SPD-FRAUEN in Oberfranken

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Biergartengespräch in Eslarn
Biergartengespräch in Eslarn

"Nie stehen bleiben, immer weiter gehen, denn man lernt niemals aus." Bei ihren Wahlveranstaltungen quer durch den Landkreis stößt MdL Annette Karl in den Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern stets auf neue Anliegen, die sie mit nach München nimmt und im Bayerischen Landtag und zuständigen Ministerium vehement weiter verfolgt.
Beim Biergartenabend im Gasthof "Schellenbach" in Eslarn hatte die Bevölkerung die Gelegenheit mit der Abgeordneten in einer lockeren Gesprächsrunde alles mitzuteilen "Wo sie der Schuh drückt". Der Einladung des SPD-Ortsvereins zum Wahlauftakt nahmen vor allem Mitglieder und einige Gäste an. Die E-Bike-Station und das Eintreffen von Radtouristen in der Pensions-Gaststätte nahm Bürgermeister Reiner Gäbl zum Anlass, um den gut frequentierten Knotenpunkt für Rad- und Wandertourismus anzusprechen und die örtliche Gastronomie und Quartiergeber zu loben. Deutliche Worte richtete das Gemeindeoberhaupt im Zusammenhang mit dem ländlichen Bereich in Richtung CSU-Politik. Das wahre Gesicht habe die CSU mit dem Abbau des Forst-, Post-, Zollamtes und der Polizei, sowie mit der Verlagerung der Hauptschule gezeigt. Damit wurden zahlreiche Arbeitsplätze aus Eslarn verlagert und die Schüler bereits im jungen Alter zum Pendlerdasein gezwungen. "Wer bei der CSU das Kreuz macht, gibt diesem Vorgehen recht" knüpfte Gäbl an.

Steinmeier heizt den Genossen ein

Ein aufgedrehter Frank-Walter Steinmeier ruft „Guten Abend, Neustadt“ in die Runde. Und schon ist das Eis gebrochen zwischen den Oberpfälzern und dem Nordrhein-Westfalen. Eineinviertel Stunden lang zeigt der Chef der SPD-Bundestagsfraktion und Ex-Außenminister am Samstagabend auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Annette Karl, wie Wahlkampf geht. Die gut 250 Besucher in der Neustädter Stadthalle lassen sich mitreißen, als Steinmeier das Ende von 55 Jahren Selbstgerechtigkeit der CSU in Bayern fordert. „Das ist der letzte Sommer von Schwarz-Gelb und Horst Seehofer“: Als SPD-Fraktionschef muss er an den Machtwechsel in Bayern und im Bund glauben.

Fall Mollath: Entscheid aus Karlsruhe ist schallende Ohrfeige für Merk und die CSU!

Das Bundesverfassungsgericht hat nun entschieden, dass die Unterbringung von Gustl Mollath unverhältnismäßig und damit verfassungswidrig war. Zuvor hatte bereits der Generalbundesanwalt die lange Unterbringung gerügt. "Das ist eine schallende Ohrfeige für Justizministerin Beate Merk und die CSU", betont die stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion Inge Aures, die mit Prof. Dr. Peter Paul Gantzer die SPD im Mollath-Untersuchungsausschuss vertreten hat. "Die Staatsanwaltschaft hat mit Wissen der vorgesetzten Justizministerin immer wieder die Fortdauer der Unterbringung beantragt und Herrn Mollath als gefährlichen Irren abgestempelt. Damit hat Beate Merk sogar gegen die Verfassung verstoßen. Sie hat die Freiheitsrechte eines Bürgers mit Füßen getreten!"

Public Viewing zum Rededuell

Gut besucht war das Public Viewing zum Fernsehduell im Bayerischen Fernsehen zwischen Spitzenkandidat Christian Ude und Ministerpräsident Seehofer. Eingeladen dazu hatte MdL Annette Karl in die D´Wirtschaft in Altenstadt. Für Stimmung sorgte nicht nur ein brillanter Herausforderer Ude sondern auch das süffige Zoigl aus dem Püttnerbräu, welches Karl spendiert hatte.
Die Zuschauerrunde sah nach dem gut 80 Minuten Rededuell unter der Moderation von Sigmund Gottlieb den SPD-Spitzenkandidaten als klaren Sieger, während der Amtsinhaber durch seine sichtbare Nervosität und "immer wieder ins Wort fallen" nicht überzeugte. Einhellig begrüßt wurde die Zusage von Ude, Schulen im ländlichen Raum zu halten und den Breitbandausbau voranbringen zu wollen.

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