Als Höhepunkt und Abschluss des fränkischen Frauenmonats März mit zahlreichen Aktionen der SPD-Frauen zu den Themenschwerpunkten Gleichstellung und Entgeltgleichheit zeigte sich wieder der Frauenempfang der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in den Würzburger Greisinghäusern. Unter den zahlreichen Gästen waren auch die oberfränkische Betreuungs-Europaabgeordnete Kerstin Westphal (Schweinfurt) als Schirmfrau der Veranstaltung, sowie die Generalsekretärin der BayernSPD Natascha Kohnen.
Kerstin Westphal kritisierte in ihrem Grußwort, dass Frauen in Deutschland immer noch rund 22% weniger verdienen als Männer (in Bayern sind es sogar 24%) und forderte mehr Anstrengungen auf europäischer Ebene für die Gleichstellung. Europa, so die Abgeordnete, sei bislang Vorreiterin und Motor für Gleichstellung gewesen und müsse in diesem Bereich wieder aktiver werden.
SPD-Generalsekretärin und Landtagsabgeordnete Natascha Kohnen hat durch ihre beherzte spontane Rede gegen die kaltschnäuzige Flüchtlingspolitik des bayerischen Ministerpräsidenten in den letzten Wochen viel Zustimmung in den sozialen Netzwerken erfahren http://bayernspd.de/videos/?id=lSXL5v1A0u4 In ihrem Referat stellte sie eine Studie über die Zukunftswünsche junger Leute vor.
Nachdem der mittelfränkische Bezirkstag auf Grund eines SPD-Antrages im vergangenen Jahr beschlossen hatte, Kontakt mit einer Region in der Tschechischen Republik aufzunehmen, fand nun die erste Kontaktaufnahme mit der Region Südmähren statt.
Im Rahmen dieser Sondierungsfahrt war es für Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates wichtig, auch einen Besuch des Begegnungszentrums des Deutschen Kulturverbandes in Brünn zu initiieren.
Als schweren Schlag für Bischofsgrün bezeichnet die Parlamentarische Staatssekretärin Anette Kramme aus Bayreuth die Entscheidung der DRV Nordbayern, den Rehaklinikstandort Bischofsgrün Höhenklinik aufzulösen und die Rehamaßnahmen in einem künftigen Neubau in Bayreuth zu konzentrieren.
„Für mich ist diese Entscheidung nicht nachvollziehbar. Die Höhenklinik kann praktisch keine weiteren Patienten aufnehmen, da sie zu 99,4 Prozent voll belegt ist. Es gibt Bedarf für beide Standorte. Daher ist die geplante Schließung nicht erforderlich“.