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Unfallgefahr an unbeschrankten Bahnübergängen höher als bei beschrankten

Veröffentlicht am 22.02.2012 in Allgemein

Den tödlichen Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang in Neuendettelsau im vergangenen Jahr nahm die Haundorfer Landtagsabgeordnete Christa Naaß zum Anlass, beim Innenministerium bezüglich der Situation in Mittelfranken nachzufragen.

Die Abfrage ergab, dass die Anzahl der Unfälle an unbeschrankten Bahnübergängen (47) deutlich höher als bei beschrankten ist (29).
Unfälle bei Privatwegen blieben bei der Antwort unberücksichtigt.

Besonders gefährlich scheinen folgende Bahnübergänge zu sein, da sich in den vergangenen Jahren dort mehrere Unfälle ereigneten:

Windsbach, OV Wernsmühle / BÜ 1 (2007), 1 (2008)
Langenzenn, Wilhermsdorfer Str. / BÜ 1 (2007), 1 (2008)
Wilburgstetten, B 25 /BI 1, KM 48,750 1 (2008), 1 (2009)
Neuendettelsau, Bechhofener Str. / BÜ 1 (2009), 1 (2011)
Bad Windsheim, Burgbernheimer Str. / BÜ 1 (2006), 1 (2010)

Christa Naaß unterstützt die Forderungen der betroffenen Kommunen an die DB AG nach Sicherung der Übergänge durch Schranken oder Blinklicht und hat sich diesbezüglich auch selbst an die Bahn gewandt.

Vom Innenministerium scheint hier wenig Unterstützung zu erwarten zu sein. Auf die Anfrage von Christa Naaß, „was die Staatsregierung gedenkt zu tun, um dieser Gefahr entgegen zu wirken“, kam als Antwort nur der Verweis auf die gesetzlich vorgeschriebene Kostenverteilung.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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