SPD-FRAUEN in Oberfranken

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Söder muss für ein dauerhaft tragfähiges Geschäftsmodell der BayernLB sorgen

Die stellvertretende Vorsitzende der BayernLB-Kontrollkommission, Inge Aures, fordert den Vorsitzenden des Landesbank-Verwaltungsrates, Markus Söder, auf, alles in seiner Macht stehende zu tun, damit die BayernLB die Staatshilfen vollständig zurückzahlen kann. Das sind zum einen fünf Milliarden Euro entsprechend den EU-Auflagen, darüber hinaus muss die Bank aber noch weitere fünf Milliarden Euro an den Freistaat zurückzahlen, da die Eigenkapitalspritze, die die BayernLB erhielt, insgesamt zehn Milliarden Euro betrug. „Der bayerische Finanzminister muss daher dafür sorgen, dass die Landesbank endlich ein sicheres und ertragreiches Geschäftsmodell erhält“, erklärt Aures.

Annette Karl übt massive Kritik am Landesentwicklungsprogramm

Zu einer Generalabrechnung mit dem Regierungsentwurf für ein neues Landesentwicklungsprogramm (LEP) hat die SPD-Abgeordnete Annette Karl aus Neustadt/WN die Landtagsdebatte zur Verabschiedung des dafür grundlegenden Landesplanungsgesetzes (LplG) genutzt. Sie kritisierte vor allem, das die bisher festen Ziele zur Weiterentwicklung der ländlichen Räume allgemeinen Grundsätzen gewichen seien. „Wenn Leitplanken zu Gummibändern werden, dann hilft das niemandem“, sagte Karl. Maßstab dürfe nicht sein, ob ein LEP 20 Seiten kürzer sei als sein Vorgänger, sondern ob das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse erreicht werde.

Zeil muss sich entscheiden: Entweder hat Ostbayerns Grenzraum Förderbedarf oder er hat es nicht

SPD-Landesentwicklungsexpertin Annette Karl zum Bericht des Wirtschaftsministers in der Kabinettssitzung - auch Demographie als Förderkriterium denkbar

Seehofer, Schlecker und die Arbeitsmarktzahlen

Zu Seehofers Äußerungen zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklären die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Anette Kramme und der Vorsitzende der Landesgruppe Bayern Martin Burkert:

Dass Seehofer in den aktuellen Arbeitsmarktzahlen für Bayern einen Auftakt nach Maß sieht, ist einfach nur zynisch. Bayernweit fürchten 4.000 Schlecker-Mitarbeiter um ihre Jobs, auch deshalb, weil sich die Bayerische Staatsregierung geweigert hat, eine dringend nötige Transfergesellschaft abzusichern.

Finanzhilfen für strukturschwache Räume ausbauen

Die Finanzsituation vieler Städte und Gemeinden in Bayern und insbesondere in Oberfranken ist teilweise höchst besorgniserregend, stellt die Coburger SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld fest. Auch im zurückliegenden Jahr habe es ein Drittel der bayerischen Kommunen nicht geschafft, die Mindestzuführung zum Vermögenshaushalt zu leisten. Zehn Prozent der Kommunen hätten überhaupt keine Zuführung leisten können.

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