"Wenigstens von den mittelfränkischen Kollegen im Haushaltsausschuss hätte ich Unterstützung für meinen Antrag zur Weiterentwicklung des Fränkisches Seenlandes erwartet", kommentiert die Haundorfer Abgeordnete und mittelfränkische SPD-Bezirksvorsitzende Christa Naaß deren ablehnende Haltung im Landtag. Wie berichtet, steht das Fränkische Seenland vor einem großen Sanierungs- und Renovierungsbedarf an Gebäuden, Anlagen, Einrichtungen, Steganlagen und Wegen sowie neuen Investitionen, nachdem manche Einrichtungen mittlerweile in die Jahre gekommen sind.
SPD-Landtagsfraktion beantragt jeweils 1,5 Mio Euro für die Haushaltsjahre 2013/2014
„Das Fränkische Seenland ist mittlerweile über 25 Jahre alt. Entsprechend alt sind auch die Gebäude, Anlagen, Einrichtungen, Steganlagen und Wege. Hier sind nach Meinung der SPD dringend Sanierungsmaßnahmen gefordert, die die Zweckverbände Altmühlsee und Brombachsee allein finanziell nicht schultern können.
Mit einer Doppelstrategie will die Staatsregierung dem Bevölkerungsrückgang in strukturschwachen Regionen
begegnen. Mit einer Regionalförderung sollen Arbeitsplätze geschaffen und mit dem Vorhalteprinzip im
Landesentwicklungsprogramm Infrastrukturen erhalten werden. Bis 2016 gibt es dafür 1,3 Milliarden Euro
zusätzlich.Die Opposition spricht von „Augenwischerei“.
Eltern haben einen Grund zur Freude: Das letzte Kindergartenjahr kostet ab September 50 Euro weniger pro Monat. Für Marta Pöllath bedeutet das jedoch zusätzlichen Verwaltungsaufwand. "Jetzt muss ich über Kommune und Landratsamt den Zuschuss vom Staat beantragen", erklärte die Leiterin des Altenstädter AWO-Kindergartens "Regenbogenland" am Montag der SPD-Landtagsabgeordneten Annette Karl.