Ausstellungseröffnung in der Mädchenrealschule Hensoltshöhe.
Die deutsche Vergangenheit - auch die jüngere - darf nicht in Vergessenheit geraten. Das ist ein besonderes Anliegen von Christa Naaß, Vertriebenenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.
Und zu dieser Vergangenheit, an die sich inzwischen die Heranwachsenden schon nicht mehr persönlich erinnern können, gehört auch die Zeit des Kalten Krieges, als eine Mauer quer durch Deutschland teilt, was zusammengehört.
Um den Schülerinnen der Mädchenrealschule Hensoltshöhe diese Zeit näher zu bringen und ihnen bewusst zu machen, wie wichtig die Demokratie ist, brachte Christa Naaß die Ausstellung nach Gunzenhausen. 20 großformatige Plakate zeigen Fotos und Zeitdokumente aus der Zeit des Mauerbaus 1961, bis hin zum Fall der Mauer 1989.
Die Schülerinnen sollen nun die Ausstellung nutzen, um sich begreiflich zu machen, wie wichtig die Demokratie ist, um Freiheit zu gewährleisten. "Denn eine schlechte Demokratie ist immer noch besser als eine Diktatur!" betont Christa Naaß.