Schon Martin Luther wusste Bäume zu schätzen: Er würde "noch heute einen Apfelbaum pflanzen, selbst wenn er wüsste, dass morgen die Welt untergeht", so ein überliefertes Zitat des Reformators. Die SPD in Coburg will noch mehr. Bei der „Aktion Rotdorn“ sollen zweimal im Jahr Genossen ganze Wälder pflanzen. Als Vorbild wurden die GenossInnen in Coburg auch in diesem Herbst aktiv (siehe Bild).
Die vom Coburger SPD-Geschäftsführer Horst Schunk ins Leben gerufene "Aktion Rotdorn" bezieht sich hierbei nicht auf diese spezielle Baumart allein. Allgemein könnte man sagen, man pflanzt "Rote Bäume" - doch dabei handelt es sich nicht etwa nur um rot blühende oder rotblättrige Bäume, sondern um alle Arten und Sorten, die für unser Klima geeignet sind. "Rote Bäume" heißen sie also deshalb, weil sie durch SPD- Mitglieder gepflanzt und gepflegt werden.
MdB Werner Schieder und MdL Annette Karl setzen sich für den Erhalt der ehemaligen Grenzkontrollstelle Waidhaus und den Umbau zum Grenzdokumentationszentrum ein.
Nachdem die Zukunft der ehemaligen Grenzkontrollstelle am Übergang Waidhaus bereits seit Monaten kontrovers diskutiert wurde, hat sich nun der Waidhauser Marktrat einstimmig für die Einrichtung eines Dokumentationszentrums und den Erhalt der ehemaligen Abfertigungsanlagen an der Grenze ausgesprochen.
Info-Tour durch den Naturpark
Erbendorf/Friedenfels. Postkartenidylle pur: Der Steinwald zeigte sich von einer seiner schönsten Seiten, als die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl am Montag den Naturpark besuchte. Die imposante Herbstlandschaft ließ für kurze Zeit vergessen, dass den Naturparkverein im Jubiläumsjahr auch Sorgen drücken. Vor allem die drohende Kürzung der Fördermittel und die immer schlimmer werdende Gängelung durch die Behörden machen den Verantwortlichen zu schaffen.