20 Jahre Erlebniswochen Fisch - Karpfen is(s)t Kult
Wenn das Stiftland zu Fisch bittet, dann folgen im Land der tausend Teiche Tausende der Einladung. Seit 20 Jahren bereits gibt es diese Erlebniswochen. Und das kommt nicht von ungefähr.
"Unser Fisch ist ein Identifikationsmerkmal geworden", eröffnete Arge-Vorsitzender er Hans Klupp den Jubiläumsabend im Tagungszentrum der Burg. Rückblickend erinnerte Hans Klupp an die seinerzeit noch bescheidenen Anfänge. Aber man habe schnell Mitstreiter und Förderer gefunden. Es sei den weit über die Grenzen der Region hinaus bekannten Fischwochen zu verdanken, dass die heimischen Spezialitäten nun sprichwörtlich in aller Munde seien. Unterstützt von staatlichen Einrichtungen, aber auch von der EU und der heimischen Industrie bzw. ihren Produkten sei die "Arge Fisch" zu einem Aushängeschild geworden. Dabei lobte der Sprecher vor allem das Engagement von Projektmanagerin Stephanie Wenisch.
Christa Naaß, Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates nahm zusammen mit weiteren Ratsmitgliedern am Zentralen Tag der Heimat in Berlin teil.
In einer beeindruckenden Rede ging Bundespräsident Joachim Gauch u.a. darauf ein, was Flüchtlinge von damals und heute verbindet. Er wies darauf hin, dass auch die Integration der deutschen Heimatvertriebenen nach dem 2. Weltkrieg „keineswegs immer eine Erfolgsgeschichte“ war. Obwohl sie Deutsche waren, sind sie oft „auf Kälte und Ablehnung“ gestoßen.
Das Präsidium des Sudetendeutschen Rates, der sich als Schnittstelle der Sudetendeutschen Landsmannschaft und den im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien sieht, tagte anlässlich des Tages der Heimat des Bundes der Vertriebenen wieder einmal in Berlin.
In der Hessischen Landesvertretung wurden die ersten Vorbereitungen der Marienbader Gespräche getroffen, die diesmal vom 28. – 30. April 2017 in Marienbad stattfinden werden.
Um auf der Höhe der Zeit zu bleiben, wird es eine Neukonzeption der Ausstellung „Die Sudetendeutschen. Eine Volksgruppe im Herzen Europas“ geben, die mit über 100 Tafeln seit 2006 auf Reisen geht.
Lediglich 20.000 € für Landkreis Neustadt – MdL Karl: Direktvermarktung stärkt regionale Wirtschaft und schafft Transparenz für die Verbraucher
Wie viele Direktvermarkter es in Bayern gibt und wie diese durch die Staatsregierung unterstützt werden, das wollte die SPD-Landtagsfraktion vom Landwirtschaftsministerium wissen. Die wenig detailreiche Antwort auf ihre Anfrage legt jedoch offen, dass das CSU-geführte Ministerium keinen Kenntnisstand über Anzahl, Verteilung und Art der in Bayern befindlichen Direktvermarktungs-Betriebe hat. Lediglich die Höhen der Fördersummen sind bekannt. So wurden in den Jahren 2010 bis 2016 nur knapp 2.536.000 € an Fördergeldern in Bayern vergeben, wie MdL Annette Karl mitteilt.
Aktuelle Frage der Woche der Bayerischen Staatszeitung
Soll die Ansiedlung von Gewerbegebieten auf der grünen Wiese leichter werden?
Nein - von Annette Karl, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPDLandtagsfraktion
Die Staatsregierung stellt in ihrer Begründung zum Änderungsentwurf des Landesentwicklungsprogramms (LEP) fest, dass „die Nachhaltigkeit als Leitmaßstab dem Leitziel der Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen an die Seite gestellt wird“. Außerdem: „Das LEP ist das fachübergreifende Gesamtkonzept.“
Nachhaltigkeit bedeutet insbesondere den Schutz von Umwelt und der Natur. Wenn die Staatsregierung ihre eigenen Vorgaben ernst nimmt, muss ihr Gesamtkonzept auch weiterhin wirksame Vorgaben zur Vermeidung von Zersiedelung und Versiegelung enthalten. Im Spannungsfeld zu diesem Ziel steht immer der verständliche Wunsch von Kommunen, über die Ausweisung von Gewerbegebieten Firmen und damit Arbeitsplätze anzulocken. 40 Prozent der Gewerbeflächen stehen leer in Bayern, eine aktuelle Studie im Allgäu hat ergeben, dass dort das Angebot an Gewerbeflächen den Bedarf um ein Vielfaches übersteigt. Die Möglichkeit für Kommunen, praktisch überall Gewerbegebiete ausweisen zu können, führt vor diesem Hintergrund zu einem ruinösen Wettbewerb der Kommunen um mögliche ansiedlungswillige Firmen, ausgetragen über den Preis für Gewerbeflächen. Das belastet gerade finanzschwache Kommunen in peripheren Regionen noch zusätzlich, ohne dass ein Ansiedlungserfolg garantiert ist. Für diese zweifelhaften Zukunftsperspektiven will die Staatsregierung eine massive Zubetonierung von Flächen im schönen Bayern in Kauf nehmen, das Gegenteil von Nachhaltigkeit.
Wir brauchen für die gute Entwicklung aller Kommunen stattdessen eine noch gezieltere regionale Wirtschaftsförderung, die zum Beispiel die Nachteile durch das Fördergefälle im Grenzgebiet besser ausgleicht und die über Bayern Invest endlich die Ansiedlung von Firmen im ländlichen Raum massiv vorantreibt. Um entwicklungswilligen Gemeinden keine Chancen zu verbauen, muss es ein vereinfachtes Zielabweichungsverfahren bei nachgewiesenem Bedarf geben.
Die Frage der Woche bei der Bayerischen Staatszeitung: http://www.bsz.de/#vote
Standpunkte der SPD-Landtagsfraktion zum Landesentwicklungsprogramm