Gleichstellung
Auch dieses Jahr wird am 8. März der Internationale Frauentag mit einem großen Programm verschiedenster Organisationen gefeiert. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Bamberg beteiligt sich mit einer Veranstaltung am 13. März um 19 Uhr im Tourismus & Kongress Service. Corinna Hoffmann, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht, wird über das Thema: „Unterhaltsrecht in der Praxis – welche Rechte habe ich eigentlich“ referieren.
Am vergangenen Samstag wurde der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im SPD- Unterbezirk Bamberg- Forchheim neu gewählt. Alte und neue Vorsitzende ist Sigrid Behnke- Dewath (Pommersfelden- Steppach), ihre Stellvertreterinnen sind Gisela Schmitt (Bamberg) und Christa Gerdes (Forchheim). Als Beisitzerinnen wurden gewählt: Wilmya Zimmermann (Poxdorf), Carmen Grasser (Strullendorf), Silvia Hillemeier (Hirschaid) und Susanne Bonora (Litzendorf).
Am 19.01.1919 konnten Frauen in Deutschland zum ersten Mal an einer deutschlandweiten Wahl teilnehmen. Wenige Monate zuvor hatte die provisorische Regierung unter Leitung des späteren Reichspräsidenten Friedrich Ebert (SPD) beschlossen, erstmals allen volljährigen Bürgerinnen und Bürgern das aktive und passive Wahlrecht zu gewähren. Anlässlich des 95. Jahrestags dieses Meilensteins in der deutschen Demokratie erinnert die SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld an die großartigen Leistungen der Vorkämpferinnen für die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern und fordert zugleich weitere Anstrengungen zur Verwirklichung der Gleichstellung.
"Eine Frau unter sechs Männern in der CSU-Führungsriege. Sieht so Frauenpower in der CSU aus? Das ist eine klare Absage an moderne Frauenpolitik – vor der Wahl ist nach der Wahl: die CSU bleibt eine Riege von männlichen CSU-Dinosauriern", kommentierte Generalsekretärin Natascha Kohnen das Wahlergebnis des CSU-Vorstands.
Zufrieden, wenn auch nicht begeistert, erklärt die SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal nach der Abstimmung im Rechts- und Frauenausschuss zur Geschlechterquote am Montagnachmittag in Brüssel: "Die Einführung einer Frauenquote ist wieder ein Stück näher gerückt. Mit dem Votum haben wir nun aus dem Parlament einen wichtigen Impuls für die Debatte in den Mitgliedstaaten gesetzt. Denn jetzt ist klar: Das Europäische Parlament will diese Quote – und zwar parteiübergreifend! Ich hoffe, dass auch Frau Merkel dieses Signal registriert." Aus den Mitgliedstaaten gibt es weiterhin Widerstände gegen eine europäische Regelung. Nicht zuletzt die nun abgewählte schwarz-gelbe Bundesregierung hatte trotz anderslautender Meinungen in den eigenen Reihen letztlich gegen eine Geschlechterquote mobil gemacht.