Wirtschaftsexpertin Karl: Wirtschaft und Wissenschaft müssen auch in diesem Sektor zukunftsfähig gemacht werden - Antrag am Donnerstag im Wirtschaftsausschuss
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Annette Karl fordert die Staatsregierung im morgigen Wirtschaftsausschuss (23. April) auf, kleinere und mittlere Betriebe bei der Digitalisierung Bayerns endlich stärker in den Fokus zu nehmen. "Die kleinen und mittleren Unternehmen stellen sich genauso wie die großen Unternehmen den Herausforderungen der Digitalisierung, sehen sich aber unterschiedlichen Ausgangslagen gegenüber", so Karl. "Die Regierungsfraktion ist jetzt in der Pflicht, unserem Ansinnen nachzugeben und diese Unternehmen in die Digitalisierungsstrategien der Staatsregierung einzubeziehen - das von der Staatsregierung so hochgelobte Zentrum für Digitalisierung muss sich insbesondere auf diese Unternehmen einstellen."
Um Wirtschaft und Wissenschaft zukunftsfähig zu machen, müssten unter anderem sogenannte Digitalisierungsgutscheine entwickelt werden, um insbesondere in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Digitalisierung zu fördern. "Im Einklang mit den Industrie- und Handelskammern fordert die SPD schon länger, hier nachzubessern", mahnt Karl. "Es ist höchste Zeit, dass der Digitalisierungsbeirat der Staatsregierung alle Player der Digitalisierung integriert - und damit auch den Mittelstand."
Entrüstet zeigt sich die SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld über die Äußerung des bayerischen Finanzministers Dr. Markus Söder, der am Rand der Veranstaltung des Bayerischen Gemeindetags, Bezirksverband Oberfranken, in Lichtenfels nicht die Bayerische Landesbank samt aller Folgen und Konsequenzen für den Haushalt des Freistaates Bayern, sondern die steigenden Kosten für die zunehmenden Flüchtlingszahlen in Bayern als das größte Risiko für den Haushalt des Freistaates Bayern bezeichnete.
Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten verlieh die bronzene Partnerschaftsmedaille an drei Persönlichkeiten, die sich um die deutsch-französische Partnerschaft zwischen der Region Limousin und dem Bezirk Mittelfranken besonders verdient gemacht haben. Anlass war der Besuch einer 35köpfigen Schulklasse mit ihren Lehrern vom Lycee Agricole La Faye in Saint-Yrieix-la-Perche im Rahmen des Schüleraustausches mit den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf. Dieser Austausch wird seit 27 Jahren gepflegt.
Ausgezeichnet wurden:
Jean-Paul Meillaud, der seit dem Jahr 2000 bereits 24x Besuche und Gegenbesuche organisiert, geplant und begleitet hat,
Horst Lochner, Außenstellenleiter des Staatl. Berufsschulzentrums Ansbach in Triesdorf, der seit 1990 den Austausch von Schulklassen 41 x organisiert hat
Pit Dichter, der an der FH Triesdorf studiert hatte und seit dem Jahr 2000 diese Schülerbegegnungen als Dolmetscher unterstützt hat.
"Für dieses außergewöhnliche Engagement im Rahmen der Regionalpartnerschaft und für Ihren Einsatz für Völkerverständigung erhalten Sie mit Dank und Anerkennung die Partnerschaftsmedaille des Bezirks Mittelfranken in Bronze", so Christa Naaß.
Wirtschaftsexpertin Karl: Wirtschaft und Wissenschaft müssen auch in diesem Sektor zukunftsfähig gemacht werden
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Annette Karl fordert die Staatsregierung nachdrücklich auf, kleinere und mittlere Betriebe bei der Digitalisierung Bayerns stärker in den Fokus zu nehmen.