Freistaat erhöht finanzielle Unterstützung
Auf Druck der SPD im Bayerischen Landtag bekamen die Musikschulen in Bayern mehr Geld. Die Die staatlichen Zahlungen wurden von 13,78 auf 14,73 Millionen Euro angehoben. Davon profitierten auch die Musikschulen in den Landkreisen Neustadt/WN und Tirschenreuth, die 2015 mit 7.600,01 Euro 9,11 % (Landkreis Neustadt/WN) bzw. 7.866,54 Euro 5,09 Prozent (Landkreis Tirschenreuth) mehr an staatlichen Zuschüssen für öffentliche Musikschulen erhielten als im Jahr zuvor, wie eine aktuelle Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage der SPD-Fraktion ergab. Die SPD-Abgeordnete Annette Karl ist zufrieden: „Diese Erhöhung ist ein immens wichtiger Schritt auf dem Weg zu bezahlbarem Musikunterricht. Dieser darf kein Luxusgut sein.“
Derzeit nehmen wöchentlich 141.850 Schülerinnen und Schüler Unterricht an den 216 bayerischen Musikschulen. Die Kosten hierfür teilen sich die Eltern (61,3 Mio. Euro), die Kommunen (60,1 Mio.) und der Freistaat (14,7 Mio.). Langfristig soll der Finanzierungsanteil des Freistaates an den Lehrpersonalkosten auf 25 Prozent steigen. Selbst nach der bewilligten Erhöhung sind es aber noch nicht einmal 15 Prozent. „Das ist also erst der Anfang, wenn auch ein guter“, kommentiert Annette Karl.
Erstes Dreikampfsportfest des Fördervereins der Oberpfälzer Leichtathleten
„Die Resonanz war hervorragend“, sagt Franz Grau von der DJK Leichtathletikabteilung über das erste Dreikampfsportfest am Gymnasiumsportplatz. Im vergangenen Jahr sei für die Kinder und jüngeren Altersgruppen nichts mehr geboten gewesen. Dagegen haben alle gemeinsam etwas unternommen.
Das sei auch der Neustädter Landtagsabgeordneten Annette Karl aufgefallen, die Vorsitzende des Fördervereins der Oberpfälzer Leichtathleten ist. Spontan hatten die Leichtathletikabteilungen der DJK Weiden und der DJK Neustadt die Veranstaltung für die Altersklassen U10, U12 und U14 auf die Beine gestellt. Eingeladen waren alle Vereine der nördlichen Oberpfalz und die Schulen in der Umgebung. Wohl weil die Wettkampftermine in der Sportart regelmäßig bereits im Herbst des Vorjahres festgelegt werden, blieb die Teilnehmerzahl mit 54 Sportlern etwas unter den Erwartungen. Dafür waren die, die gekommen waren, umso euphorischer. „Die waren begeistert“, freut sich die Kreisvorsitzende des Leichtathletikverbandes Hannelore Ott.
Die Denkmalschutz-medaille wird Jahr für Jahr für außergewöhnliche Verdienste in der Denkmalpflege verliehen. Von den diesjährigen 30 Preisträgern kommen 3 aus Mittelfranken. Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten gratulierte den mittelfränkischen Preisträgern in der Säulenhalle der Alten Münze im Hauptsitz des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege in München.
20 Jahre alt wird das Bayerische Gleichstellungsgesetz am 1. Juli 2016. Die Bilanz aus Sicht der Generalsekretärin der BayernSPD, Natascha Kohnen: "Frauen in Bayern - da geht noch deutlich mehr!" Kohnen verweist auf den fünften Gleichstellungsbericht der Bayerischen Staatsregierung vom März 2016:
„Es gibt erheblich Mängel bei der Gleichstellung, vor allem im öffentlichen Dienst. Der Anteil der staatlichen Stellen, die sich an das Gesetz halten, hat sich in den letzten fünf Jahren drastisch verschlechtert. Auch der Anteil an Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst ist mit 37 Prozent zu niedrig. Das Gleichstellungsgesetz braucht druckvolle Kontrollen und Sanktionsmöglichkeiten, wenn Frauen benachteiligt werden. Um die Gleichstellung von Frauen voranzubringen, sind Nachbesserungen des Gesetzes unvermeidlich. Die Gleichstellungsbeauftragten müssen mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattet werden für eine tiefgreifende Entwicklung der Gleichstellung.“
Der Hofer Landrat Oliver Bär kündigte an, alle Senioren zu den Themen Barrierefreiheit und Mobilität zu befragen. „Damit diskriminiert der Landrat junge Menschen“, sagt Sophia Fischer, Unterbezirksvorsitzende der Jusos Hochfranken. „Auch junge Leute sorgen sich um Mobilität: Wie komme ich ohne Auto zur Ausbildungsstelle? Wie komme ich ohne Auto zu meinen Freunden?“ Die Schullandschaft werde immer mehr ausgedünnt: längere Anfahrtswege, Freundinnen und Freunde in weiter entfernten Ortschaften, und Nachmittagsunterricht ohne Bus, der einen nach Hause fahren kann.