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Nürnberger S-Bahn: SPD begrüßt Entscheidung des Oberlandesgerichts

Abgeordnete Annette Karl und Helga Schmitt-Bussinger: Ein so wichtiger Teil der Daseinsvorsorge darf nicht in die Hände von rein gewinnorientierten Privatanbietern gelegt werden - Guter Tag für Nürnberger und Mitarbeiter von DB Regio Franken

Die BayernSPD-Landtagsfraktion begrüßt die Entscheidung des Oberlandesgerichts, die Vergabe der Nürnberger S-Bahn nochmal gründlich zu prüfen. "Der britische Anbieter 'National Express' hat nicht nachweisen können, dass er die Anforderungen erfüllt, ein Angebot zur Daseinsvorsorge verantwortlich zu handhaben und aufrecht zu erhalten", erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Annette Karl. "Diese Entscheidung beweist: Es war von Anfang an höchst problematisch von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die Nürnberger S-Bahn an dieses Unternehmen vergeben zu wollen."

Annette Karl gratulierte Peter "Murphy" Gruber zur Nominierung als Bürgermeisterkandidat
(v.l) MdL Annette Karl, Lebensgefährtin Manuela Schaber, Peter Gruber, Roman Schell, MdB Uli Grötsch (Bild: nm)

Am Sonntag um 20.15 Uhr war es soweit: Gemeinderat Alexander Högen verkündete das Abstimmungsergebnis für die Nominierung des SPD-Bürgermeisterkandidaten. Peter Gruber, bekannt als "Murphy", stellt sich am 8. November dem Votum der Wähler.

Annette Karl: "Diese Orte zum Kraft tanken müssen erhalten bleiben"

Drei Tage läuteten die Glocken, als mit dem Rastatter Frieden vor 300 Jahren der spanische Erbfolgekrieg beendet war. Dass ihr neues Gotteshaus dabei Schaden nahm, erfuhren die Püchersreuther am Sonntag.

300 Jahre sind eine lange Zeit, etwa zehn Generationen lang steht das mittlerweile evangelische Gotteshaus St. Peter und Paul. Jetzt feierte die Kirchengemeinde mit der Bevölkerung den Geburtstag der Kirche. Start war mit einem Festgottesdienst. 

Vom evangelischen Gemeindehaus führte der Kirchenzug in die Kirche. Mit Fahnen beteiligten sich Feuerwehr, OWV, Sport- und Burschenverein sowie Siedler. Der evangelische Posaunenchor schritt voran. Die Bläser gestalteten auch den Gottesdienst musikalisch. Pfarrer Michael Kelinske leitete die Liturgie. Als Gastprediger war der stellvertretende Dekan Dirk Grafe gekommen. 

Eröffnung des Gredinger Trachtenmarktes
Christa Naaß mit Frau Evelyn Gillmeister-Geisenhof

Neben Bürgermeister Manfred Preischl, Landtagspräsident a.D. Johann Böhm begrüßte die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zum 22. Gredinger Trachtenmarkt.

 „Die Trachtenwelt pilgert nach Greding“, so Christa Naaß, „denn der Markt hat sich einen Namen über die Bezirks- und Landesgrenzen hinweg gemacht. Man sieht hier Trachten, die man nicht jeden Tag sieht, man kann sich austauschen, sich beraten lassen und hervorragend einkaufen“.

„Das diesjährige Thema zieht natürlich auch an: „Unter den Rock geschaut“  - oder weniger zweideutig ausgedrückt: man kann „eine Tracht unter der Tracht entdecken“, so die stv. Bezirkstagspräsidentin weiter.

Sie vermerkte, dass die Möglichkeit besteht, sich mit Frau Evelyn Gillmeister-Geisenhof, der Trachtenberaterin des Bezirks Mittelfranken, auf einen historischen Streifzug durch die Geschichte der Unterwäsche zu begeben.

Besonders begrüßte sie die Südtiroler Trachtengruppe aus St. Ulrich im Grödnertal. Diese Tracht soll eine der schönsten im ganzen Alpenraum sein.

Christa Naaß freute sich ganz besonders über die Trachten- und Musikgruppe aus dem Limousin, denn das Limousin ist eine der Partnerregionen des Bezirk Mittelfranken. „Heuer konnten wir das 20jährige Partnerschaftsbestehen feiern“ erinnerte die Mitveranstalterin.

Sie verwies weiter darauf, dass die Bezirke die Aufgabe haben, für das kulturelle Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen, und da gehört die Trachtenpflege, – forschung und – beratung genauso dazu, wie z.B. die Denkmalpflege.

Den über 90 Ausstellern wünschte sie, dass sich die Marktbesucher von der angebotenen Vielfalt begeistern lassen.

Annette Karl: "Markt funktioniert nicht bei Milch"
Pressefoto

70 Traktoren fuhren hupend durch Weiden. "Wir fordern keine Almosen. Wir wollen nur den Markt wieder ins Gleichgewicht kriegen", sagte Werner Reinl, Vorsitzender des BDM-Teams Neustadt. Er zeigte sich mit der Protestaktion hochzufrieden. "Man muss die Kollegen einfach mal wieder hinterm Ofen vorziehen, damit was vorwärts geht."

"Nichts ist teurer als billige Milch", zitierte der Tirschenreuther Kreisvorsitzende vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), Matthias Zahn, seinen Bundesvorsitzenden Romuald Schaber. Bäuerliche Betriebe orientierten sich nämlich nicht global, sondern regional. Jeder Cent, der ankomme, werde in die Region investiert. 
 

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