Anlässlich ihres sechzigsten Geburtstages im Februar dieses Jahres hatte die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß einen Spendenaufruf zugunsten der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Entwicklungshilfe Mali e.V. (LAG Mali) gestartet. Für die dadurch zusammengetragene Spende in Höhe von 3.500 € bedankte sich nun der Vorsitzende Stefan Schuster, MdL persönlich bei der gebürtigen Gunzenhäuserin.
Dies war nicht das erste Engagement von Christa Naaß für die LAG. Seit zehn Jahren ist sie eine ihrer tatkräftigsten UnterstützerInnen und im Vorstand des gemeinnützigen Vereins aktiv.
Die Spende wird in der malischen Region Dioila, etwa 150 Kilometer östlich der Hauptstadt Bamako, ihre Verwendung finden. Dort setzt sich die LAG Mali seit 2005 zusammen mit der malischen Partnerorganisation AMSOPT gegen die Beschneidung von Mädchen ein. Mit Aufklärungskampagnen über die fatalen gesundheitlichen Folgen der „Excision“, der Genitalverstümmelung junger Mädchen und Frauen, wird in 15 Dörfern Überzeugungsarbeit geleistet, damit den Mädchen in Zukunft diese grausame Praxis erspart bleibt.
Die BayernSPD möchte erreichen, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben ohne Einschränkungen teilnehmen können. Barrierefreiheit für alle, ob zum Beispiel im Rollstuhl sitzend, mit Kinderwagen oder vielleicht Seh- und Höreinschränkungen beeinträchtigt.
Helfen Sie bitte mit: Wo gibt es Probleme, wo könnte in Zusammenarbeit mit den Kommunen eine Verbesserung ermöglicht werden.
Schreiben Sie bitte an: buergerbuero@annettekarl.de
Bayern ist ein reiches Land. Das kann man daran sehen, dass es annähernd 700 Fördertöpfe für Kommunen und Firmenbereithält. DieseZahl hat die Landtagsabgeordnete Annette Karl (SPD) aus Neustadt/Waldnaab herausgefunden. Zu viel des Guten? Und wer soll da den Überblick behalten?
Annette Karl gehört der Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ des BayerischenLandtags an. Und da gibt es im Freistaat von Nordostbayern aus betrachtet bekanntlich
Nachholbedarf. Trotz annährend 700 Fördertöpfen.
Seit dem Januar 2015 ist die Tagesklinik Neustadt a.d. Aisch der Bezirkskliniken Mittelfranken mit 20 Therapieplätzen in Betrieb. Schon von Weitem ist die in Grün- und Brauntönen changierende Fassade zu sehen.
Nach einem knappen Jahr Bauzeit wurde nun die neue psychiatrische Tagesklinik in unmittelbarer Nähe des Neustädter Krankenhauses mit einem Festakt eröffnet. Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, die bereits beim ersten Spatenstich anwesend war, freute sich über die rasche Fertigstellung der Einrichtung.
Sowohl die Institutsambulanz als auch die Tagesklinik sind wochentags besetzt und bieten Hilfe, wenn die Schwere oder Dauer einer Erkrankung eine kontinuierliche und krankenhausnahe Versorgung notwendig macht. "Die Patienten befinden sich wochentags in Behandlung und können die Abende und die Wochenenden zuhause verbringen", erläuterte Chefarzt Dr. Andres Ahnert.
Annette Karl, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, kritisiert die Wirtschaftspolitik der Staatsregierung - „Seehofer und Aigner agieren planlos“
Die Energiewende stockt. Die Unternehmen im Freistaat erwarten Planungssicherheit, doch die Staatsregierung verweist auf Berlin. Wir sprachen mit der wirtschaftspolititischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Annette Karl, über die aktuelle Wirtschaftspolitik im Freistaat.
BSZ Frau Karl, wie bewerten Sie die aktuelle Wirtschaftspolitik der Staatsregierung?
KARL Als planlos und ohne Linie. Wir hatten drei Monate Energiedialog und währenddessen wurde die Wirtschaftspolitik völlig vernachlässigt. Früher gab es eine sehr erfolgreiche Wirtschaftspolitik, die den Freistaat vom Agrarland zum High-Tech-Standort gewandelt hat. Dies hatte zur Folge, dass es Industrieansiedlung gab, weil die Energieversorgung gesichert war.
BSZ Und heute?
KARL Es gibt keinen Plan für die nächsten Jahre, keine Idee, welche die Zukunftsindustrien sein werden. Alles ist ein wildes Durcheinander. Nehmen wir zum Beispiel die wehrtechnische Industrie, zu der man stehen mag, wie man will. Unter Franz-Josef Strauß wurde sie erfolgreich in Bayern angesiedelt. Aus dem bayerischen Wirtschaftsministerium gibt es aber keine Vorstellung, wie es mit ihr weitergehen soll. Wie die Unternehmen bei ihren Konversionsbemühungen unterstützt werden können, wie eine abgestimmte gesamtdeutsche Sicherheitsstrategie aussehen soll. Insgesamt steht unsere Großindustrie auf dem Spiel.