Übergabe der Anordnung und Urkunde über das Verfahren zur Dorf- und Flurentwicklung Waldthurn 3 (Bild: fla)"Wer heute nichts tut, ist morgen von gestern, denn das Denken und das Tun von heute ist das Leben von morgen für uns, für die Nachwelt und unsere Kinder!" Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Josef Beimler den Festakt zur Anordnung der Dorferneuerung, das Verfahren zur Dorf- und Flurentwicklung Waldthurn 3.
Daran nahmen die Leitenden Baudirektoren Thomas Gollwitzer und Willi Perzl, Albert Rupprecht, Annette Karl, Vertreter von Vereinen und Verbänden sowie Bürger teil. Gollwitzer übergab Anordnung und Urkunde. "Der Freistaat fördert und sichert gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in Stadt und Land", sagte er. Mit Blick nach Waldthurn war er zuversichtlich, da "hier gelebt und angepackt wird".
Vorrangiges Handlungsfeld des Entwicklungskonzepts sind die demografische Entwicklung. Hier wird Waldthurn eine Vorreiterrolle im Landkreis Neustadt übernehmen. Weitere Aspekte sind die funktionale und gestalterische Ortsentwicklung sowie die Stärkung der Gemeinschaft. Auch die kommunale Effizienz, Infrastruktur und Organisationsstruktur mit der Sanierung kommunaler Gebäude inklusive deren energetischer Optimierung sei vorrangig. Erneuerbare Energien, (Kultur-)Landschaft sowie Landwirtschaft, Freizeit und Erholung sei in der Zielsetzung integriert.
Rupprecht lobte den innovativen Geist in Waldthurn und die aktiven Leute, allen voran die Jugend. Auch Karl schätzt die offene Art der Waldthurner. Dem Festakt folgte der Eintrag ins Goldene Buch.
(Quelle: Oberpfalznetz vom 9. August 2013; fla)