Vier Tage lang feierten die Uffenheimer ihre Kirchweih. Zum Ausklang lud Bürgermeister Wolfgang Lampe wieder viele Ehrengäste zum Kirchweihdämmerschoppen ein, unter ihnen Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten sowie ihr Bezirkstagskollege Ronald Reichenberg, der Landtagsabgeordnete Harry Scheuenstuhl und die ehemalige Landtagskollegin Hildegard Simon.
Im Regina Filmtheater in Reinhausen, einem Stadtteil von Regensburg, feierte die BayernSPD ihren 125. Geburtstag.
Nach einer Gedenkminute zu Veranstaltungsbeginn für die Opfer des Terroranschlags in Barcelona machte Generalsekretär Uli Grötsch unmissverständlich klar: Vor allem wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben uns unsere Freiheit und unsere Art zu leben hart erarbeitet - von der Gründung des Freistaats über geregelte Arbeitszeiten bis zum Frauenwahlrecht.
Auch die ehemalige SPD-Landesvorsitzende und Bundesfamilienministerin Renate Schmidt erinnerte an die Erfolge sozialdemokratischer Politik und gab sich im Hinblick auf die Bundestagswahl kämpferisch: "Wahlen werden in den letzten Wochen entschieden", so die Frauenpolitikerin und forderte die über 100 Gäste auf: "Wir müssen sichtbar sein und kämpfen, kämpfen, kämpfen!"
Bei der Betreuung von Schulkindern herrscht in Bayern nach wie vor Flickwerk. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte Studie zur Betreuungssituation von Kindern in Kitas. Demnach bestehen in Bayern erhebliche regionale Unterschiede beim Personalschlüssel, also dem Verhältnis zwischen ErzieherInnen und den zu betreuenden Kindern. Die Landesvorsitzende der BayernSPD, Natascha Kohnen, dazu:
„Wir müssen die Betreuung aller Schulkinder sicherstellen. Es darf nicht vom Zufall meines Wohnortes abhängen, ob ich gute Betreuung für meine Kinder habe. Dazu braucht es einen Systemwechsel, verbunden mit dem Willen, mehr Stellen für Erzieherinnen und Erzieher im Freistaat zu schaffen."
SPD-Forderung: Frauenhäuser in Bayern brauchen mehr Geld
Seit langem bemüht sich die SPD-Landtagsfraktion um eine bessere finanzielle Ausstattung der Frauenhäuser in Bayern. Zusammen mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Markus Rinderspacher, dem Betreuungsabgeordneten Harry Scheuenstuhl, dem Bundestagskandidaten Lutz Egerer und dem SPD-Kreisvorsitzenden Harald Dösel besuchte die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß den Caritasverband Stadt und Landkreis Ansbach - den Träger des Ansbacher Frauenhauses, um sich über die aktuelle Situation zu informieren.
Der Zoigl, der neue Bioburger aus dem Steinwald oder die Erzeugnisse aus dem Rotvieh-Projekt aus Tännesberg sind einzigartige und regionaltypische Produkte aus der Nordoberpfalz.
Landtagsabgeordnete Annette Karl kann sich deshalb gut vorstellen, dass sich die jeweiligen Erzeuger um die Auszeichnung als „Genussort Bayern“ bewerben können. Ziel der Premiumstrategie des Bayerischen Ernährungs- und Landwirtschaftsministeriums ist es, gezielt besondere regionale Produkte von hoher Qualität in das Bewusstsein der Verbraucher zu rücken.
Noch bis zum 25. September kann man sich um die Auszeichnung als „Genussort Bayern“ bewerben. Die 100 Preisträger aus ganz Bayern sollen dann in einem Reiseführer vorgestellt werden, welcher auch den Tourismus fördern wird.
„Es wäre deshalb besonders wertvoll, wenn sich möglichst viele Interessenten aus der Region bewerben würden,“ so Annette Karl. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen sind auf der Internetseite www.100genussorte.bayern verfügbar.