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Keine unkonventionelle Förderung im Weidener Becken

„Keine unkonventionelle Förderung von Öl und Gas im Weidener Becken“, ist die Auskunft der Staatsregierung auf eine Anfrage von MdL Annette Karl.  

Karl wollte von der Staatsregierung wissen, welche Vorkommen im Weidener Becken vermutet werden, nachdem das Wirtschaftsministerium  mitgeteilt hatte, dass es in Bayern keine unkonventionellen Vorkommen, wie z.B. Schiefergas, gibt.

Die Staatsregierung erläuterte nun, dass das Zielrichtung der erteilten Erkundungslizenz die Aufsuchung von konventionellen Lagerstätten für Gas oder Öl sei, da „das Erlaubnisgebiet bisher nur wenig erkundet worden“ sei. Interesse an der weiteren Erforschung wurde vor allem durch einen geringen Ölzufluss in einer Tiefe von 1130 – 1160 m bei der Bohrung der Thermalwasserquelle in Weiden.

Auch wenn mit dieser Aussage zur Erkundungslizenz wohl nun die Hoffnung besteht, dass es keine unkonventionelle Förderung im Weidener Becken geben wird, muss die Region weiterhin aufmerksam sein und die Aktivitäten aufmerksam beobachten.

THW lud zum Parlamentarischen Abend im Zeichen des Bevölkerungsschutzes ins Maximilianeum
Parlamentarischer Abend des THW im Landtag

„Mit dem THW haben sie ein tief in Bayern verwurzeltes Instrument im Rahmen der Gefahrenabwehr in unserem Freistaat zur Hand – ohne Vorhaltekosten. Dieses vielfältige, leistungsstarke Element der bayerischen Gesamtstruktur ist gefordert und will gefordert werden.“

Um diesen Kern drehten sich die Informationen für MdL Annette Karl und weitere Abgeordnete des Bayerischen Landtages, die der gemeinsamen Einladung des THW-Landesverbandes Bayern und der THW-Landesvereinigung Bayern in die Landtagsgaststätte im Maximilianeum gefolgt waren.

Die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Stamm, besuchte die Parlaments-Kolleginnen und –Kollegen und das THW an diesem Abend ebenfalls und freute sich über das beidseitige Engagement.

Stephan Stracke, MdB, der bayerische THW-Landesvorsitzende der Fördereinrichtung für die THW-Bundesanstalt ermunterte die Politikerkollegen gemeinsam mit dem THW-Landesbeauftragten für Bayern, Dr. Fritz-Helge Voß, die verstärkte Einbindung des Hilfeleistungspotentiales auch in ihren Heimatbereichen zu unterstützen.

Christa Naaß krönt die Apfelkönigin

Bei „königlichem Wetter“ konnte die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß die Krönung der neuen Apfelkönigin der Fränkischen Moststraße Annemarie I. in Beyerberg/Ehingen vornehmen. Die 19jährige Annemarie Freytag kommt  aus Kröttenbach und löst Carolin die I. ab, die das Amt 2 Jahre inne hatte.

Christa Naaß bezeichnete es als eine ehrenvolle Aufgabe, die Krönung vornehmen zu dürfen. „Die Krönung“, so die Vizepräsidentin „ist eine Zeremonie, durch die die zu Krönende eine besondere Macht erhält“.

„Diese Krönung“ so Naaß weiter „erfolgt in einem Jahr, in dem wir wirklich von einem Apfelreichtum sprechen können. Die Königin übernimmt also die Regentschaft für ein reiches Land – eine Region, für die sie in den nächsten zwei Jahren stehen wird.

Sie wird Regionalbotschafterin der Fränkischen Moststraße sein und mithelfen, dass sich Menschen, wieder mehr mit unserer Kulturlandschaft mit den vielen Streuobstwiesen verbunden fühlen.

Der Apfel und unsere Apfelkönigin stehen als Symbol für dieses Markenzeichen unserer Region zwischen der Romantischen Straße und dem Fränkischen Seenland. Die Äpfel sind außerdem die Basis für eine Reihe von Köstlichkeiten dieses Landstrichs u. a. auch für den Most, dem vor 8 Jahren eine eigene Straße die „Fränkische Moststraße“ gewidmet wurde.“

„Unsere Apfelkönigin“ ist Christa Naaß überzeugt, „wird wie ihre Vorgängerinnen Werbeträgerin für typische Produkte unserer Region sein – Produkte, die mit der Fränkischen Moststraße auch Landkreise verbinden.

Auch der Bezirk Mittelfranken ist stolz auf die Apfelvielfalt und pflegt zusammen mit dem Landschaftspflegeverband und den Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf das Bewusstsein für diesen Reichtum und trägt z.B. mit dem Pomoretum in Triesdorf zur Sicherung der Sortenvielfalt bei."

Der Vorstellung von Annemarie konnten die Gäste entnehmen, dass sie die Liebe zur Region mitbringt und mit ihrer Herzlichkeit, Frische und ihrem Charme die Aufgabe mit Bravour leistet und sehr schnell die Herzen der Menschen erobern wird.

„Sie wird eine wunderbare Botschafterin unserer fränkischen Heimat sein“ ist sich Christa Naaß sicher und wünschte der Apfelkönigin, nachdem sie ihr die Krone aufgesetzt und die Amtsschärpe umgelegt hatte, traumhafte Regentschaftsjahre sowie Glück und Segen.

 

 

SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal urteilt nach Anhörungen kritisch

"Nachsitzen lassen würde ich die beiden Damen nicht", so Kerstin Westphal auf die Frage, ob nach den Anhörungen am gestrigen und heutigen Tage die designierten Kommissarinnen ihre Tauglichkeit nochmals beweisen müssen. "Ich schätze es sehr, dass Elżbieta Bieńkowska immer wieder die Regionalpolitik als Mittel für die Probleme von KMU auf dem Binnenmarkt anführt. Allerdings wäre ich noch erfreuter, wenn sie daneben weitere und vor allem neue eigene Strategien darlegte. Denn die finanzielle Förderung von KMU ist das eine, aber die Sorgen und Nöte der Unternehmen und ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen neue Antworten. Bieńkowska hat aber immer wieder nur die Umsetzung bestehender EU-Gesetzgebung betont."

Oberpfälzer und Tschechen sehen sich im Maximilianeum um
Die Besuchergruppe im Foyer

Auf Initiative des Partnerschaftsbeauftragten Uli Völkl und des früheren Marktrats Dr. Johannes Weig fuhren 50 Teilnehmer aus Waldthurn und der Partnergemeinde Hostau (Hostouˇn) nach München. SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl (vorne, Dritte von rechts) empfing die Reisegruppe um die Bürgermeister Roman Bauer und Miroslav Rauch zunächst zum Rundgang im Maximilianeum. Im renovierten Plenarsaal begrüßte Landtags-Vizepräsidentin Inge Aures (SPD) die Männer und Frauen. Im Sitzungssaal der SPD-Fraktion diskutierten die Besucher unter anderem über die Straßenmaut, die gerade im Grenzland in der Kritik steht. Auch nicht nachvollziehbare Entscheidungen der Denkmalschutzbehörden hinsichtlich der laufenden Dorferneuerung in Waldthurn stießen auf Unverständnis. Völkl führte die Reisegruppe anschließend durch die Münchner Altstadt, ein Teil sah das Derby TSV 1860 München gegen die SpVgg Greuther Fürth. Bürgermeister Rauch lud die Waldthurner abschließend 2015 zur Fahrt in die europäische Kulturhauptstadt Pilsen ein.

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