Bei der SPD Pirk hob Annette Karl die Bedeutung kleinerer Ortsvereine bei der jüngsten Versammlung des Ortsvereines hervor. Die SPD lebe von Mund-zu-Mund-Propaganda und von der Überzeugungsfähigkeit vor Ort statt von dumpfen Parolen. Die Bundespolitik betreffend ,sei die GroKo-Entscheidung nicht leicht gewesen. Karl bezeichnete sie aber als ein Highlight an Debattenkultur innerhalb der Partei.
Herbert Fichtner wurde für sein langjähriges Engagement mit der höchsten Auszeichnung der SPD - der Willy-Brandt-Medaille - geehrt.
Bericht im O-Netz: https://www.onetz.de/pirk/politik/herbert-fichtner-erhaelt-willy-brandt-medaille-sozialdemokratischer-pionier-d1823737.html
"Sie sind die Säulen der Gesellschaft, Sie halten das Land zusammen." Die SPD-Landtagsfraktion hat bei einem Empfang in der "Wirtschaft" erneut die Arbeit der Ehrenamtlichen im Landkreis gewürdigt. Der große Saal des Sportheims war voll, obwohl nur wenige Meter weiter in der Neustädter Stadthalle der scheidende Ministerpräsident Horst Seehofer zum Ehrenamtsempfang erwartet wurde. Wie Landtagsabgeordnete Annette Karl als Gastgeberin sagte, hätten sich die Termine unglücklich überschnitten.
Seehofer haben die Besucher des SPD-Empfangs dann doch nicht verpasst. Und während in Neustadt ein Staatssekretär in Vertretung des Ministerpräsidenten sprach, suchte in Altenstadt der stellvertretende Chef der SPD-Landtagsfraktion, Horst Arnold, zu belegen, dass die bayerische SPD auch nach 61 Jahren Opposition "Geburtshelfer aller guten Politik" im Freistaat sei. Das Zehn-Punkte-Programm des designierten Seehofer-Nachfolgers Markus Söder bestehe zu 60 Prozent aus SPD-Forderungen und -Anträgen, sagte Arnold. Und wenn Sozialministerin Emilia Müller angesichts von 250 000 armen Kindern im Freistaat fordere, keiner dürfe zurückbleiben und abgehängt werden, zeige dies nur, wie sehr die CSU von der SPD abschreibe.
Bei der Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins Haundorf
wurde Rita Balzer als Vorsitzende einstimmig in ihrem Amt bestätigt.
Seit dem Jahr 2009 ist sie die Vorsitzende der Haundorfer SPD, die im Jahr 1988 zusammen mit ihrem verstorbenen Mann Hans Balzer gegründet wurde. „Sie hält den Ortsverein zusammen“, so die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß, „und vertritt die SPD zuverlässig im Kreisverband und im SPD-Unterbezirk.“
Beim Reihungsparteitag der MittelfrankenSPD für die Landtags- und Bezirkstagswahl wurde Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, mit überwältigter Mehrheit auf Platz 1 der Mittelfrankenliste für die Bezirkswahl gewählt. Die Freude darüber, dass die erfahrene Landes- und Bezirkspolitikerin die Liste anführt, ist bei den Genossen vor Ort groß. Außerdem kandidiert im Stimmkreis Ansbach-Süd/Weißenburg-Gunzenhausen der Weißenburger SPD-Kreisvorsitzende Harald Dösel für den Landtag. Er findet sich auf der Mittelfrankenliste auf Platz 9. Für den Stimmkreis Ansbach-Nord wurde Norbert Ringler aus Heilsbronn auf Platz 12 der Landtagsliste gewählt. Petra Hinkl, die dort für den Bezirkstag kandidiert und ebenfalls aus Heilsbronn stammt, bekleidet Platz 9.
"Wir feiern heute und genießen einen Abend, der uns Frauen gehört, mit einem tollen Programm." So begrüßte Sabine Zeidler, Stadträtin und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), am Internationalen Frauentag im voll besetzten "Almhütt'n"-Saal die überwiegend weiblichen Besucher, die mit Blumen beschenkt wurden. Sie hatte nicht zu viel versprochen, denn es wurde ein Programm mit historisch-politischen Inhalten und fröhlich-bunter Unterhaltung geboten.
Geleitet von der deutschen Politikerin Clara Zetkin und geprägt durch den Kampf um Gleichberechtigung, Verbesserung der Lebensbedingungen und das Wahlrecht für Frauen, hatte der erste internationale Frauentag am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den USA stattgefunden. 1921 wurde als neuer fester Termin der 8. März bestimmt. Als bedenklich bezeichnete Zeidler die Tatsache, dass seit einigen Jahren vor allem Frauen in den westlichen Ländern diesen Tag kritisch hinterfragen. Auch heute noch würden Frauen unterdrückt und diskriminiert, müssten Gewalt erleiden, verdienten weniger als Männer und seien in Spitzenpositionen unterrepräsentiert. Im Bundestag schrumpfte der Frauenanteil auf 30,7 Prozent, im Bayerischen Landtag sogar auf 28 Prozent.