SPD-FRAUEN in Oberfranken

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Anette Kramme zum Bahn-Fernverkehrskonzept: Licht und Schatten für Oberfranken

Die Deutsche Bahn hat unlängst ihr neues Fernverkehrskonzept vorgestellt. Mit den Maßnahmen will der Konzern neue Kunden zurückgewinnen. Hierfür wird die Bahn in den nächsten 15 Jahren bis zu 12 Milliarden Euro investieren um schneller und komfortabler zu werden. Allein bei DB Fernverkehr werden in diesem Zeitraum zusätzlich 1500 Arbeitsplätze geschaffen.

„Das Konzept hat für die Region Oberfranken Licht und Schatten“, fasst SPD-Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Anette Kramme zusammen. So könne beispielsweise die Region Hochfranken profitieren.

AWO Bayern: Negativrekorde bei der Altersarmut sind ein Armutszeugnis für Bayern

Fast jeder Fünfte – 19,5 Prozent der Bevölkerung –, der in Bayern lebt, ist laut Landesamt für Statistik über 65 Jahre alt. Künftig wird der Anteil der Seniorinnen und Senioren weiter steigen: Laut derselben Quelle wird der Anteil der über 65-Jährigen bis zum Jahr 2032 um 39 Prozent in die Höhe schnellen. „Vor diesem Hintergrund ist es besorgniserregend, dass ausgerechnet viele der älteren Menschen in Bayern von Armut bedroht sind, nämlich 21,3 Prozent, bei den Rentnerinnen und Rentnern sogar 25 Prozent. Das ist ein Armutszeugnis für Bayern, eines der reichsten Bundesländer in einem der reichsten Staaten der Welt“, urteilt Thomas Beyer, Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in Bayern, anlässlich des Tags der älteren Generation am 1. April.

Christa Naaß würdigt denkmalpflegerische Leistungen

Der Bezirk Mittelfranken spricht alljährlich  Bürgern und Institutionen, die sich durch besondere denkmalpflegerische Leistungen verdient gemacht haben, Dank und Anerkennung aus.

Im Rahmen der Denkmalprämierung 2014 wurden 54 Objekte ausgezeichnet. Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, bei der Prämierungsveranstaltung: "Wer Denkmäler erhält, bewahrt und pflegt gibt damit unserer Kulturregion eine Zukunft". Sie dankte den Eigentümern, Kirchen, Vereinen und Institutionen für deren großen Einsatz und ihre nicht selbstverständliche Leistung. "Sie alle haben sich einer verantwortungsvollen Aufgabe gestellt und diese mit viel Bravour und Herzblut gemeistert", so Christa Naaß. "Dadurch haben Sie dazu beigetragen, dass unsere Region weiterhin ihr unverwechselbares Gesicht behalten kann und dass Denkmäler zum Leben erwacht sind". Sie gab dabei der Hoffnung Ausdruck, dass die Denkmalprämierung des Bezirks Mittelfranken dazu beiträgt, dass Denkmalpflege auch für die Zukunft in unserer Region gesichert ist und eine wichtige Aufgabe unserer Kulturpolitik bleibt und dadurch immer wieder "der Blick für Altes neu geschärft wird".
 

Partnerschaftsarbeit ist auch Erinnerungsarbeit

Ihren jüngsten Besuch in Danzig nutzte die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Beauftragte für die Partnerschaft Mittelfrankens mit der Woiwodschaft Pommern, um das ca. 36 km von Danzig entfernte Konzentrationslager Stutthof zu besuchen.

„Das Jahr 2015 ist ein Gedenkjahr“, so Christa Naaß. „Wir gedenken des 70. Jahrestags des Endes des 2. Weltkrieges und der Befreiung der Konzentrationslager, in denen alleine in Stutthof 65.000 Menschen ums Leben kamen.

