Bei den Bezirksvorstandswahlen der MittelfrankenSPD, die am 19. Juli in Treuchtlingen durchgeführt werden, wird die langjährige SPD-Landtagsabgeordnete und jetzige Vizepräsidentin des mittelfränkischen Bezirkstages nicht mehr für das Amt der SPD-Bezirksvorsitzenden kandidieren.
Seit 1998 hat Christa Naaß dieses Amt inne und ist damit die derzeit dienstälteste Bezirksvorsitzende der BayernSPD. Von 1996 – 1998 war sie stellvertretende Vorsitzende.
„Nachdem ich mein Amt als SPD-Kreisvorsitzende in Weißenburg-Gunzenhausen vor 2 Jahren in andere Hände gelegt und nach 19 Jahren nicht mehr für den Bayerischen Landtag kandierte hatte, ist dies der nächste Schritt, um auch auf Bezirksebene einen Wechsel herbeizuführen“, so die Bezirkschefin.
Christa Naaß vertritt Mittelfranken aber weiterhin im Präsidium und Landesvorstand der BayernSPD und wirkt auch weiterhin im Personalausschuss mit.
Christa Naaß wurde, wie berichtet, im Oktober vergangenen Jahres vom mittelfränkischen Bezirkstag zur 1. Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten gewählt. Außerdem fungiert Naaß als Vorsitzende des Bildungsausschusses und ist Beauftragte des Bezirks Mittelfranken für die Regionalpartnerschaft mit der Region Woiwodschaft Pommern und für die trinationale Partnerschaft Limousin – Mittelfranken – Pommern. Sie sitzt außerdem im Anlagenbeirat der Mittelfranken-Stiftung Natur-Kultur-Struktur, ist Mitglied im Bezirksausschuss, im Wirtschafts- und Umweltausschuss, im Jugend-, Sport- und Regionalpartnerschaftsausschuss und ist Vertreterin des Bezirks in der Bayerischen Vollversammlung sowie im Hauptausschuss des Bayerischen Bezirketages.
Die Trägerin der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold und Silber sowie des Bayerischen Verdienstordens ist vertriebenenpolitische Sprecherin der BayernSPD, Mitglied im Vertriebenenbeirat der SPD-Landtagsfraktion und wurde vor kurzem zur Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates gewählt.
Die Landtagsfraktion vertritt sie weiterhin als stellvertretendes Mitglied im Bayerischen Landesfrauenrat.
„Ich bin“, so Christa Naaß „weiterhin voller Engagement dabei, die vielen Aufgaben mit viel Freude zu erfüllen, und die Bürgerinnen und Bürger Mittelfrankens gut zu vertreten.“
Die scheidende SPD-Bezirksvorsitzende hat es immer als großen Auftrag und Ehre empfunden, die SPD in ihrer Vielfalt in Mittelfranken zu repräsentieren, zu stärken und auch zusammenzuhalten. Die jüngsten SPD-Ergebnisse bei der Europawahl haben wieder gezeigt, dass Mittelfranken die starke Kraft in der BayernSPD ist.
Lob und Dank für Eltern
Mit einer Vater- und Muttertagsfeier bedankte sich der VdK-Ortsverein bei den Eltern und Großeltern für deren verantwortungsvolle Aufgabe bei der Kindererziehung und der Betreuung der Enkel. Vorsitzender Peter Pöllath begrüßte im Gasthaus "Zum Weißen Rößl" neben den Mitgliedern auch den Ehrenvorsitzenden Gerd Näger, das Ehrenmitglied Hannelore Greiner sowie die Landtagsabgeordnete und Stadträtin Annette Karl.
Läufer aus Pirk mit zahlreichen starken Ergebnissen
Ehrung für Maximilian Zeus: Der junge Läufer der DJK Weiden wurde zuletzt für seine Erfolge von der Vorsitzenden des Fördervereins der Oberpfälzer Leichtathleten, Annette Karl, für seine Leistungen ausgezeichnet. Zusammen mit ihren Stellvertretern Heike Gmeiner und Martin Bäumler überreichte sie 100 Euro. Der Jugendförderpreis
wurde bei der männlichen Jugend geteilt. Auch Sven Glück vom TV Schierling, der unter anderem auch im Fünfkampf aktiv ist, wurde mit 100 Euro bedacht.
„Ich hab´ schlechtes Netz – ich gehe mal kurz nach draußen“ – dieser Satz war noch vor gut 15 Jahren Gang und Gäbe als unser heute unverzichtbarer Begleiter, das Mobiltelefon bzw. Handy Einzug in den Alltag hielt. Wer erinnert sich nicht daran, wie er im und ums Haus lief oder zum telefonieren das Café oder die Kneipe verlassen hat, weil dort der bessere Empfang zu bekommen war.
Heute, in Zeiten der Digitalisierung, in der die Dauerreichbarkeit Normalzustand geworden ist, sollte man annehmen, dass die Sache mit dem Suchen und Finden des Handyempfangs nur eine alte Anekdote ist, die beim Nachwuchs gerne zum Besten gegeben wird. Tatsache ist jedoch, dass nach wie vor die Handy Nutzer in den ländlichen Regionen Bayerns, aber auch im Umkreis mancher Ballungsräume immer noch, den Blick gerichtet auf die Empfangsstärke des Mobiltelefons, auf die Suche nach einem guten Empfang gehen müssen, obwohl schon 2011 der damalige Wirtschaftsminister Martin Zeil einen „Meilenstein beim LTE (Long-Term-Evolution)- Ausbau“ verkündet hat.