann man daran sehen, dass es annähernd 700 Fördertöpfe für Kommunen und Firmenbereithält. DieseZahl hat die Landtagsabgeordnete Annette Karl (SPD) aus Neustadt/Waldnaab herausgefunden. Zu viel des Guten? Und wer soll da den Überblick behalten?
Annette Karl gehört der Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ des BayerischenLandtags an. Und da gibt es im Freistaat von Nordostbayern aus betrachtet bekanntlich
Nachholbedarf. Trotz annährend 700 Fördertöpfen.