Landespolitik
Das neue Spitzenteam der BayernSPD ist komplett. Natascha Kohnen ist neue Landesvorsitzende der BayernSPD. Die annähernd 300 Delegierten wählten sie auf dem Landesparteitag in Schweinfurt mit 88,3 Prozent der Stimmen. Natascha Kohnen ist die dritte Frau nach Renate Schmidt und Lisa Albrecht an der Spitze der bayerischen Sozialdemokratie. In ihrer Antrittsrede bekannte sich Kohnen zu Bayern als ihrer Heimat: "Warum ich Bayern so liebe? Weil es vielfältig ist. Offenheit ist unsere Stärke. Bayern ist ein extrem starkes Land! Wahre Stärke bedeutet aber, zu teilen, abzugeben, für andere da zu sein. Es geht bei wahrer Stärke um den sozialen Zusammenhalt. Denn wenn Menschen das Gefühl haben, nicht mehr in unsere Gesellschaft eingebettet zu sein und sich alleine durchkämpfen zu müssen, verlieren sie ihre Zuversicht."
Die Delegierten des Parteitags in Schweinfurt wählten auf Vorschlag der neu gewählten Landesvorsitzenden Uli Grötsch zum Generalsekretär. Zu stellvertretenden Landesvorsitzenden wählte der Parteitag die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann die Schweinfurter Gewerkschaftssekretärin Marietta Eder und erneut den Nürnberger Bundestagsabgeordneten Martin Burkert. Thomas Goger wurde in seinem Amt als Schatzmeister mit einem Ergebnis von 90,3 Prozent bestätigt.
Die Basis der BayernSPD hat entschieden: Generalsekretärin Natascha Kohnen wird dem Ordentlichen Landesparteitag in Schweinfurt als neue Landesvorsitzende vorgeschlagen. So lautet das Ergebnis der Mitgliederbefragung, das der Wahlvorstand unmittelbar nach Auszählung der Stimmen am Freitag in München veröffentlichte.
Demnach stimmte mit 53,8 Prozent eine absolute Mehrheit der Mitglieder für Natascha Kohnen. Das zweitbeste Ergebnis erzielte der Münchner Landtagsabgebordnete Florian von Brunn mit 19,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug annähernd 50 Prozent. Mit der Hälfte der Stimmen wurde das für eine gültige Wahl notwendige Quorum von 20 % der Stimmen deutlich überschritten.
Arbeitsgemeinschaft der Frauen tritt für Natascha Kohnen als Landesvorsitzende ein - Wahlempfehlung der bayerischen SPD-Frauen
„Natürlich Natascha“: So lautet die Wahlempfehlung der Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen (AsF) zur aktuellen Mitgliederbefragung der bayerischen SPD.
„Natascha ist eine starke Frau mit starken – auch frauenpolitischen – Positionen. Sie ist seit vielen Jahren die profilierte Generalsekretärin der BayernSPD und hat einen sehr guten Draht zu den Menschen“, erklärt die Vorsitzende der bayerischen AsF Micky Wenngatz. „Für uns ist sie eindeutig die beste Landesvorsitzende und wir können sie uns auch gut als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2018 vorstellen. Daher: Natürlich Natascha!“
In den Städten in Bayern haben wir mit dem schnellen Internet kein Problem. Das liegt an den dort oft sehr aktiven Stadtwerken. Ich verweise nur auf die Stadtwerke München, die den Ausbau seit vielen Jahren massiv vorantreiben. Wir müssen schauen, dass wir auch in den ländlichen Regionen noch weiter vorankommen. Wir können uns deshalb nicht auf dem Breitbandförderprogramm ausruhen, sondern müssen auch ein starkes Augenmerk auf den Mobilfunk legen.
Bereits zum vierten Mal fand in Nürnberg am 29. Januar 2017 die SoFIA-Konferenz der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) statt. Seit 2010 werden im Frauenqualifizierungs- und Mentoringprogramm Frauen jeglichen Alters und mit jeder Form von Parteiaktivität trainiert. Damit befähigen sich die Frauen inhaltlich, methodisch und können sich vernetzen. In diesem Jahr wurden Workshops zu moderner Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Argumentation gegen Stammtischparolen sowie Familien- und Karrieremanagment angeboten.