Christa Naaß erinnerte daran, dass abgesehen von einem Teil der Tschechoslowakei kein anderes Land im Krieg von der deutschen Wehrmacht länger besetzt war als Polen. Kein anderes Land wurde so systematisch durch Verschleppung und Mord entvölkert, um als „Lebensraum“ für das deutsche Volk zu dienen. Auf polnischem Boden errichtete das NS-Regime die meisten jeder Konzentrationslager, in denen Millionen europäischer Juden, Millionen von Polen ermordet wurden.

Stutthof war das erste Konzentrationslager auf polnischem Boden, das am 02. September 1939, also einen Tag nach Kriegsbeginn, eröffnet wurde. Stutthof wurde ein Ort des Grauens, ein Platz unvorstellbarer Leiden. Die Absicht, ein Lager für die „unerwünschten polnischen Elemente“ zu schaffen, entstand bei den Nazi-Behörden bereits lange vor Aussbruch des Krieges. Die ersten Häftlinge waren überwiegend aus Pommern stammende Polen, später kamen Häftlinge aus weiteren ponischen Gebieten sowie aus der Sowjetunion, Dänemark, Norwegen, Frankreich, Litauen, Deutschland und Ungarn sowie weiteren Nationen dazu. Von insgesamt 125.000 Häftlingen in Stutthof und den 103 Außenkommandos wurden 22.000 in andere Lager deportiert und 65.000 ermordet. Wegen der harten Haftbedingungen und der schweren, unmenschlichen Arbeit und Arbeitsbedingungen, so für die Deutschen  Rüstungwerke, starben viele Häftlinge. Ab 1944 wurden Häftlinge, davon 77 Behinderte, in den Gaskammern ermordet.

Am 24. Januar 1945 begann die SS mit der Räumung des Lagers und trieb die verbliebenen Häftlinge auf einen Todesmarsch, den Tausende nicht überlebten. Viele ertranken auf dem Seeweg.

Stutthof war das erste Konzentrationslager außerhalb des deutschen Reichsgebietes und das letzte Konzentrationslager, das am 09. Mai 1945 von Soldaten der Roten Armee befreit wurde.

Heute gedenkt auf dem Gelände des ehemaligen Lagers ein Museum den Opfern. An ihr Leiden erinnert auch ein Denkmal, das das Grauen erfassbar macht.

Die Stellvertreterin des Präsidenten legte für den Bezirk Mittelfranken Blumen nieder und gedachte den Opfern.

„Heute sind unsere Völker nach einer über 40jährigen Spaltung Europas nicht nur freundschaftlich verbunden, sondern auch gemeinsam verbündet in der Europäischen Union. Heute wollen wir Frieden, Freiheit und Demokratie gemeinsam schützen“, so Christa Naaß bei ihrem anschließendem Gespräch mit der Vizemarschallin Hanna Zych-Cison. Das war aber nur möglich, indem man sich der gemeinsamen Geschichte gestellt hatte. Polen vermochte zu vergeben, als Deutschland sich zur eigenen Schuld bekannte.“

 

 

Rechnungshofbericht: SPD-Fraktionschef Rinderspacher wirft Staatsregierung peinliche und kostspielige Fehler vor

Der Jahresbericht des Obersten Bayerischen Rechnungshofs offenbart erhebliche Probleme der Staatsregierung im Umgang mit dem Geld der Steuerzahler. SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher verweist vor allem auf Schwierigkeiten in den Zuständigkeitsbereichen von Finanzminister Söder: „Von Solidität kann da leider nicht die Rede sein. Er bekommt die Probleme beim Steuervollzug nicht in den Griff. Es fehlen aktuell 1800 Finanzbeamte in Bayern. Diese personelle Lücke muss endlich geschlossen werden. Noch immer können sich trickreiche Großverdiener um ihren Beitrag zum Gemeinwesen drücken. Uns allen gehen dadurch Millionen verloren!“ Schon seit 18 Jahren in Folge fordert der Rechnungshof hier vergeblich Verbesserungen.

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