Presse
„Ich bitte tunlichst, nicht mit der CSU zu koalieren“, bat Grajer in der Gaststätte „Naber“. Karl ließ lediglich durchsickern: „Was ich ausschließe ist eine Regierung aus Parteien jenseits der CSU, aber geduldet mit der AfD.“
Eine BR-Umfrage habe ergeben, dass sich 95 Prozent der Oberpfälzer in ihrer Heimat pudelwohl fühlten, begann die Landtagsabgeordnete ihre Rede. „Der höchste Zufriedenheitsgrad in ganz Bayern“, erklärte sie. Störfeuer kam von Alexander Dill aus München, einem noch „Unentschlossenen“, wie er sagte. „Meine Stimme ist mir heilig.“ Warum SPD wählen, wenn alle zufrieden seien?
Annette Karl nannte Beispiele: Die SPD stehe für den Mindestlohn und gerade erst am Mittwoch sei ein gutes Rentenpaket geschnürt worden. Natürlich habe ein jeder seine Meinung zu Hartz IV. Aber Deutschland sei damit gut durch die damalige Wirtschaftskrise gekommen. Dass es dem Land so gut gehe, habe viel mit diesen Reformen zu tun, „für die wir heute noch büßen.“
Gerne besuchte die Abgeordnete Annette Karl die Johanniter-Kinderkrippe-"Klinikzwerge in Weiden.
Sie sprach mit Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner, Stadträtin Sabine Zeidler, Johanniter-Krippenleiterin Daniela Dehling und Hauptabteilungsleiter Personalwesen an der Kliniken Nordoberpfalz AG Martin Neuhaus unter anderem die Positionen der Johanniter bezüglich der Landtagswahl in Bayern am 14.Oktober 2018.
Den geamten Bericht finden Sie hier.
Der Kreisverband der SPD ist auf die Kuh gekommen: Die Sozialdemokraten gründen einen eigenen Arbeitskreis Landwirtschaft. Erste Schritte dazu sind bereits erfolgt, bevor der trockene Sommer den Landwirten schwer zugesetzt hatte.
Kreisvorsitzende Annette Karl freute sich über die Bereitschaft der Genossen, sich dieses Themas anzunehmen: "Es ist nicht nur so, dass eine nachhaltige Landwirtschaft wichtig für eine gesunde Ernährung der Menschen in Bayern ist", erklärte Karl, "auch hängt jeder siebte Arbeitsplatz in Bayern von der Landwirtschaft ab. Es ist gut und wichtig, dass sich die Kreis-SPD hier jetzt breiter aufstellt."
SPD und der DGB führen der Staatsregierung das Grundgesetz des Freistaats vor Augen – Sozialdemokrat Hoegner als Vater der Rechtsbibel
„Bayern ist ein reiches Land“, sagt Annette Karl, „trotzdem gibt es Armut.“ DGB und SPD zeigen anhand der Bayerischen Verfassung, wie sie das ändern wollen: „Wirklich existenziell für Familien ist, wie man eine gerechte Steuerpolitik organisiert, anstatt sie für ihre Altersversorgung an die Börse zu schicken.“ Es sei beschämend, dass der Lohn, von dem Menschen leben müssten, höher besteuert sei als Kapitalerträge. Dass der Sozialdemokrat Wilhelm Hoegner, erster Nachkriegs-Ministerpräsident, als Vater des bayerischen Grundgesetzes gilt, passt ins Bild.