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In dem vor kurzem in Brandenburg in Betrieb gegangenen "Wind-Wasserstoff-Kraftwerk" sieht Landtagsabgeordnete Annette Karl einen wichtigen Baustein der Grundlastversorgung mit Hilfe von Erneuerbaren Energien. In einem solchen Kraftwerk wird der überschüssige Windstrom durch ein Elektrolyseverfahren in Wasserstoff verwandelt und kann somit gespeichert und zu einem späterem Zeitpunkt, ohne Wind, wieder zur Stromerzeugung genutzt werden.
Die stellvertretende Landesvorsitzende der BayernSPD: "Die Wind-Wasserstofftechnologie ist auch eine Chance für die Energiewende in Nordostbayern. Durch die Möglichkeit der Gewinnung von Windstrom und Wasserstoff könnte die Region langfristig nicht nur Strom in die Ballungszentren, sondern in einigen Jahren auch den Antriebsstoff für Kraftwagen liefern."
Karl erkundigt sich deshalb in einer Anfrage an die Staatsregierung nach der bisherigen Forschungstätigkeit in diesem Segment im Freistaat Bayern und wird mit der SPD-Landtagsfraktion gemeinsam einen Antrag zum Ausbau der "Wind-Wasserstofftechnologie" in Bayern in das Parlament einbringen.
Landtagsabgeordnete der SPD stellen Konzept der Gemeinschaftsschule in Bayern vor
Die Schule soll im Dorf bleiben. Das ist ein Ziel der SPD-Landtagsfraktion, die sich für das pädagogische Konzept einer Gemeinschaftsschule stark macht. „Wir wollen aber keine ideologischem Grabenkämpfe. Uns geht es nur um das Kind“, betonte bildungspolitischer Sprecher Martin Güll am Donnerstag im Gasthaus „Drei Lilien“ bei einem Bildungsdialog mit seinen Kolleginnen Annette Karl und Margit Wild.
Abgeordnete Anette Karl erläuterte nach Begrüßung der zahlreichen Pädagogen und Kommunalpolitiker das Modell der Gemeinschaftsschule. Dabei gehe es auch um die Frage, wie das hohe Bildungsniveau in Bayern gehalten werden könne angesichts der Tatsache, dass immer mehr Schulen geschlossen werden. „Auch Kinder stehen an der Grenze der Belastbarkeit.“
Landtagsabgeordnete Annette Karl ist empört darüber, dass die Staatsregierung Eigeninitiativen von Kommunen mit dem Verweis auf zukünftige Geburtenzahlen ablehnt.
Die nordoberpfälzer Stadt Tirschenreuth hatte sich mit der Idee zur Gründung einer Fachakademie für Sozialpädagogik an das Kultusministerium gewandt, welche mit Verweis auf den überdurchschnittlich hohen Geburtenrückgang in der nördlichen Oberpfalz (minus 15,9 %) und in Oberfranken (minus 10,25) in den nächsten Jahren abgelehnt worden ist. Durch diesen Rückgang der Neugeborenen wird der Anteil der potenziellen Studierenden zwischen 16-19 Jahren an einer solchen Fachakademie um 43% zurückgehen. Das Kultusministerium führt in der Antwort auf die Anfrage der nordoberpfälzer Abgeordneten weiter aus, dass damit die derzeit bestehenden Fachakademien gefährdet seien, da auch der regionale Bedarf an Fachkräften mit den bestehenden Akademien abgedeckt sei.
Annette Karl, MdL, wurde von der SPD-Landtagsfraktion als Wahlfrau für die
15. Bundesversammlung am 18.03.2012 vorgeschlagen und am Nachmittag des 29.02.2012 vom Bayerischen Landtag gewählt.
Die stellvertretende Landesvorsitzende der BayernSPD: "Diese wiederholte Nominierung zur Bundesversammlung ist für mich eine große Ehre, da die
Wahl des Bundespräsidenten etwas Außergewöhnliches ist." Die oberpfälzer Abgeordnete Annette Karl ist damit nach ihrer Teilnahme an der 14.
Bundesversammlung im Jahr 2010 zum zweiten Mal Wahlfrau und freut sich darauf, auch dieses Mal ihre Stimme für den Bürgerrechtler Joachim Gauck
abgeben zu dürfen. Karl ist damit neben dem Spitzenkandidaten der BayernSPD, Christian Ude, Nürnbergs OB Ulrich Maly und Fraktionsvorsitzenden Markus Rinderspacher eine von 20 Wahlfrauen und -männern, die die SPD-Landtagsfraktion nach Berlin entsendet.
Abgeordnete Karl und Noichl: Für Bayern und Berlin gilt: Weder Kommunikation noch Konsens
Bei der Sitzung des Agrarausschusses des Bayerischen Landtages am 15.02.2012 wurde der Antrag der SPD-Landtagsfraktion zur Beschränkung der Privilegierung der Landwirtschaft im Baugesetzbuch beraten. Ziel des Antrags war, Tierhaltungsbetriebe mit industriellem Charakter von der Privilegierung auszunehmen, um den Kommunen die Planungshoheit für diese Projekte zu übertragen. Weiterhin zielte der Antrag darauf ab, den bäuerlichen Betrieben das Bauen im Außenbereich wie bisher zu ermöglichen. Kurz vor der Beratung des Antrags verständigten sich die CSU-Bundesminister Aigner und Ramsauer auf die identische Vorgehensweise und legten gestern einen Gesetzentwurf mit der gleichen Zielsetzung vor. Die bayerischen CSU-Abgeordneten stimmten jedoch im Agrarausschuss gegen den Antrag der BayernSPD.