SPD-FRAUEN in Oberfranken

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Oberpfälzer im Bayerischen Landtag

Knapp 100 interessierte Nordoberpfälzer besuchten den bayerischen Landtag um die Arbeitsweise des Landesparlamentes im Maximilianeum in München kennenzulernen.

Eingeladen hatte dazu Abgeordnete Annette Karl, die leider die Besuchergruppe aufgrund einer Erkrankung nicht persönlich begrüßen konnte.

Barrierefreier Ausbau von Bahnhöfen
Der Bahnhof Reuth b. Erbendorf soll barrierefrei ausgebaut werden

Seit langem ist ein Anliegen von Annette Karl, dass der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe in der Region vorankommt.

Aktuell im Gespräch ist derzeit der Bahnhof Reuth b. Erbendorf. Dieser soll bei Umbauarbeiten barrierefrei gestaltet werden - nach Vorstellungen der Bahn AG allerdings nur in Fahrtrichtung Weiden - der Zugang zum Gleis in Richtung Marktredwitz, bzw. Hof, soll über eine Treppenanlage erfolgen - allerdings räumte die Bahn AG der Gemeinde die Möglichkeit ein, einen barrierefreien Zugang aus eigener Tasche zu bezahlen.

In der Zwischenzeit wurde ein Sonderprogramm zum barrierefreien Ausbau von kleinen Bahnhöfen (unter 1.000 Fahrgästen am Tag) angekündigt, welches vom Bund mit 50 Millionen Euro gefördert wird. Eine Pressemeldung des Bayerische Innenministerium hatte vor kurzem in der Region die Hoffnung erweckt, dass der barrierefreie Ausbau des Bahnhofes Reuth schon abgesichert ist. 

Der aktuelle Stand ist allerdings, dass der Bahnhof Reuth nur als mögliches Projektes gemeldet worden ist, wie aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage hervorgeht. Und auch wenn der Bahnhof Reuth in die Auswahlliste des Bundesministeriums kommt, besteht weiterhin eine Deckungslücke von 50 %, bei denen noch nicht klar ist, wer diese Kosten des Umbaus bezahlt.

Landesbank: Schuldenuhr durchbricht Zwei-Milliarden-Euro Marke

Haushaltsexperte Güller: Von CSU mitverschuldetes Landesbank-Debakel wird noch künftige Generationen belasten - Staatsregierung muss verantwortungsvollen Landesbank-Kurs einschlagen

Am 01.11.2015 durchbrach die Zins-Schuldenuhr des Landesbank-Skandals die Zwei-Milliarden-Euro-Marke. Angesichts dessen ermahnt der Landesbank-Experte der BayernSPD-Landtagsfraktion Harald Güller die CSU-Regierung, in Sachen Landesbank im Sinne der Menschen im Freistaat verantwortungsbewusst zu handeln: "Die Entwicklung der Landesbank bleibt eine der gefährlichsten Baustellen für den Haushalt des Freistaats Bayern, auch über die horrenden Zinsschulden hinaus", betont Güller.

Wir können Integration - Parteitag der BayernSPD in Augsburg
links: Friedrich Uebel und Bertraud Bößl
-Würdigung von Helfern aus dem Unterbezirk Ansbach -
 
Bei einem Empfang im Rahmen des Kleinen Landesparteitages der BayernSPD würdigte Landesvorsitzender Florian Pronold den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den vergangenen Monaten und dankte ihnen mit einer Urkunde. Mit unter den Ausgezeichneten waren Friedrich Uebel und Bertraud .Bößl aus Gräfensteinberg.

 

Die BayernSPD begreift die Integration der Flüchtlinge als historische Chance. Die 100 Delegierten, darunter die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß, Bürgermeister Lutz Egerer, KV-Vorsitzender Norbert Dumler und SPD-Geschäftsstellenleiter Michael Rehbogen verabschiedeten einstimmig einen entsprechenden Leitantrag. Darin stellt der Landesverband klar: Am Grundrecht auf Asyl wird nicht gerüttelt. Klare Kante zeigte der Parteitag auch gegen die rechte Hetze von AfD, Pegida und Co.

 

Pronold machte auch deutlich: Für die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge sind große Anstrengungen erforderlich. "Es ist eine Schande, dass Hamburg mehr Sozialwohnungen hat als Bayern. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für alle. Denn wir dürfen in der gegenwärtigen Situation nicht die Schwächsten der Gesellschaft gegeneinander Ausspielen. Wir akzeptieren nicht, dass Arme gegen Ärmere ausgespielt werden, nicht die alleinerziehende Mutter gegen die Asylbewerber. Wir kümmern uns um alle, die Hilfe brauchen."
 
Der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs verwies darauf, dass den Sozialdemokraten Integration gelingt, "weil uns ein Wertekompass und eine Haltung eint. Wir behandeln flüchtende Menschen so, wie wir in vergleichbarer Situation auch behandelt werden möchten." Er forderte aber auch auf: alle Kraft den Kommunen, damit die Integrationsleistung auch gelingen kann.
 
Die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Präsidiumsmitglied der BayernSPD Christa Naaß forderte die CSU-Staatsregierung auf, ihr Versprechen endlich einzulösen, dass die Kommunen nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben. Die bayerischen Bezirke rechnen für 2016 nämlich mit 103 Millionen Euro Ausgaben für unbegleitete junge Flüchtlinge, davon alleine fast 8 Mio Euro für Mittelfranken, die nicht vom Freistaat übernommen werden. "In allen anderen Bundesländern ist dies der Fall - nur in Bayern nicht!", so Christa Naaß.
 
Über 16 Millionen Euro als Stabilisierungshilfe/Bedarfszuweisung für die nördliche Oberpfalz

Bedarfszuweisungen/ Stabilisierungshilfen sind Mittel des Freistaats Bayern, die im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs an Gemeinden und Landkreise fließen. Der Landtag hat dafür insgesamt 120 Millionen Euro für das Jahr 2015 bereitgestellt. Die Stärkung der Bedarfszuweisungen/Stabilisierungshilfen ist eine langjährige Forderung der SPD-Landtagsfraktion, um Kommunen in Sondersituationen besser unterstützen zu können. Die SPD-Landtagsfraktion geht davon aus, dass der Bayerische Landtag die dafür zur Verfügung stehenden Mittel für das Jahr 2016 kräftig auf 150 Millionen Euro erhöhen wird, wovon auch die Kommunen im kommenden Jahr profitieren werden.

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