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So langsam haben wir den Landtag durch: Nach Grünen und FDP war nun auch die SPD – in personis der Abgeordneten Annette Karl und ihren kommunalen Mitstreitern – in Bad Neustadt, um sich über die Modellstadt Elektromobilität zu informieren. Und wie es sich ziemt, waren wieder die lokalen Akteure angetreten – nicht nur um aufzuklären, sondern auch um aufzuzeigen, wo es an den politischen Fronten hakt.
Bürgermeister Bruno Altrichter sah das Modell-Projekt uneingeschränkt positiv und hob vor allem die Rolle der Stadt hervor, ihren Part zur Umsetzung der Energiewende beizusteuern. Erfolge könne er auch schon verbuchen, denn durch die Aktivitäten konnten Berührungsängste abgebaut werden, was auch die hohe Dichte an elektrischen Fahrzeugen unterstreiche.
Studie sieht Potenzial für millionenschweres Konjunkturprogramm in Ostbayern
300 bis 500 Millionen Euro jährliche Wertschöpfung können im Nordosten Bayerns bei konsequenter Umsetzung der Energiewende jährlich erwirtschaftet werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Konzeptstudie „Aufschwung durch Energiewende“ der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Energiewende Ostbayern. An der Arge ist unter anderem die HAW Amberg-Weiden beteiligt.
Die angekündigte Klage der Bayerischen Staatsregierung gegen den Länderfinanzausgleich ist aus Sicht des designierten SPD-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl 2013, Christian Ude, rein parteipolitisch und wahltaktisch motiviert. Als Gast der wöchentlichen Sittzung der SPD-Landtagsfraktion sprach Ude am Dienstag (17.7.) von der "Wahlkampfaktion 'Karlsruher Klage'". Klaglos habe die Staatsregierung das angeblich schreiende Unrecht über ein Jahrzehnt hingenommen und jetzt so spät vor dem nächsten Landtagswahltermin eine Klage eingereicht, "dass die befürchtete Klageabweisung erst nach der Landtagswahl erfolgt und nur noch die Nachfolgeregierung belastet".
Wenn nur alle Arbeitgeber so dächten: „Es muss Spaß machen, Freude muss dabei sein.“ „Nix-wie-weg“-Geschäftsführer Nicolas Götz skizziert damit die Tätigkeit seiner rund 30 Beschäftigten.
Der erfolgreiche Reise-Jungunternehmer führte Landtagsabgeordnete Annette Karl mit einer Delegation des SPD-Ortsvereins durch das lichtdurchflutete Firmengebäude mit den modernsten energetischen Standards, das schon allein durch seine innere und äußere Gestaltung den 20-Millionen-Jahresumsatz symbolisiert. Zweiter Bürgermeister Herbert Simmerl schilderte seinen Parteikollegen dann auch, dass es Götz war, „der bei der Breitbandversorgung Parksteins als Allererster mit angeschoben hatte zu einer Zeit, als er als Unternehmensgründer am häuslichen Computer begann“.
Die Forderung von Landtagsabgeordneter Annette Karl, Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für den ländlichen Raum, nach Einführung einer landkreisscharfen Entwicklungsbeobachtung der ländlichen Regionen mit Hilfe eines Erfolgsindexes ländliches Bayern ist einen wichtigen Schritt weiter gekommen. In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft im Bayerischen Landtag erklärte sich die Staatsregierung bereit im Oktober im Zuge der Behandlung des Antrags zur Installierung des Indexes "ElBa 2020" einen Bericht zur Entwicklung der einzelnen Landkreise in Bayern abzugeben.
Karl hatte vor kurzem gefordert einen „Erfolgsindex ländliches Bayern – ElBA“ einzuführen, in welchem mit 10 Indikatoren, wie z.B. Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, Einwohnerzahlen und Schulkinder, eine regelmäßige Überprüfung der Entwicklung einfach und übersichtlich dargestellt wird.
weitere Informationen zum ElBa-Erfolgsindex ländliches Bayern