Stillstand, Verzögerung, Ratlosigkeit
"Es ist wichtig, die Weidener Bürger für das Begehren am 9. November zu mobilisieren! Nicht dass die schweigende Mehrheit zu Hause bleibt und die laute Minderheit das Ergebnis bestimmt!" forderte Annette Karl ihre Zuhörer des Ortsvereins SPD-Stadtmitte am letzten Oktobertag im Alten Eichamt auf sich für das neue Gewerbegebiet Weiden-West IV noch intensiv einzusetzen.
Eingeladen hatte OV-Vorsitzender Wolfgang Göldner die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPDLandtagsfraktion und Beauftragte für die Entwicklung des ländlichen Raums. Kompetent und zügig handelte die Landtagsabgeordnete die Kritikpunkte an der Landesregierung ab: von der Nichtbewältigung der Energiewende, über die Schwächung der Polizeistärke im Grenzgebiet, bis hin zum aktuellen Chaos bei der Flüchtlingsunterbringung.
"Die SPD Landtagsfraktion hat seit Jahren wiederholt die Schaffung eines zweiten Erstaufnahmelagers gestellt - doch es wurde nicht reagiert!" stelle Annette Karl dazu fest.
Wichtige Themen in der Landespolitik sind für die Politikerin die gleichwertige Lebensbedingungen in allen Regionen Bayerns, der Breitbandausbau des Internets und der Schutz des Reinheitsgebots: Gen-Technologie habe bei der Bierherstellung nichts zu suchen, schloss Karl ihren Vortrag.
Annemarie I. , die vor wenigen Wochen von der Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß zur Apfelkönigin der Fränkischen Moststraße gekrönt wurde, repräsentiert die Moststraße und unsere Region derzeit auch auf der Consumenta in Nürnberg.
Christa Naaß konnte sich davon überzeugen, dass Annemarie Freytag aus Kröttenbach eine hervorragende Regionalbotschafterin unserer westmittelfränkischen Heimat ist und mit viel Charme die Produkte der Fränkischen Moststraße anpreist. Sie ist damit auch Werbeträgerin für die verschiedenen Köstlichkeiten unseres Landstrichs.
Nachdem der Bezirk Mittelfranken alle mittelfränkischen Bürgermeister zum traditionellen „Bürgermeisterfrühschoppen“ einlud, traf Christa Naaß auch zahlreichen Bürgermeister aus den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Ansbach, die sich über die verschiedenen Aktivitäten des Bezirks auf den Gebieten Soziales, Gesundheit, Kultur, Natur, Umwelt sowie Europa informierten.
Im Rahmen des 3. Selbsthilfekongresses feierten kiss. Weißenburg und kiss. Ansbach ihren 5. Geburtstag. Christa Naaß gehörte zu den Gratulanten und zwar in doppelter Funktion: einmal als Sprecherin der Selbsthiilfegruppen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhaunsen und zum anderen als Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten. Sie hob dabei die Wichtigkeit der Selbsthilfearbeit in Mittelfranken hervor. Mittlerweile gibt es zu 400 Themen über 900 Selbsthilfegruppen mit ca. 40000 Mitgliedern in Mittelfranken. "Und da, wo es Anlaufstellen von kiss. gibt, gibt es mehr Selbsthilfeaktivitäten als anderswo", stellte die Vizepräsidentin fest.
Der Bezirk Mittelfranken unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit des Regionalzentrums mit einer 1,2 Stellen-Fachkraft sowie die Kontaktstellen in Weißenburg, Ansbach, Hersbruck und Roth mit jeweils einer Fachkraft und einer Teilzeitverwaltungsstelle, berichtete Christa Naaß.
Sie erinnerte außerdem daran, dass sie im Jahr 1996 erstmals alle damals bestehenden Selbsthilfegruppen im Landkreis zusammenholte und unter dem Motto "Miteinander-Füreinander" eine Vernetzung zwischen den Gruppen organisierte. Jährlich brachte sie daraufhin einen Flyer mit allen Kontaktdaten heraus. "Ich war froh", so Tanja Günther, die Leiterin von kiss. Weißenburg, "dass ich, als ich vor 5 Jahren die Arbeit aufnahm, auf diese Daten zurückgreifen konnte".
Für Christa Naaß steht Selbsthilfe für Erfahrungsaustausch, gegenseitige Unterstützung und Information, Wissen und Vermitteln von Hilfsangeboten. Sie bedeutet Hilfe für Kranke und deren Angehörige und zeigt Möglichkeiten auf, wie man einer Krankheit vorbeugen und Risikofaktoren ausschalten kann. Sie ist eine Ergänzung der institutionellen und professionellen Angebote der gesundheitlichen Versorgung. "Nicht umsonst wird die Selbsthilfe als 4. Säule in unserem Gesundheitssystem bezeichnet", so die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten.
Der Pappenheimer Bürgermeister Uwe Sinnn wurde 50 Jahre alt. Die SPD-Kreistagsfraktion ließ es sich nicht nehmen, im Haus der Bürger zusammen mit vielen Freunden, Vertretern von Vereinen und Verbänden und politischen Weggefährten zu feiern. Fraktionsvorsitzender Joachim Federschmidt gratulierte im Namen der Fraktion und dankte Uwe Sinn für die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit. Mit launigen Worten präsentierte Altbürgermeister und Landratstellverteter Peter Krauß einen Wein aus dem Geburtsjahr des 50jährigen und gab ihm viele guten Wünsche mit auf den weiteren persönlichen, beruflichen und politischen Lebensweg.Diesen guten Wünschen schloss sich die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß im Namen der SPD-Bezirkstagsfraktion an: "Mit 50 Jahren wird ein Mann nicht mehr älter, sondern nur noch interessanter", gab sie dem Geburtskind mit auf den Weg, der spaßhaft darauf verwies, dass er an seinem heutigen Geburtstag nicht auf sein "Alter" angesprochen werden wollte.
Eine große Gruppe von „Verdi-Senioren“, interessierten Bürgern und verdienten Genossen war zu Gast bei Annette Karl (SPD) im Bayerischen Landtag.
Die Abgeordnete empfing die Gruppe im Plenarsaal, stellte ihre Arbeit vor und diskutierte ausgiebig mit den Besuchern. Als wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Vorsitzende des Arbeitskreises für Energie und Technologie sowie Beauftragte für die Entwicklung des ländlichen Raums ging Karl ausgiebig auf die damit verbundenen Themen ein. Gleiche Chancen in weniger besiedelten Gebieten, die Energiewende und der Ausbau schnellen Internets lägen ihr besonders am Herzen. Unter der Reiseleitung von Johanna Krauß und Maria Sauer war dem Treffen eine Stadtrundfahrt durch München und die Besichtigung des Maximilianeums vorangegangen.