SPD-FRAUEN in Oberfranken

Wir kämpfen seit 1919 für Frauenrechte

Suche nach Rezepten gegen Ärztemangel

Orte unter 5000 Einwohner seien für Hausärzte nicht mehr lohnend, sagt der Mediziner Dr. Andreas Pötzl. Auch der Wunsiedler AOK-Chef Heinz Kaiser sieht in der Einwohnerzahl ein wesentliches Kriterium für die Niederlassung von Landärzten.

Belastetes Hähnchenfleisch: SPD fordert Erfassung und Kontrolle des Medikamenteneinsatzes

Verbrauchersprecher Horst Arnold: Bayern hat bislang wirksame Kontrolle verschlafen

Der Skandal um belastetes Hähnchenfleisch beunruhigt Bürgerinnen und Bürger. In zahlreichen bundesweit erhobenen Proben wurden nun Keime nachgewiesen, die gegen Antibiotika resistent sind. Diese können ernsthafte Erkrankungen hervorrufen. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner fordert nun die Länder auf, scharf gegen den Medikamentenmissbrauch in der Tiermast vorzugehen. Doch genau dieses wurde bislang in Bayern verschlafen. „Das ist ein Skandal. Das bayerische Umweltministerium hat nachweislich keine Ahnung, welche Arzneimittel hierzulande verwendet werden“, stellt der verbraucherpolitische Sprecher Horst Arnold fest. Auf eine entsprechende Anfrage der Abgeordneten Annette Karl zum Plenum am 29. November 2011 teilte das Ministerium mit: „Systematische, repräsentative Erhebungen zum Einsatz von Arzneimitteln nach Art und Menge in Nutztierhaltungen, insbesondere Geflügel, liegen nicht vor.“

Die Bürgerversicherung: Gesundheit für alle

Seit dem 1. Januar ist die Gesundheitsreform von Schwarz-Gelb in Kraft.

Dies bedeutet für die Versicherten höhere Krankenkassenbeiträge, Vorkasse beim Arztbesuch, das Ende der paritätischen Finanzierung im Gesundheitswesen und der Einstieg in die Kopfpauschale.

Landarztquote reicht nicht aus – Oberfränkische SPD fordert weitergehende Maßnahmen

Der SPD-Bezirksverband Oberfranken hält die von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler vorgeschlagene und von Bayerns Gesundheitsminister Söder unterstützte Landarztquote für nicht Ziel führend. „Mit einer Landarztquote allein werden wir das Problem nicht lösen können. Vielmehr müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden und wir müssen für eine bessere Bezahlung der Landärzte sorgen“, erklärt die Vorsitzende der oberfränkischen SPD, MdB Anette Kramme.

Jetzt unterzeichnen: NEIN zur Kopfpauschale!

Merkel und Westerwelle planen den radikalen Umbau unseres Gesundheitswesens. CDU/CSU und FDP haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die solidarische Krankenversicherung, in die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam einzahlen, durch eine Kopfpauschale zu ersetzen. Erst vor wenigen Tagen hat die schwarz-gelbe Koalition eine Kommission eingesetzt, die diesen Systembruch vorbereiten soll.

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