Die Besucher des Beutnerhofes mit MdL Annette Karl (2.v.l.)Der Wahlkampf um das Etzenrichter Bürgermeisteramt kommt auf Touren. Dabei holt sich UPW-Kandidatin Gabriela Bäumler Schützenhilfe bei Annette Karl. Der SPD-Ortsverein Etzenricht hält sich zwar offiziell raus und gibt keine Wahlempfehlung ab, die sozialdemokratische Landtagsabgeordnete aber schon.
Gemeinsam besichtigten Karl und Bäumler, die auch zweite Vorsitzende der UPW ist, den Hof von Hans Beutner, der nebenbei UPW-Chef ist. Im Schlepptau hatten sie SPD-Fraktionsführer Rudi Teichmann und den Vorsitzenden der Etzenrichter Sozialdemokraten Willi Koegst.
Allzu viel Neues gab es nicht zu berichten. Beutner schilderte detailliert die umfangreichen Sanierungsarbeiten auf dem Hof zwischen 2005 und 2009. Die hatten die Beutners zum Großteil mit dem Weidener Handwerkertalent, Max Weiß, selbst bewältigt. Frieda Beutner, die Mutter des UPW-Vorsitzenden, hatte das Haus auch während der Arbeiten bewohnt und konnte einige Anekdoten erzählen.
Im Anschluss an die Besichtigung des im Jahr 2011 für die hervorragende Sanierung preisgekrönten Hofes, stellte Bäumler der Landtagsabgeordneten ihr Wahlkampfprogramm vor. Wichtig sind ihr die Ansiedlung junger Familien und den Etzenrichter Senioren so lange es geht, die Selbstständigkeit zu bewahren.
Da Karl vor allem bei dem Thema demografischer Wandel Überschneidungen mit ihren eigenen Zielen auf Landesebene sieht, sicherte sie Bäumler ihre Unterstützung zu. Beutner schmeichelte seinerseits der SPD. Sie habe in Etzenricht schon immer ein gutes Verhältnis zur UPW gehabt: „In einem Dorf kann man nicht auf die Partei schauen. Wenn eine Idee gut ist, ist die Partei zweitrangig.“
Zum Bild: Frieda (rechts) und Hans Beutner (links) haben die Sanierungsarbeiten an ihrem Hof in einem Ordner dokumentiert. SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl (Mitte) und UPW-Bürgermeisterkandidatin Gabriela Bäumler (zweite von rechts) informierten sich darüber.
Einiges rund um die Geschichte des Beutnerhofes im "Der Neue Tag"
Bericht über die Auszeichnung des Beutnerhofes durch Staatsminister Brunner
Quelle: Der Neue Tag. Text unn,phs; Foto: unn