Angesichts der heute veröffentlichten Zahlen zum Armutsrisiko in Bayern erklärt Natascha Kohnen, Generalsekretärin der BayernSPD:
Altersarmut in Bayern ist weiblich. Deshalb muss gleicher Lohn für gleiche Arbeit endlich Wirklichkeit werden. Während der allgemeine Abstand zwischen den Geschlechtern bei 1,7 Prozent liegt, steigt er ab 65 Jahren deutlich an: Frauen waren 2010 mit 16,8 Prozent armutsgefährdet, während der Anteil bei Männern bei 12,5 Prozent lag.
Auch Bürgermeister und Valeo-IT-Geschäftsführer sprechen mit Annette Karl über attraktiven Ort
„Arzt auf dem Land scheint doch nicht schlecht zu sein. Ihre Aussage muntert mich auf und vielleicht locke ich damit meine Tochter doch wieder zurück in die Oberpfalz.“ Das sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl bei einem Besuch in der Praxis von Dr. Marie Magdalena Reber-Schuller.
Luhe habe an Attraktivität gewonnen, wertete Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer die Tatsache, dass eine Ärztin von Weiden nach Luhe zog und eine internistische Privatpraxis eröffnete. Das zeige sich auch an Hand von Zahlen, die der Bürgermeister vor dem Besuch bei der Ärztin beim Empfang im alten Rathaus erläuterte.
Über den aktuellen Stand von einigen Bauprojekten informierte sich Landtagsabgeordnete Annette Karl am Staatlichen Bauamt Amberg-Weiden bei Amtsleiter Hermann Gläser. Thema war unter anderem die Ortsumgehung Eslarn und deren Streichung im 7. Ausbauplan für den Staatstraßenbau. Karl kritisierte, dass bei der Fortschreibung die wichtige Anbindungsfunktion des Raumes Schönsee / Stadlern an die A6 bei Waidhaus völlig außer Acht gelassen worden sei. Immerhin seien in beiden Orten über 1000 Arbeitsplätze von Firmen angesiedelt, die international tätig sind und auf eine optimale Verkehrsanbindung angewiesen sind.
Landtagsabgeordnete Annette Karl bedankte sich beim neuen Behördenleiter des Wasserwirtschaftsamtes Weiden (WWA) Walter Raith für den freundlichen Empfang und betonte die Wichtigkeit regelmäßiger Kontakte zwischen Abgeordneten und Behörden. Sie wünschte Herr Raith viel Erfolg bei seiner verantwortungsvollen Tätigkeit. Das aktuell wichtigste Thema für das Amt ist die Umsetzung der EU-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie. Raith erläuterte dazu, dass es bei diesem Prozess darum gehe, das Hochwasserrisiko an den Gewässern zu bewerten und Konzepte für den Umgang mit dem Hochwasserrisiko zu entwickeln. "Die Hochwassergefahr ist vielen Bewohner in den Talräumen nicht bewusst. Deshalb ist es wichtig, das Risiko und den möglichen Umgang damit aufzuzeigen" so Raith. Erreicht werden soll unter anderem, dass Hochwassergebiete möglichst baufrei bleiben oder Bauten mit entsprechenden Schutzmaßnahmen versorgt werden.