418 Beamte und 500 Studierende werden künftig neu im Regierungsbezirk Oberfranken angesiedelt. Das verkündete Heimatminister Markus Söder im Zuge seiner „Heimatstrategie Regionalisierung von Verwaltung“. Als grundsätzlich positiv bewertet die Bayreuther Bundestagsabgeordnete und oberfränkische Bezirksvorsitzende Anette Kramme die geplanten Behördenverlagerungen. „Ich freue mich für die in Oberfranken bedachten Regionen. Trotzdem bleibt ein großes „Aber“. Denn die strukturschwachen Regionen werden auch durch die Verlagerung von Behörden nicht wirklich zukunftsfähiger werden. Es ist ein Lichtblick, mehr aber auch nicht“, erklärt die Bayreuther Bundestagsabgeordnete Anette Kramme.
Landtagsabgeordnete Annette Karl zeigt sich enttäuscht von den angekündigten Stellenverlagerungen durch den Freistaat Bayern in die nördliche Oberpfalz. Gerade einmal 190 Stellen von insgesamt 3155 werden in die Landkreise Neustadt/Waldnaab und Tirschenreuth verlagert. Die Stadt Weiden geht dabei sogar leer aus.
Nach Windischeschenbach werden 60 Beschäftigte des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung verlagert, nach Vohenstrauß nur 40 Beschäftigte für eine zentrale Reiseservicestelle Bayern. Waldsassen erhält mit 70 Beschäftigten auch einen Teil des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung und Kemnath 20 Beschäftigte vom Zentrum Bayern, Familie und Soziales.
Über einen Zeitraum von 10 Jahren werden ein paar kleine Behörden dorthin verlagert, wo öffentliche Wünsche geäußert wurden. Allerdings wurde dabei nur ein Bruchteil der kommunalen Wünsche berücksichtigt.
Eine Gesamtstrategie ist darin nicht erkennbar. Diese wenigen Stellen können keine Impulse für eine noch positivere Entwicklung unserer Region geben, so Annette Karl.
Der Schülerverkehr auf der Achse Warmensteinach-Bayreuth stößt bei vielen Eltern auf harsche Kritik. Besonders Kinder aus umliegenden Ortsteilen sind gezwungen, bereits kurz nach sechs Uhr das Haus zu verlassen, um den Bus nach Weidenberg zu erreichen, um dort wiederum in ein weiteres Verkehrsmittel umzusteigen.
Um für die betroffenen Schulkinder eine Verkürzung der täglichen Fahrzeiten und somit auch eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit der Schüler zu erreichen, hatte sich die Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin Anette Kramme an Landrat Hermann Hübner gewandt mit der Bitte, eine direkte Schulbusverbindung zwischen Warmensteinach und Bayreuth zu prüfen.
Der Landesvorsitzende Thomas Beyer und der Landesgeschäftsführer Wolfgang Schindele bitten die Bürgerinnen und Bürger in Bayern um Spenden für Inklusionsprojekte
Die diesjährige Landessammlung der bayerischen Arbeiterwohlfahrt steht unter dem Motto: „ICH BIN MENSCH. Die AWO: Engagiert für eine inklusive Gesellschaft!“ Vom 9. März bis einschließlich 15. März werden die ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler von Tür zu Tür gehen und persönlich um Spenden für vielfältige Projekte bitten. Eines haben die zahlreichen unterschiedlichen Angebote von der Migrationsberatungsstelle über die Wohnungsnotfallhilfe bis zur sozialpsychiatrischen Ambulanz gemeinsam: Sie ermöglichen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
25 Jahre Frauen bei der Schutzpolizei - eine Erfolgsgeschichte
Am 1. März 1990 endete ein jahrelanger Kampf der SPD dafür, dass auch Frauen bei der Schutzpolizei in Bayern Dienst tun dürfen. Bis dahin war die Einstellung von Frauen bei der Schutzpolizei immer am Veto der CSU-Fraktion gescheitert, insbesondere am damaligen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß. Heute sind die Frauen in der Polizei eine Erfolgsgeschichte.