Die Arbeitsgemeinschaft „Energiewende Nordostbayern" hat bereits im Herbst 2010 damit begonnen, die strukturpolitischen Chancen einer flächendeckenden Energiewende in Oberfranken und der Oberpfalz zu untersuchen. Heimische Biomasse statt Heizöl aus Nordafrika, Abwärme aus Biogosanlagen statt Erdgas aus Russland, eigener Windstrom statt unberechenbarer Atomkraft - das brächte nicht nur den Klimaschutz voran, sondern auch die regionale Wertschöpfung. Der wirtschaftliche Impuls wäre enorm, meinen die Forscher. Nun präsentieren sie eine Konzeptstudie, wie im Nordosten Bayerns der Aufschwung durch die Energrewende gelingen könnte.
Der Wahlkampf um das Etzenrichter Bürgermeisteramt kommt auf Touren. Dabei holt sich UPW-Kandidatin Gabriela Bäumler Schützenhilfe bei Annette Karl. Der SPD-Ortsverein Etzenricht hält sich zwar offiziell raus und gibt keine Wahlempfehlung ab, die sozialdemokratische Landtagsabgeordnete aber schon.
Gemeinsam besichtigten Karl und Bäumler, die auch zweite Vorsitzende der UPW ist, den Hof von Hans Beutner, der nebenbei UPW-Chef ist. Im Schlepptau hatten sie SPD-Fraktionsführer Rudi Teichmann und den Vorsitzenden der Etzenrichter Sozialdemokraten Willi Koegst.
In diesem Podcast beantwortet Annette Karl Bürgerfragen zu den Themen: Praxisgebühr, weitere Subventionierung von Biogasanlagen, NPD-Verbot und Arbeit gegen Rechtsextremismus und dass in immer mehr kleineren Orten und Dörfern keine Bäcker, Geschäfte und Schulen sind.
Einem exotisch anmutenden landwirtschaftlichen Betrieb stattete MdL Annette Karl am Dienstag einen Besuch ab. Als Mitglied im Landtagsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten kam sie auf die Straußenfarm der Familie Franz in Kotzenbach.
Seit elf Jahren bewirtschaftet Karin Franz den Hof mit Ehemann Harald im Nebenerwerb. Das Fleisch der bis zu drei Meter großen Vögel ist dank des sehr hohen Eiweiß- und Eisengehalts und einem extrem niedrigen Gehalt an Cholesterin bestens für Menschen mit Eiweißallergie geeignet. „Im Volksmund wird es auch als rotes Hildegard-von-Bingen-Fleisch bezeichnet“, berichtet die Hausherrin.
„Die Firma BAS ist ein echtes Juwel in Eslarn“, betonte Landtagsabgeordnete und Wirtschaftsexpertin Annette Karl. Karl besucht als Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Landtages und Sprecherin der SPD-Fraktion für den ländlichen Raum regelmäßig Betriebe in ihrem Stimmkreis.
Besonders Augenmerk legt sie dabei auf die kleinen und mittleren Unternehmen, die das Rückgrat der Wirtschaft in der Region sind. Beeindruckt zeigte sich Karl von den Ausführungen des Firmeninhabers Ludwig Bauriedl, dass es auch in den allgemeinen Krisenjahren 2009 und 2010 gelungen sei, ohne Entlassungen und ohne Kurzarbeit auszukommen.