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Wieder Verzögerungen beim Breitbandausbau in Bayern

 

Wie aus einem Bericht der Mittelbayerischen Zeitung hervorgeht, wird Bayern auch weiterhin auf "schnelles" Internet verzichten müssen.

Erst war von März die Rede, dann von Juni

Ende Juni sollte das neue bayerische Breitbandförderprogramm an den Start gehen, so kündigte es der dafür zuständige Finanzminister, Dr. Markus Söder, an. Zuvor war schon im März die Rede davon, dass das „schnelle“ Internet in Bayern endlich Einzug halten sollte. Doch die Ankündigungen des Staatsministers sind bisher folgenlos geblieben. Im Gegenteil, es ist fraglich, ob das Breitbandförderprogramm  noch vor der Sommerpause kommen wird. Den Kommunen und Gemeinden droht somit weiterhin der Stillstand beim Breitbandausbau, einem enorm wichtigen wirtschaftlichen Faktor.

Führung durch die Triesdorfer Versuchsanlagen

Markus Heinz, Leiter der Abteilung Pflanzenbau und Versuchswesen sowie Direktor Otto Körner von den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf informierten die Mitglieder des Wirtschafts- und Umweltausschusses des mittelfränkischen Bezirkstages über laufende Düngungsversuche, Energiegrasprojekte und Möglichkeiten der Gründlandverbesserung im Rahmen der bayerischen  Eiweißstrategie.

Der Energiepflanzendemoanbau besteht bereits seit 2008, erfuhren die Bezirkstagsmitglieder. Zielstellung der Versuchsanlage ist die Versorgung von Biogasanlagen und Wärmeerzeugern mit alternativen Energiepflanzen sowie die Erhaltung der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft. Untersucht werden Dauerkulturen wie z.B. Switchgras, Riesenweizengras, Durchwachsene Silphie und Sida, die den Mais in Teilbereichen ersetzen und mindestens 5 - 20 Jahre geerntet werden können. Des Weiteren wurde von der Abteilung Pflanzenbau und Versuchswesen ein Fachaustausch mit den Bayerischen Wasserversorgern initiiert, da diese Kulturen sich für den Anbau in Wasserschutzgebieten eignen und damit einen Beitrag zur Reduzierung der Nitratgehalte im Grundwasser liefern können.

Annette Karl: Ostbayerns Schüler „sind nicht dümmer“

Die Oberpfälzer SPD-Abgeordnete Annette Karl beklagt das regionale Gefälle bei den Abiturquoten. Sie fordert: „Bildung darf nicht vom Wohnort abhängen“.

Die Oberpfälzer SPD-Abgeordnete Annette Karl kritisiert die großen regionalen Unterschiede bei den Schulabschlüssen in Bayern. Sie macht die CSU für Fehlentwicklungen verantwortlich. Karl reagiert auf neueste Zahlen des Statistischen Landesamt, nach denen in Oberbayern 34,7 Prozent aller Schüler mit der Hochschulreife abschließen, in Niederbayern hingegen nur 17,5 Prozent. Für die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist das Gefälle bei den Abiturquoten der Beweis, dass gleichwertige Lebensbedingungen in Bayern in weiter Ferne liegen. Die Intelligenz sei in Bayern mit Sicherheit gleichmäßig verteilt. „Die Oberpfälzer und Niederbayern sind nicht dümmer als die Oberbayern, die Ländler nicht dümmer als die Städter.“

Annette Karl besorgt über eklatante regionale Unterschiede bei den Schulabschlüssen

Wirtschaftsexpertin Karl: Jedes Kind in Bayern braucht eine wohnortnahe Chance auf das Abitur 

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Annette Karl, kritisiert die großen regionalen Unterschiede bei den Schulabschlüssen in Bayern als Ergebnis der CSU-Politik. Das Statistische Landesamt hatte am Mittwoch Zahlen veröffentlicht, wonach in Oberbayern 34,7 Prozent aller Schüler mit der Hochschulreife abschließen, in Niederbayern hingegen nur 17,5 Prozent.

Karl beklagt: „Die extremen regionalen Unterschiede sind erschreckend und ein Indiz dafür, dass gleichwertige Lebensbedingungen in Bayern in weiter Ferne liegen. Die Intelligenz ist in Bayern gleichmäßig verteilt, die Oberpfälzer und Niederbayern sind nicht dümmer als die Oberbayern, die Ländler nicht dümmer als die Städter, trotzdem ergibt sich ein massives Gefälle bei den Zahlen zur Hochschulreife, also dem Abitur.

Auf Kreisebene werden die Unterschiede noch eklatanter. So machen in München 48,7 Prozent der Schüler Abitur, in den Landkreisen Tirschenreuth und Freyung-Grafenau nur 12,4 Prozent! Der gesamte Grenzgürtel zu Tschechien ist den offiziellen Zahlen zufolge von den niedrigen Schulabschlüssen betroffen.

Bevölkerungsrückgang auf dem Land: Nicht gottgegeben, sondern Verantwortung der CSU-Regierung!

Wirtschaftspolitische Sprecherin Karl: Junge Familien brauchen Zukunftsperspektive - Herrmanns Ausflüchte sind absurd und nicht zielführend

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Annette Karl ist empört darüber, dass Minister Herrmann den Bevölkerungsrückgang auf dem Land als "natürlich" bezeichnet hat. "Der Minister macht es sich an dieser Stelle sehr einfach, indem er so tut, als sei die unterschiedliche Bevölkerungsentwicklung in Stadt und Land gottgegeben", so Karl. "Die Wahrheit ist: Wegen der Vernachlässigung der ländlichen Regionen durch die Staatsregierung ziehen die jungen Menschen vom Dorf in die großen Städte wie München oder Nürnberg. Sie bekommen damit ihre Kinder nicht mehr in ihren Heimatregionen - und damit überwiegen dort die Sterbefälle und nicht die Geburten. Die Bertelsmann-Stiftung hat diesen sich selbst verstärkenden Effekt schon vor Jahren untersucht und als 'Schwund der Elterngeneration' bezeichnet. Anstatt den Menschen in Bayern etwas vorzumachen und von obskuren 'natürlichen Gründen' zu sprechen, müssen der Minister und die Staatsregierung endlich etwas dafür tun, dass sich den Menschen überall in Bayern eine Zukunftsperspektive bietet, in Stadt und Land!"

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