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Sommertour Ronja Endres: Stadtentwicklung in Pressath

Das Fazit der BayernSPD Landesvorsitzenden Ronja Endres war eindeutig: In Pressath sieht man, dass ein SPD-Bürgermeister etwas bewegt und seiner Kommune gut tut. Zuvor hatte Bürgermeister Bernhard Stangl einige Projekte vorgestellt, die das Leben in Pressath bereichern werden. Da sei zum einen der Obstgartenpark bei der Bahnhofstraße, der nach vorherigen Plänen zu Parkplätzen werden sollte. Das hätte nicht nur weiter versiegelte Flächen, sondern auch den Verlust von alten Obstbäumen bedeutet. Wichtig ist auch das Konzept für die Gebäude im Bereich der Reinwaldstraße/Eybweg, welches eine Aufwertung für brachliegende Gebäude und Flächen werden soll.

Sommertour Ronja Endres: ETZ Weiden
Sommertour Ronja Endres beim ETZ Weiden

Das ETZ Weiden ist seit 10 Jahren Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das Thema Energie, wie Geschäftsführer Matthias Rösch beim gemeinsamen Besuch der BayernSPD-Landesvorsitzenden Ronja Endres und Landtagsabgeordneter Annette Karl das Energie-Technologische Zentrum vorstellte.
Dabei steht die Beratung Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen zur Verfügung. Besonders die Erstberatung für Bürgerinnen und Bürger erfreut sich dabei steigender Nachfrage in den letzten Jahren. 
Das Angebot des ETZ kann in der Stadt Weiden, die vor zehn Jahren die Gründung vorangebracht hatte, und in den Landkreisen Neustadt/WN und Tirschenreuth genutzt werden. Rösch führte das breite Angebotsspektrum des ETZ aus, welches über Fördermittelberatung, Energiecoaching bis zur Umsetzung konkreter Energiesparprojekte reicht. 

Sommertour Ronja Endres: Besuch KTB Windischeschenbach
Annette Karl, Ronja Endres, Bernhard Stangl (1. Bürgermeister Stadt Pressath)

Das tiefste Loch der EU war Ziel der Landesvorsitzenden Ronja Endres und Landtagsabgeordneter Annette Karl. Die Kontinentale Tiefenbohrung (KTB) Windischeschenbach brachte in den Jahren von 1987 bis 1994 wichtige und vor allem viele neue Erkenntnisse über die Erdschichten. Bei einer ersten Vorbohrung, die 4 Kilometer tief ging, wurden Bohrkerne gewonnen, die auch noch heute für die Forschung genutzt werden, wie der Leiter des Geo-Zentrums Dr. Frank Holzförster den Besuchern erläuterte. Die zweite Bohrung ging dann bis zu einer Tiefe von 9.101 m. Dieses Bohrloch wird auch heute noch zu Forschungszwecken genutzt u.a. auch beim Thema Geothermie.

Das Geo-Zentrum ist seit einigen Jahren Umweltstation und so wird von vielen Schulen aus ganz Bayern nicht nur die Ausstellung besucht, sondern es werden auch die vorhandenen Labors genutzt. Hierbei wird direkter Bezug zu den geowissenschaftlichen Inhalten in den Lehrplänen aller Schularten im Freistaat genommen, wie Holzförster ausführte.

SPD-Landtagsfraktion schlägt "Sofortprogramm Energiesicherheit" für Bayern vor

„Statt nur Forderungen nach Berlin zu richten“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Florian von Brunn, „hat die SPD-Landtagsfraktion ein Sofortprogramm Energiesicherheit für Bayern erarbeitet. Wir wollen hier im Freistaat handeln und nicht nur reden wie Herr Söder!“ Die SPD will spürbare Energiesparmaßnahmen mit einem beschleunigten Ausbau von Energiespeichern und Erneuerbaren Energien verbinden, um die Versorgungssicherheit zu garantieren und den Energiepreisanstieg zu bremsen beziehungsweise umzukehren.

Für Florian von Brunn ist das Sofortprogramm neben einem bayerischen Entlastungspaket ein weiterer unverzichtbarer Baustein für eine bayerische Energiestrategie: „Energiesparen, kraftvoller Ausbau von Windkraft, Photovoltaik, Geothermie und Energiespeichern sowie Entlastungszahlungen an Familien und Bedürftige – das muss unser Weg in Bayern sein!“

Energie-Themen im Fokus

Die Landtagsabgeordneten Annette Karl und Ruth Müller informieren sich über den aktuellen Stand des Wasserstoffzentrums

Die derzeit rasant steigenden Energiepreise machen deutlich, dass die Energiewende vorangetrieben werden muss. In Pfeffenhausen spielen Wind und Sonne als Stromquellen künftig eine noch größere Rolle. Außerdem soll vor Ort grüner Wasserstoff produziert werden und ein nationales Wasserstoff-Technologie- und Anwendungszentrum entstehen. Über den aktuellen Sachstand haben sich die energiepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Annette Karl und die Pfeffenhausener SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller mit Bürgermeister Florian Hölzl kürzlich ausgetauscht.

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