Kampf gegen Crystal Speed intensivieren statt Polizeipersonal aus den Grenzregionen abziehen
Die SPD-Expertin für den ländlichen Raum und wirtschaftspolitische Sprecherin derLandtagsfraktion, Annette Karl, wirft Innenminister Herrmann Scheinheiligkeit beim Kampf gegen die Droge Crystal Speed vor. „Auf der einen Seite besucht Herrmann die Schwerpunktkontrollstelle der Polizei in Selb um sich in deren hervorragender Arbeit zu sonnen und zu suggerieren, die Staatsregierung würde den Kampf gegen Drogen, hier vor allem Crystal, intensivieren. Zugleich reduziert er aber die Zahl der Drogenermittler vor Ort. Die Sollstärke der Polizeiinspektion Vohenstrauß wurde um drei Stellen verringert."
"Vor über 20 Jahren war ich dabei, als sich damals die Kreis-JUSOS in Treuchtlingen gegründet haben. Jetzt ist der damalige JUSO-Vorsitzende Stefan Fischer Ortsvereinsvorsitzender und Stadtrat von Treuchtlingen“, erinnert Christa Naaß in ihrem Grußwort."Und auch ich selbst habe bei den Jungsozialisten meine politische Laufbahn begonnen".
Sie gratulierte dem neugewählten Vorsitzenden Lukas Gerhardt, Pleinfeld, zusammen mit seinen Stellvertretern Eva-Maria Weber aus Langlau und Sebastian Hartl aus Treuchtlingen und bot ihnen ihre Unterstützung an.
Die Bezirkstagsvizepräsidentin verwies außerdem auf die verschiedenen Möglichkeiten der Jugendförderung durch den Bezirk Mittelfranken und die vielfältigen Aktivitäten des Kreis- und Bezirksjugendrings.
Unterstützen wollen auch der SPD-Kreisvorsitzende Harald Dösel und seine Stellvertreterin Anette Pappler die Jugendorganisation der SPD. „Wir werden gerne Geburtshilfe leisten“, erklärte Anette Pappler. „Aber ich bin sicher, wenn das Ganze erstmal läuft, werden die Jusos ihre Positionen klar und deutlich nach außen vertreten.“ Und Harald Dösel ergänzte: „Politische Jugendarbeit ist sehr wichtig. Denn auch wir in der SPD brauchen das kritische und fordernde Feuer der Jusos.“
„Als Pleinfelder, der sich auch im Ortsverein engagiert, liegt mir die Barrierefreiheit der Bahnhöfe besonders am Herzen“, skizzierte Lukas Gerhardt seine Vorstellungen für die künftige Arbeit. „Aber wir werden darüber hinaus natürlich auch mit anderen Organisationen zusammenarbeiten und uns um Themen wie Inklusion und Umweltschutz kümmern.“
Bei den Jusos engagieren sich junge Menschen zwischen 14 und 35, die für gleiche Bildungsmöglichkeiten, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit eintreten. Sie treten für einen solidarischen Staat ein, für eine lebenswerte Zukunft für alle und die Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen und des Klimas. Zusammen mit befreundeten Jugendorganisationen der Gewerkschaften, sozialen Bewegungen kämpfen sie für ihre Ziele in der jungen Generation. In Jugendbündnissen setzen sie sich beispielsweise für mehr Ausbildungsplätze oder gegen Rechts ein.
„Wir sind sehr froh, dass wir nun auch in Weißenburg-Gunzenhausen aktive Mitstreiter haben“, erklärte JUSO-Bezirksvorsitzender Peter Reiß. „Die Jusos sollen die Möglichkeit wahrnehmen, ihre Meinung zu allen ihnen wichtigen politischen wie gesellschaftlichen Themen zu äußern. Wichtig ist es, sich dabei nicht von vermeintlichen Sachzwängen verunsichern zu lassen. Dann nur so können wir dazu beitragen, Visionen einer besseren Zukunft zu entwickeln und die Welt so zu gestalten, dass sie auch in 200 Jahren noch lebenswert ist.“
Wegen der Reduzierung der Anzahl der Polizisten an der Polizeiinspektion Vohenstrauß hat die SPD-Landtagsfraktion auf Initiative von Annette Karl sechs zusätzliche Stellen für die Polizei im Grenzraum gefordert. Damit soll die erfolgreiche Bekämpfung der Drogenkriminalität in gewohnter Weise fortgesetzt werden. Die sechs Dienststellen sollen neben der PI Vohenstrauß auch den mit ähnlichen Problemen befassten Inspektionen in Hof und Selb zur Verfügung gestellt werden.
Karl zeigt sich optimistisch, dass sich aufgrund der aktuellen Diskussion um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger, die regionalen Landtagskollegen der anderen Fraktionen diesen Antrag anschließen und ihn unterstützen werden.
Beim Kampf gegen Gentechnik im Bier erhalten die Bierbrauer Unterstützung von Seiten der wirtschaftspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag. Die nordoberpfälzer Abgeordnete Annette Karl betont in einem Statement nach dem heutigen negativen Votum der CSU im Umweltausschuss: „Wir als SPD sind die die Brauereien und Mälzereien für sauberes Bier, von hoher Qualität. Gentechnisch veränderte Grundstoffe haben darin aber auch gar nichts zu suchen. Leider weigert sich die Staatsregierung, sich voll und ganz hinter die Forderungen der Bierkönigin 2013/2014, Maria Krieger, und der Brauer zu stellen.“ Maria Krieger hatte als Bierkönigin die Petition initiiert.