Übernahme des Traditionsunternehmens Märklin durch die Fürther Simba-Dickie-Gruppe wird als "Traumhochzeit" gesehen
China ist out, Germany wieder in: Im Hauptwerk der Traditionsfirma Märklin im baden-württembergischen Göppingen setzen geschickte Frauenhände Lokomotivgestänge im Maßstab von eins zu 87 oder gar eins zu 220 zusammen, ziehen unter der Lupe feinste Farblinien nach. "Männer können das nicht", erklärt Märklin-Geschäftsführer Wolfrad Bächle die ausschließliche Anwesenheit des weiblichen Geschlechts in dieser Produktionshalle.
Diesmal Ansprechpartner der SPD auf Wahlkampftour zu Gast
Die Sorgen der Teichwirte sind vielfältig. Wachsende Vorschriften und bürokratische Hürden, dazu die Geschäftsschädigung durch Fischotter, Biber und Kormoran – bei einer Gesprächsrunde zwischen Verbandsvertretern der Fischerei und den Kandidaten der SPD für den Bezirks- und Landtag mangelte es nicht an Themen.
Hans Klupp, Vorsitzender der Arge Fisch, dankte dem Team aus der Politik für die Bereitschaft zum Gespräch und zur Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Alfons Stock, Wolfgang Stock und Klaus Bächer verwies er auf die Problematik durch die starke Zunahme von Fischotter, Biber, Kormoranen sowie die Kostenfrage bei der Einzäunung der Teichanlagen. Die Belange der Teichwirte würden „von oben“ zu wenig beachtet, klagten sie. Die Vertreter der Fischerei appellierten an die Politiker, unbedingt die Rahmenbedingungen zu ändern. Wenn bei Fischottern, Bibern und Kormoranen nicht eine Einschränkung und gewisse Ausgrenzung erfolge, nehme man den schleichenden Tod der Fische, besonders der Karpfen, in Kauf.
SPD-Sprecherin für den ländlichen Raum Annette Karl : Es hilft nicht weiter, wenn Seehofer einmal den Startknopf drückt - Nur 41 Prozent der Haushalte in den oberpfälzischen Landkreisen haben ein Internet mit mehr als 16 Mbit/s
Die SPD-Sprecherin für den ländlichen Raum, Annette Karl, fordert die Staatsregierung auf, die Versorgung ländlicher Gebiete mit einem schnellem Internetzugang zu einem Teil der Daseinsvorsorge zu machen, damit er nicht über das Haushaltsrecht verhindert werden kann. „Der Breitbandausbau ist ein wichtiger Standort- und Entwicklungsfaktor gerade für strukturschwache Gemeinden, deshalb brauchen diese keine haushaltstechnischen Restriktionen, sondern wirksame, umfassende finanzielle Unterstützung des Freistaates“, fordert Karl. Es sei nicht ausreichend, wenn Ministerpräsident Horst Seehofer, wie heute in Obertraubling, vereinzelt publikumswirksam den Startknopf für schnelles Internet drückt. Karl: „Das macht sich gut im Wahlkampf und hilft einzelnen betroffenen Kommunen, aber wir brauchen tragfähige Lösungen für alle.“
Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag ist glücklich und froh über die klare und nachvollziehbare Entscheidung des Oberlandesgerichts Nürnberg, die Wiederaufnahme des Mollath-Verfahrens anzuordnen und Gustl Mollath sofort freizulassen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Inge Aures: „Die Gerechtigkeit hat gesiegt. Wir haben von Anfang an auf die haarsträubenden Fehler im Fall Mollath hingewiesen. Wir freuen uns, dass es jetzt zu einem ordentlichen Wiederaufnahmeverfahren kommt, in dem alles auf den Tisch gelegt wird. Wir haben die Ablehnung des Landgerichts Regensburg kritisiert und unsere Kritik wurde jetzt durch das Oberlandesgericht Nürnberg bestätigt. Das Oberlandesgericht Nürnberg hat mit seiner schnellen, weisen Entscheidung das Vertrauen in die Justiz wiederhergestellt.“ Anders als das Landgericht Regensburg hat das Oberlandesgericht Nürnberg im ärztlichen Attest von Dr. Reichel eine unechte Urkunde erkannt. Im Gegensatz zum Landgericht Regensburg hat das Oberlandesgericht Nürnberg innerhalb von zwei Wochen entschieden – das Landgericht Regensburg benötigte vier Monate.
"Wir kämpfen um jede Stimme", betont Landtagsabgeordnete Annette Karl. Die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD will ihr persönliches Wahlergebnis weiter verbessern, das deutlich über dem der Bayern-SPD lag. Sie habe gute Arbeit geleistet und vertraue darauf, dass dies die Bürger im Wahlkreis honorierten. Zugleich sieht sie "gute Chancen" für die Genossen.