SPD-FRAUEN in Oberfranken

Wir kämpfen seit 1919 für Frauenrechte

Bayern 4.0: Kleine und mittlere Unternehmen stärker unterstützen!

Wirtschaftsexpertin Karl: Wirtschaft und Wissenschaft müssen auch in diesem Sektor zukunftsfähig gemacht werden - Antrag am Donnerstag im Wirtschaftsausschuss

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Annette Karl fordert die Staatsregierung im morgigen Wirtschaftsausschuss (23. April) auf, kleinere und mittlere Betriebe bei der Digitalisierung Bayerns endlich stärker in den Fokus zu nehmen. "Die kleinen und mittleren Unternehmen stellen sich genauso wie die großen Unternehmen den Herausforderungen der Digitalisierung, sehen sich aber unterschiedlichen Ausgangslagen gegenüber", so Karl. "Die Regierungsfraktion ist jetzt in der Pflicht, unserem Ansinnen nachzugeben und diese Unternehmen in die Digitalisierungsstrategien der Staatsregierung einzubeziehen - das von der Staatsregierung so hochgelobte Zentrum für Digitalisierung muss sich insbesondere auf diese Unternehmen einstellen."

Um Wirtschaft und Wissenschaft zukunftsfähig zu machen, müssten unter anderem sogenannte Digitalisierungsgutscheine entwickelt werden, um insbesondere in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Digitalisierung zu fördern. "Im Einklang mit den Industrie- und Handelskammern fordert die SPD schon länger, hier nachzubessern", mahnt Karl. "Es ist höchste Zeit, dass der Digitalisierungsbeirat der Staatsregierung alle Player der Digitalisierung integriert - und damit auch den Mittelstand."

MdL Susann Biedefeld: Söders gefährlicher Populismus verdient Kritik

Entrüstet zeigt sich die SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld über die Äußerung des bayerischen Finanzministers Dr. Markus Söder, der am Rand der Veranstaltung des Bayerischen Gemeindetags, Bezirksverband Oberfranken, in Lichtenfels nicht die Bayerische Landesbank samt aller Folgen und Konsequenzen für den Haushalt des Freistaates Bayern, sondern die steigenden Kosten für die zunehmenden Flüchtlingszahlen in Bayern als das größte Risiko für den Haushalt des Freistaates Bayern bezeichnete.

Barrierefreiheit ist Menschenrecht

Barrierefreiheit geht uns alle an

 

Barrierefreiheit ist eine zentrale Aufgabe für ein soziales und modernes Bayern und ist auch Aufgabenstellung im Bundeswahlkreis Ansbach.

Die Delegierten aus dem SPD-Unterbezirk Ansbach Norbert Dumler, Bürgermeister Lutz Egerer, Bezirkstagsvizepräsidentin Christa Naaß und SPD-Geschäftsstellenleiter Michael Rehbogen begrüßten es, dass die BayernSPD am vergangenen Wochenende einen eigenen Parteitag zum Thema "Bayern Barrierefrei" durchgeführt hat.

Selbstbestimmte Teilhabe am Leben ist ein Menschenrecht. Um es durchzusetzen, braucht es einen klaren politischen Willen, ein Gesamtkonzept und Geld. "Für die SPD ist Barrierefreiheit ein Querschnittsthema, das sich durch nahezu jeden Lebensbereich zieht - und es ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit", finden die SPD-Vertreter aus dem SPD-Unterbezirk Ansbach. Christa Naaß berichtet in diesem Zusammenhang, dass die SPD deshalb auch einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen beantragt hat und der Bezirk Mittelfranken z.B. auf Antrag der SPD-Bezirkstagsfraktion eine Stabsstelle Inklusion geschaffen hat. Erst vor wenigen Wochen hatte sie im Rahmen eines Symposiums in Danzig, das von der Diakonie Neuendettelsau veranstaltet wurde, zum Thema Inklusion gesprochen.

SPD-Kreisvorsitzender Norbert Dumler stellt fest, dass "auf dem Weg zur Barrierefreiheit auch die Barrieren in den Köpfen und in den Herzen der Menschen fallen müssen. Es braucht ein Umdenken aller Generationen, denn das Thema geht alle an".

Bürgermeister Lutz Egerer erinnert: "Vollmundig hat der bayerische Ministerpräsident ein barrierefreies Bayern für das Jahr 2023 angekündigt. Das Wahlversprechen wurde jedoch schon wieder gebrochen. Nur noch staatliche Gebäude sollen bis zu diesem Zeitpunkt barrierefrei sein, den Rest müssen die Kommunen selbst schultern. Gerade diese bräuchten aber bei der Umsetzung von Barrierefreiheit Hilfe und Unterstützung.

Der Leitantrag "Bayern barrierefrei - Barrierefreiheit geht uns alle an" wurde auf dem Kleinen Landesparteitag in Unterschleißheim einstimmig beschlossen und wurde auch in "einfache Sprache" übertragen, damit ihn alle Menschen verstehen können, auch die, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, die, die schlechte Bildungschancen  oder die bisher keinen Zugang zu politischen Themen hatten.

Christa Naaß verleiht bronzene Partnerschaftsmedaille
Pit Dichter, Horst Lochner, Christa Naaß, Jean-Paul Meillaud

Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten verlieh die bronzene Partnerschaftsmedaille an drei Persönlichkeiten, die sich um die deutsch-französische Partnerschaft zwischen der Region Limousin und dem Bezirk Mittelfranken besonders verdient gemacht haben. Anlass war der Besuch einer 35köpfigen Schulklasse mit ihren Lehrern vom Lycee Agricole La Faye in Saint-Yrieix-la-Perche im Rahmen des Schüleraustausches mit den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf. Dieser Austausch wird seit 27 Jahren gepflegt.

Ausgezeichnet wurden:

Jean-Paul Meillaud, der seit dem Jahr 2000 bereits 24x Besuche und Gegenbesuche organisiert, geplant und begleitet hat,

Horst Lochner, Außenstellenleiter des Staatl. Berufsschulzentrums Ansbach in Triesdorf, der seit 1990 den Austausch von Schulklassen 41 x organisiert hat

Pit Dichter, der an der FH Triesdorf studiert hatte und seit dem Jahr 2000 diese Schülerbegegnungen als Dolmetscher unterstützt hat.

"Für dieses außergewöhnliche Engagement im Rahmen der Regionalpartnerschaft und für Ihren Einsatz für Völkerverständigung erhalten Sie mit Dank und Anerkennung die Partnerschaftsmedaille des Bezirks Mittelfranken in Bronze", so Christa Naaß.

Bayern 4.0: Kleine und mittlere Unternehmen stärker unterstützen!
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Wirtschaftsexpertin Karl: Wirtschaft und Wissenschaft müssen auch in diesem Sektor zukunftsfähig gemacht werden

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Annette Karl fordert die Staatsregierung nachdrücklich auf, kleinere und mittlere Betriebe bei der Digitalisierung Bayerns stärker in den Fokus zu nehmen. 

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