SPD-FRAUEN in Oberfranken

Wir kämpfen seit 1919 für Frauenrechte

Natascha Kohnen: "Die Frauenquote ist ein überfälliger Schritt für die Frauen in unserem Land!"

Die BayernSPD freut sich, dass sich die SPD beim Koalitionsausschuss in Berlin durchgesetzt hat. Die Frauenquote für große Unternehmen wird demnach gemäß Koalitionsvertrag ohne Ausnahme gesetzlich eingeführt. Dazu erklärt die Generalsekretärin Natascha Kohnen:

„Gratulation an Manuela Schwesig, Heiko Maas und Sigmar Gabriel! Ich bin stolz, dass es unsere SPD ist, die mit der Frauenquote erneut Gleichstellungsgeschichte schreibt. Die 30-Prozent-Quote ist der Türöffner, um die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen in der Wirtschaft langfristig zu erreichen. Ohne Druck von Außen würden die Unternehmensleitungen diese Anpassung an die Lebenswirklichkeit weiter aufschieben.“

AsF Oberfranken: Transparenz ist Schwerpunktthema des Equal Pay Day 2015

[Berlin] Der nächste Equal Pay Day am 20. März 2015 wird unter dem Motto „Transparenz“ stehen. Das gab jetzt die Geschäftsstelle Forum Equal Pay Day, die von den Business and Professional Women (BPW) Germany getragen und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird, bekannt.

In Deutschland weiß kaum jemand, was die Kollegen verdienen – offen über Gehälter zu sprechen, ist bis heute nicht üblich.„Wir wissen, dass wir damit ein großes und komplexes Tabu-Thema aufbrechen“, erklärt Henrike von Platen, Präsidentin des BPW Germany,
„aber nur so kann ein öffentliches Bewusstsein für die eigenen Rechte geschaffen werden. Höchste Priorität hat die Gehaltstransparenz vor allem für Frauen, denn sie ist ein wichtiger Faktor, um die immer noch aktuelle Lohnlücke von 22 Prozent zwischen den Geschlechtern zu schließen.“

Stadtrat Bamberg: Frauenkommission tagt weiter

Auch in der neuen Stadtratsperiode wird sich die Frauenkommission um die Belange der Frauen innerhalb Bambergs kümmern. Aussagen wie „brauchen wir nicht mehr“ oder „sind doch alle gleichgestellt“, können leider nicht bejaht werden, da es zwischen Mann und Frau auch heute noch gravierende Differenzen gibt, wie Gabriele Kepic, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bamberg, erklärt. (Auf dem Foto, v.l.n.r.: Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Kepic und ihre Stellvertreterinnen Nina Eichelsdörfer und Birgit Schröbel (ganz rechts) mit den Stadträtinnen Annerose Ackermann (SPD), Ingeborg Eichhorn (SPD), Elfriede Eichfelder (CSU), Dr. Ursula Redler (FW), Christiane Laaser (GAL), Annette Neumann (BBB) und Anne Rudel (CSU).)

Auch im 21 Jahrhundert beträgt der Lohnunterschied noch 23 Prozent. Gründe dafür sind immer noch, dass Frauen in bestimmten Berufen und Branchen und auf den höheren Stufen der Karriereleiter fehlen und Frauen ihre Erwerbstätigkeit häufiger und länger familienbedingt als Männer unterbrechen oder reduzieren. Ein weiteres Thema, welches in den nächsten Jahren auf die Gesellschaft zukommt, ist die Frauenaltersarmut. Durch die bestehenden Lohnunterschiede, die prekären Arbeitsverhältnisse bzw. Teilzeitarbeit bekommen Frauen wegen ihrer lückenhaften Beitragskarrieren oft weniger Rente.

MdEP Kerstin Westphal: Frauenmangel in EU-Kommission spiegelt Gender Pay Gap wider

Die Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap) liegen in Deutschland aktuell bei 22%, wie gestern das Statistische Bundesamt mitteilte. Eine auch nur mittelfristige Verbesserung dieses Zustandes ist nach wie vor nicht in Sicht. "Besonders im Hinblick auf die wirtschaftliche Größe und Stärke Deutschlands in der Europäischen Union ist dies ein Skandal", kommentiert die fränkische SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal die Zahlen. Wie das Statistische Bundesamt auch mitteilte zeige sich, dass Deutschland mit 22 % am unteren Ende der Skala aller Mitgliedstaaten stehe. Der EU-Durchschnitt sind immer noch bedauerliche 16%.

AsF-Landeskonferenz bestätigt Micky Wenngatz als Vorsitzende

Micky Wenngatz steht weiter an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Bayern. Auf der Landeskonferenz in Nürnberg stimmten 93,6% der SPD-Frauen für Wenngatz als Landesvorsitzende.

Auch ihre drei Stellvertreterinnen Ursula Kirmeier, Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Angela Steinecker verbuchten gute Stimmergebnisse.

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