Frauen in Deutschand bekommen immer noch niedrigere Löhne und Pensionen, haben weniger häufig Topjobs, sind in der Politik weniger vertreten, und wenden unentgeltlich mehr Zeit für Familie und Haushalt auf als Männer. Die SPD-Frauen Kerstin Westphal, Europaabgordnete und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Unterbezirk Schweinfurt/Kitzingen, und Ursula Kirmeier, Vorsitzende der AsF Unterfranken, weisen immer wieder auf diese bestehenden Ungleichheiten hin, auch zum Internationalen Frauentag, der traditionell am 8. März begangen wird.
„Es ist unglaublich“, so Kerstin Westphal, „dass wir als SozialdemokratInnen noch immer auf die Tatsache hinweisen müssen, dass der Lohnunterschied zwischen Mann und Frau für gleiche berufliche Tätigkeiten im Schnitt 21 Prozent beträgt. Noch schlimmer sind aber die veralteten Rollenmodelle Rechtskonservativer und Populisten, sie sind offensichtlich noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen“, so Westphal.
Die ehemaligen Europaabgeordneten Lissy Gröner und Wilmja Zimmermann besuchten zusammen mit der ehemaligen Landtagsabgeordneten und derzeitigen Vizepräsidentin des mittelfränkischen Bezirkstages den Frauenempfang der Erlanger SPD anlässlich des Internationalen Frauentages 2017. Die Festrede hielt die Generalsekretärin der BayerSPD Natascha Kohnen. Sie zeigte auf, wo wir - vor allem in Bayern - in Sachen Gleichstellung stehen, was erreicht werden konnte und woran wir noch gemeinsam weiterarbeiten müssen. Volle Unterstützung erhält Natascha Kohnen von den SPD-Politikerinnen für Ihre Kandidatur zur Vorsitzenden der BayernSPD.
SPD-Abgeordnete Karl: Ländliche Regionen verlieren weiter mehr öffentliche Stellen als dass sie welche dazubekommen
Die von Staatsminister Söder heute (2. Februar) vollmundig verkündeten Behördenverlagerungen in den ländlichen Raum sind nach Ansicht der Sprecherin der SPD-Fraktion für den ländlichen Raum, Annette Karl, nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein: „Wenn sich Heimatminister Söder für 2.200 verlagerte Stellen feiert, ist das regelrecht albern angesichts der bayernweit rund 350.000 Jobs im öffentlichen Dienst. Das gleicht bei weitem nicht die Stellenverluste bei Lehrern und Polizeibeamten aus, die vom Land weg in die Ballungszentren versetzt wurden. Das ist viel Lärm um nichts, den die Staatsregierung da veranstaltet. Unterm Strich verlieren die ländlichen Regionen jedes Jahr weiter öffentliche Stellen. Und was nützt es einer Region, wenn ein kleiner Außenposten eines Amtes sich dort ansiedelt, gleichzeitig aber Polizisten abgezogen und Inspektionen nachts geschlossen werden.“
Mobilität im ländlichen Raum war das Thema einer Diskussionrunde bei MdL Klaus Adelt im KunstKaufHaus Hof mit Annette Karl, Sprecherin der BayernSPD Landtagsfraktion für Fragen des ländlichen Raums. Die Frankenpost berichtet über den Abend, der die unterschiedlichsten Probleme ansprach - aber deutlich machte, dass nur mehr Finanzmittel auch im ländlichen Raum den ÖPNV sichern können.
Bericht in der Frankenpost: http://www.frankenpost.de/region/hof/Verkehrs-Experten-fordern-mehr-Geld-fuer-Nahverkehr;art83415,5389498
Antrags- und Wahlmarathon - das war die Bezirkskonferenz in Neuenmarkt. Klaus Adelt, Jörg Nürnberger, Fünf Deligiertenwahlgänge, Vorstandswahlen, jede Menge Anträge und natürlich Dampfloks, so lässt sich die Fahrt zur Beko zusammenfassen. Der Juso Unterbezirk Bamberg- Forchheim war mit insgesamt 9 Deligierten und 2 Gästen stark vertreten.
Am Samstag den 18.02.2017 brachen drei wackere Jungsozialist*innen aus dem Landkreis Forchheim auf zur Bezirkskonferenz am Rande von fränkisch Sibirien. Genauer gesagt nach Neuenmarkt ins Eisenbahnbetriebswerk. Gleichzeitig mit den Jusos Bamberg-Stadt und lang nach den Jusos Bamberg-Land, die sich aus Dampflokvorfreude kaum halten und bereits „knapp nach Sonnenaufgang“ Neuenmarkt erreicht hatten, bildete der UB Bamberg-Forchheim die stärkste Delegation und glänzte mit nordkoreanischer Anwesentheitsquote.