Der 18. März markiert in diesem Jahr erneut symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen in Deutschland umsonst arbeiten, während ihre männlichen Kollegen seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Nach den Zahlen des statistischen Bundesamtes arbeiten Frauen also erst einmal 77 Tage umsonst, bis sie den Lohn- und Gehaltsunterschied zu ihren männlichen Kollegen aufgeholt haben. „Das darf so nicht bleiben. Diese Lücke muss weg“, fordert die fränkische Europaabgeordnete Kerstin Westphal (SPD).
„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort ist eine Forderung, die wir Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen schon seit vielen Jahren stellen. Mit dem Gesetz zu mehr Lohntransparenz ist ein erster Schritt getan, diese Lohnlücke weiter zu schließen“, so Westphal. „Die Gleichberechtigung beim Lohn richtet sich nicht gegen Männer, sie ist einfach wichtig für eine partnerschaftliche Gesellschaft“, betont Westphal.
Die Bereitschaftspolizei auf dem Fichtenbühl in Nabburg stand im Mittelpunkt des Interesses der Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder und der Landtagsabgeordneten Annette Karl, die den Stimmkreis Schwandorf mitbetreut. Begleitet wurden sie bei ihrem Besuch von Bürgermeister Armin Schärtl.
Leitender Polizeidirektor Ludwig Härtl und Polizeioberrat Helmar Termer informierten die Gäste über das umfangreiche Aufgabenspektrum und die Situation vor Ort. Knapp ein Drittel der bayerischen Polizistinnen und Polizisten werden bei der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung (Sulzbach-Rosenberg und Außenstelle Nabburg) in acht Ausbildungsseminaren ausgebildet.
Die Bewerbungslage sei hervorragend: Aus 15.000 Bewerbungen wähle man 1.800 Anwärterinnen und Anwärter aus. Der Frauenanteil liegt bei rund einem Drittel.
Um sich über die Arbeit und die Situation vor Ort zu informieren, kamen Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder und Landtagsabgeordnete Annette Karl, die den Stimmkreis Schwandorf mitbetreut, zur Polizei nach Neunburg. Mit dabei war auch SPD-Stadträtin Margot Weber.
Inspektionsleiter EPHK Bernhard Hager gab den Besucherinnen einen Einblick in die tägliche Arbeit und legte die Sicherheitslage im Bereich der PI dar.
Hager berichtete darüber hinaus, dass sich hinsichtlich des schlechten Zustands der Räumlichkeiten inzwischen etwas getan habe: Die Trockenlegung und Sanierung des Kellers und der dort befindlichen Arrestzelle sei bewilligt worden. Bei einem Rundgang durch die Dienststelle konnten sich die Besucherinnen davon überzeugen, dass eigentlich das ganze Gebäude dringend sanierungsbedürftig ist. Diese umfangreichen Arbeiten können, fasste Landtagsabgeordnete Annette Karl zusammen, nicht aus den Pauschalmitteln der Polizeiinspektion bestritten werden. Sie werde sich im Landtag dafür einsetzen, dass entsprechende Mittel bereitgestellt werden.
Natascha Kohnen, MdL, Landesvorsitzende der BayernSPD, und Uli Grötsch, MdB, Generalsekretär der BayernSPD, kommentieren die Ankündigung von Uli Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr als Kandidat für das Amt antreten zu wollen.
Natascha Kohnen, MdL, Landesvorsitzende der BayernSPD:
"Er ist für mich nicht nur ein hervorragender OB, sondern ein enger Vertrauter und auch Freund - und seine Entscheidung kann ich nachvollziehen und respektiere ich zutiefst. Aber zur Ehrlichkeit gehört, dass ich sie auch bedauere."
Uli Grötsch, MdB, Generalsekretär der BayernSPD:
"Schade, dass er aufhört, das waren extrem gute und erfolgreiche Jahre! Der Name und die Politik von Uli Maly werden wohl für immer mit der Stadt Nürnberg verbunden bleiben. Und moderner, sympathischer und erfolgreicher Kommunalpolitik. Danke für alles, lieber Uli!"
Die bayerischen Vorsitzenden der SPD-Frauen (AsF) Maria Noichl und Micky Wenngatz fordern Rechte für Frauen statt Blumen zum Internationalen Frauentag am 8. März.
Maria Noichl, MdEP, Bundesvorsitzende der AsF:
„Der Internationale Frauentag ist ein weltweiter Kampftag für Frauenrechte. In Zeiten von #metoo, #Aufschrei und den zahlreichen Missbrauchsfällen wird deutlich, dass die Gleichstellung von Frauen auch hier in Europa noch lange nicht erreicht ist. Mich ärgert's, wenn der Weltfrauentag zu einem zweiten Valentinstag verkommt. Wir Frauen wollen am 8. März keine Blumen, sondern gerechte Bezahlung, Kampf gegen Gewalt an Frauen und die Hälfte vom Kuchen - und der Bäckerei!“
Micky Wenngatz, Landesvorsitzende der AsF Bayern: „100 Jahre, nachdem Frauen zum ersten Mal in Bayern und Deutschland wählen durften, ist noch so viel zu tun. Wir kämpfen für mehr Frauen in den Parlamenten! Deshalb unterstützen wir den Gesetzentwurf zur Parität der BayernSPD Landtagsfraktion. Frauen müssen den Zugang zu allen Führungspositionen haben. Der Kampf gegen sexualisierte Gewalt und den täglichen Sexismus sowie für ein selbstbestimmtes Leben von Frauen sind ebenfalls Schwerpunkte unserer Arbeit.“