Nach dem runden Tisch zur Situation der Barrierefreiheit am Bahnhof Weiden konnte nun in einem ersten Schritt eine Ausweitung des Mobilitätsservices erreicht werden, den das BRK am Weidener Bahnhof anbietet. So teilte die Deutsche Bahn heute in einem Schreiben mit, dass der Mobilitätsservice nun uneingeschränkt für alle Züge zur Verfügung steht, die ab 6:00 Uhr am Bahnhof Weiden abfahren. Dies war Aufgrund von Vorlaufzeiten bisher nicht möglich. Weiterhin soll in einem einjährigen Pilotversuch der Mobilitätsservice auch nach 22:00 Uhr angeboten werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine Voranmeldung, die drei Tage vor dem Bedarf erfolgt und eine besondere Prüfung durch des BRK. Nach einem Jahr soll eine Auswertung des Pilotversuches erfolgen.
"Dies ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, über den ich mich sehr freue," so Annette Karl, "wenn auch sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Wir kämpfen gemeinsam weiter."
Der SPD Stadtverband Weiden hatte die Vereine der Stadt zu einem Empfang eingeladen. Die Vorsitzende des Stadtverbandes und Bezirkstagskandidatin Sabine Zeidler bedankte sich für das große Engagement der Ehrenamtlichen, die "Zeit und Kraft im Dienste unserer Gesellschaft opfern".
Annette Karl erinnerte daran, dass 2013 der Artikel 121 in der Bayerischen Verfassung um den Satz "Staat und Gemeinden fördern den ehrenamtlichen Einsatz für das Gemeinwohl." ergänzt wurde. Dieser stelle die Förderung und Wichtigkeit des Ehrenamtes fest.
Der gesamte Bericht auf ONetz: https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/vereine-sozialer-kitt-stadt-id2492704.html
Acht Monate vor der Europawahl hat Bayerns SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen ein klares Bekenntnis zur Europäischen Union als einer Wertegemeinschaft abgelegt. Europa sei Teil unserer bayerischen Identität, sagte Kohnen auf der Europa-Konferenz der OberbayernSPD in Penzberg. Dabei kritisierte sie den europafeindlichen Kurs der CSU scharf. Die europäische Wertegemeinschaft sei durch Nationalisten bedroht, so Kohnen. Dagegen müsse man sich gemeinsam wehren:
„Es ist richtig, Ungarn wegen der Einschränkung der Grundrechte und der Unabhängigkeit der Justiz zur Rechenschaft zu ziehen. Vier von fünf Europa-Abgeordnete der CSU haben leider gegen das Verfahren gestimmt. Die CSU hofiert Viktor Orbán und erhebt gleichzeitig Anspruch auf europäische Spitzenämter. Das geht nicht zusammen. Söder und Seehofer müssen sich endlich klar von Orbán distanzieren.“
Die SPD Fichtelgebirge teilt die Ansicht von Martin Schulz. Wir möchten angesichts der Bedrohung unserer vielfältigen und freiheitlichen Demokratie durch nationalistische Brandstifter im blauen Gewand von Biedermännern deutlich machen, dass wir die Politik der AfD für falsch, gefährlich und demokratiefeindlich halten. Neuerdings marschieren Rechtsextremisten, Neo-Nazis und AfD Seit an Seit.
Mit Frau Weidel kommt eine exponierte Vertreterin dieser gefährlichen Politik nach Wunsiedel.
Wir sehen es als unsere Pflicht an, als Teil der Zivilgesellschaft Frau Weidel und der AfD laut und deutlich zu sagen, dass dies nicht unser Weg ist und wir die Politik der AfD der Spaltung der Gesellschaft ablehnen.
Die SPD sieht diese Kundgebung nicht als Parteiveranstaltung, sondern lädt – nach dem bewährten Vorbild unserer Demonstration in Schirnding 2015 – alle Vertreter der demokratischen Zivilgesellschaft ein, sich zu beteiligen.
Kirchen, Gewerkschaften, alle demokratischen Parteien, die sich zu einer offenen und toleranten Gesellschaft bekennen, Vereinigungen, Bürgerinitiativen, Flüchtlingshelfer und alle aufrechten Demokratinnen und Demokraten sind uns herzlich willkommen.
Schulstart im Freistaat – Für über 1,6 Millionen Schülerinnen und Schüler hat der Unterricht begonnen. Bayerns Spitzenkandidatin Natascha Kohnen dazu:
„Wir fordern: Keine Klasse über 25 Schülerinnen und Schüler. Zudem brauchen wir mehr Lehrkräfte, um den Unterrichtsausfall zu stoppen. Die sogenannte mobile Reserve ist im Grunde bereits zum Schulanfang ausgeschöpft.“
Die Staatsregierung feiere sich nun selbst für neu eingestellte Lehrkräfte. Zur Wahrheit gehöre aber auch dazu, dass in Bayern mittlerweile zweieinhalbtausend Lehrerinnen und Lehrer anderer Schularten an den Grund- und Mittelschulen unterrichteten, um den Bedarf zu decken, so Kohnen: "Es hat nichts mehr mit Qualität zu tun, wenn Mathelehrer Kindern das Lesen und Schreiben beibringen. Dafür sind sie gar nicht ausgebildet. Deshalb fordern wir seit Jahren: Die Lehrerausbildung muss geändert werden, weg von der Schulart."