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SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl informiert sich über Modellstadt

Veröffentlicht am 08.08.2012 in Presse

So langsam haben wir den Landtag durch: Nach Grünen und FDP war nun auch die SPD – in personis der Abgeordneten Annette Karl und ihren kommunalen Mitstreitern – in Bad Neustadt, um sich über die Modellstadt Elektromobilität zu informieren. Und wie es sich ziemt, waren wieder die lokalen Akteure angetreten – nicht nur um aufzuklären, sondern auch um aufzuzeigen, wo es an den politischen Fronten hakt.

Bürgermeister Bruno Altrichter sah das Modell-Projekt uneingeschränkt positiv und hob vor allem die Rolle der Stadt hervor, ihren Part zur Umsetzung der Energiewende beizusteuern. Erfolge könne er auch schon verbuchen, denn durch die Aktivitäten konnten Berührungsängste abgebaut werden, was auch die hohe Dichte an elektrischen Fahrzeugen unterstreiche.

Aus Neustadt an der Waldnaab
Dem Gast aus München und Bürgerin von Neustadt an der Waldnaab ist das Thema nicht fremd. Sie habe ausrechnen lassen, welches wirtschaftliche Potenzial in der Nutzung von nachhaltigen Energien für ihre Heimat steckt. Dabei kamen dreistellige Millionenbeträge an Wertschöpfung zutage, die mobilisiert werden könnten – wenn die Bevölkerung mitmacht.

Große Unterstützung erfährt nach eigenen Worten der neue Leiter des Technologietransferzentrums, Professor Ansgar Ackva. Die Firmen, die sich im Verein M-E-NES zusammengefunden haben, zeigten großes Interesse an seiner Einrichtung, was sich auch in seiner Stelle niederschlägt. Denn durch die Initiative sei die Stiftungsprofessur eingerichtet worden, durch die er als Mitarbeiter der FH Würzburg-Sachweinfurt zum Leiter der Außenstelle geworden ist.

Stellvertretender Landrat Helmut Will setzte große Hoffnung in das Projekt. Vor allem als Kontrapunkt zur rapiden Bevölkerungsabnahme könne die Mobilisierung neuer Kräfte dienen.

Jörg Geier, der Wirtschaftsförderer im Landratsamt Rhön-Grabfeld, sah auch Grund zu Optimismus, weil die relevanten Firmen der Region in das Projekt Modellstadt eingebunden sind. Dazu stellte er die Projekte vor, mit denen man sich für weitere Förderung bei der Regierung bewerbe.

Nicht optimal abgestimmt
Er deutete aber gleichzeitig dabei an, dass die Handhabung der Projekte und Initiativen auf dem Gebiet der Elektromobilität auf überregionaler Ebene noch nicht optimal abgestimmt seien. Über bayernweite, in München gestartete Initiativen werde man auch nicht informiert und gegenüber südbayerischen Regionen benachteiligt.

Nachdem sich die Landtagsabgeordnete fleißig Notizen gemacht hatte, ging es noch einige Hundert Meter weiter in das Biomasseheizkraftwerk. Ulrich Leber, technischer Leiter der Stadtwerke, und Michael Gottwald vom Überlandwerk Rhön informierten einerseits über das Wärmenetz, aber auch insbesondere über das Betreiberkonstrukt mit kommunaler Beteiligung.

(Quelle: Eckhard Heise, Mainpost)

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