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Radwege: Staatsregierung muss endlich richtiges Konzept zur vernetzten Mobilität vorlegen!

Veröffentlicht am 16.04.2014 in Landespolitik

Wirtschaftspolitische Sprecherin Karl: Verknüpfung mit verschiedenen Verkehrsmitteln wie dem Zug muss vorangebracht werden 
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Annette Karl fordert die Staatsregierung auf, endlich ein richtiges Konzept zur vernetzten Mobilität, also der Integration des Fahrradverkehrs mit den anderen Verkehrsträgern, zu entwickeln. "Es wurde höchste Zeit, dass der Minister das Thema und die Notwendigkeit endlich erkennt, beim Radwegeausbau aktiv zu werden! Wie beim Breitbandausbau gilt: Anerkennung der realen Defizite ist der erste Schritt für mögliche Verbesserungen", so Karl. "Insbesondere die Verknüpfung der verschiedenen Verkehrswege muss dringend verbessert werden - auch, damit mehr Menschen aufs umweltfreundliche Rad oder den Zug umsteigen und das Auto stehen lassen können!"

Bei den vollmundigen Ankündigungen fehle aber ein Gesamtkonzept und ein daraus abgeleiteter Bedarfsplan, kritisiert Karl: "Bisher gibt es nur an 30 Prozent der Staatsstraßen und der Hälfte aller Bundesstraßen auch einen Radweg." Die SPD-Verkehrsexpertin fordert, das Programm zum nachträglichen Anbau von Radwegen an Staatsstraßen, dass Ende vergangenen Jahres abgelaufen ist, schnell neu aufzulegen. "Die Begründung Herrmanns für die Verzögerungen, es müsse erst mal eine Schwachstellenanalyse gemacht werden, ist eine faule Ausrede für Nichthandeln. Diese Analyse hätte mit Ablauf des Förderprogramms im Dezember 2013 längst abgeschlossen sein können. Ähnlich wie beim Breitbandausbau wird hier unnötig viel förderfreie Zeit sehenden Auges in Kauf genommen. Das sieht eher nach lustlosen Agieren als nach kraftvollem Handeln aus."

Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl

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