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Hoch her geht es beim bunten Faschingstreiben der Selbsthilfegruppe Behinderte und Nichtbehinderte. Die Besucher feiern ausgelassen und genießen ein tolles, abendfüllendes Programm. Die Faschingsgaudi der SHG Tirschenreuth im Wiesauer Pfarrzentrum ist längst kein Geheimtipp mehr. Seit Jahren findet der außergewöhnliche Faschingsabend hier statt. Die Bewirtung übernimmt stets die Junge Union, die Kosten für die Räume bezahlt die Gemeinde. Seit über einem Vierteljahr waren die Darsteller aus den Reihen der Selbsthilfegruppe fleißig damit beschäftigt, ihre Bühnenauftritte einzustudieren. Gemeinsam ging es nun "Ab in den Süden" - so das Motto des Abends.
Das Thema brannte den Gästen des Blaulichtempfangs der BayernSPD Landtagsfraktion auf den Nägeln. Die gestiegene Gewaltbereitschaft und der fehlende Respekt gegenüber den Einsatzkräften von Feuerwehren, Polizei, BRK und den Helfern vor Ort. Sie schilderten den beiden Abgeordneten Peter-Paul Gantzer und Annette Karl eigene Erlebnisse, äußerten Unverständnis dafür das es nach Alkohol- und Drogenkonsum strafmildernde Umstände gibt und unterstützten die Forderung von Gantzer, dass ein "ehrenamtliches Dienstjahr" sicher einiges an Gesellschaftsrespekt und Gemeinschaftsverständnis bringen würde.
Bericht über den Blaulichtempfang im Onetz: https://www.onetz.de/eslarn/vermischtes/blaulichtempfang-der-spd-retter-vermissen-respekt-d1812217.html
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit setzt voraus, dass man die Sprache des Nachbarn auch versteht. Für die Polizei gilt dies in ganz besonderem Maße, weshalb auch sieben Polizeibeamte an den Tschechisch-Sprachkursen teilgenommen haben. Nun bekommen sie ihre Zertifikate.
"Sprache öffnet Türen zu einer neuen Welt", sagte Josef Weilhammer, Leiter der Europaberufsschule bei der Feierstunde in der Staatlichen Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen. Sieben Polizeibeamte sowie sechs Schüler und Studierende hatten an Sprachkursen in Tschechisch teilgenommen. Erfolgreich legten sie ihre Zertifikatsprüfung an der Karls-Universität Prag in den verschiedenen Sprachniveau-Stufen ab. Bis zu A2-Kenntnissen schafften es die Polizeibeamten, sogar bis B2 die Studierenden. "Leistungsbereitschaft, Leistungswille und Leistungsfähigkeit müssen vorhanden sein, um diese Ergebnisse zu erreichen", lobte Weilhammer die erfolgreichen Prüfungsteilnehmer.
Die Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern“ hat seit 2014 Handlungsempfehlungen ausgearbeitet, wie ein Auseinandertriften Bayerns in wirtschaftlich leistungsfähigere und weniger stärkere Gebiete verhindert und räumliche Gerechtigkeit in allen Bereichen Bayerns sichergestellt werden kann. Das Ergebnis ihrer mehrjährigen Arbeit hat die Enquete-Kommission am 30.01.2018 dem Plenum im Schlussbericht präsentiert.
Enquete-Mitglied Annette Karl, die auch Sprecherin für Fragen des ländlichen Raums der BayernSPD Landtagsfraktion ist, betonte, dass der Freistaat das Verfassungsziel "gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern zu fördern und zu sichern" jetzt mit Leben erfüllt werden muss und dafür dauerhafte Förderprogramme eingerichtet werden müssen.
"Ehrenamt darf nicht zum Lückenbüßer für abgebautes Hauptamt benutzt werden." appellierte Karl an ihre Kollegen. So ein Engagement müsse sich langfristig auch positiv auf die Rente auswirken. "Weil Ehrenamt dem Staat viel Geld spart, muss er auch etwas zurückgeben - und zwar mehr als nur eine Ehrenamtskarte mit Rabatten für Eintritte."
Der gesamte Bericht im ONetz: https://www.onetz.de/neustadt-an-der-waldnaab/politik/spd-empfang-mit-dank-an-ehrenamtliche-zugehoerigkeitsgefuehl-foerdern-d1810311.html