Gegen Kürzungen bei der Städtebauförderung spricht sich die „Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Selbstständiger“ (AGS), die als Mittelstandsvereinigung der SPD gilt, aus. Die Programme von Bund und Ländern seien Wirtschafts- und Konjunkturförderung im besten Sinne des Wortes. Das Handwerks und die Baubetriebe profitierten mehrfach von Sanierungsarbeiten in Städten und Dörfern: Jeder ausgebebene Euro löse weitere Investitionen aus, die Multiplikatoreffekte seien unbestritten hoch.
Die stellvertretende Vorsitzende der Landesbank-Kontrollkommission Inge Aures findet den Abbruch der Fusionsgespräche zwischen BayernLB und WestLB nach so kurzer Zeit erstaunlich. Aures: „Aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Offenbar gibt es keine gemeinsame wirtschaftliche Zukunft für beide Landesbanken. Wenn sich zwei Kranke zusammen ins Bett legen, werden sie nicht gesund", so die SPD-Abgeordnete. Die SPD stand Fusionsverhandlungen aufgeschlossen gegenüber.
Die von der SPD-Sprecherin für den ländlichen Raum Annette Karl im Landtag angeregte Modellregion zur Erzeugung erneuerbarer Energien in Ostoberfranken und der nördlichen Oberpfalz muss vorerst ohne staatliche Unterstützung auskommen. CSU und FDP lehnten im Wirtschaftsausschuss den Antrag der SPD-Fraktion ab, den Ausbau erneuerbarer Energien in Bayern mit Pilotprojekten voranzutreiben.
Ziel dieses Vorstoßes war es, dass sich die Regionen autark mit Strom versorgen.