"Es kann nicht sein, dass Real einerseits die Dividenden für die Aktionäre erhöht - und andererseits die Gehälter zusammenstreicht!"
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Annette Karl, unterstützt die Forderungen der streikenden Real-Mitarbeiter. "Für die angekündigten Kürzungen von Urlaubs- und Weihnachtsgeld und die gleichzeitige Absenkung von Lohnzuschlägen habe ich kein Verständnis", betont die Wirtschaftsexpertin. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Gut eines Unternehmens." Es könne nicht sein, dass die Metrogroup als Eigentümerin von Real die Ausschüttung für die Aktionäre innerhalb eines Jahres von 0,90 Euro auf 1,00 Euro erhöhen wolle, aber gleichzeitig den Mitarbeitern die Gehälter zusammen streiche.
Karl stellt fest: "Auch bei den Vorständen von Real und Metro sollte eigentlich angekommen sein, dass unzufriedene Mitarbeiter dem Unternehmen mehr Schaden durch mangelnde Motivation zufügen können, als Aktionäre, die keine Dividendensteigerung erhalten. Scheinbar ist diese Erkenntnis noch nicht bei der Metrogroup gereift."
Die Forderungen von ver.di und den Beschäftigten, dass Real bestehende Tarifverträge einhält, sei berechtigt, erklärt die Oberpfälzerin. "Auch die Gesellschaft als Ganzes muss ein Interesse an ordentlich bezahlten Arbeitskräften haben, damit diese im Arbeitsleben und dann vor allem später als Ruheständler nicht auf Sozialleistungen des Staates angewiesen sind."
Seit 1. Januar 2016 läuft das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Damit unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die alltagsintegrierte sprachliche Bildung in Kindertagesstätten. Nun sind auch weitere Kitas in Stadt und Landkreis Bayreuth in das Programm aufgenommen worden.
„Das Programm richtet sich vorrangig an Einrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf besucht werden. Die geförderten Einrichtungen werden durch zusätzliche Fachkräfte mit entsprechender Qualifikation im Bereich sprachliche Bildung verstärkt, die direkt in den Kitas tätig sind“, erklärt die Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin Anette Kramme.
Die Sendung Quer des Bayerischen Rundfunks hat in einem Beitrag am 10.03.2016 am Thema Abstände zu Stromtrassen beispielhaft den laufenden Kronprinzenstreit innerhalb der CSUverarbeitet.
Staatsminister Söder hatte vor kurzem eine neue Abstandsregelung für Stromtrassen zu Wohnbebauung angekündigt, obwohl Ilse Aigner thematisch mit ihrem Fachressort zuständig ist.
Annette Karl kritisierte in dem Beitrag die von Söder versprochenen Abstände zu Stromtrassen, da sich diese in zahlreichen Fällen wohl nicht umsetzen lassen werden und Bayern bei der Planung der Gleichstromhochspannungstrassen nicht zu ständig ist.
Wirtschaftspolitikerin Karl: Freistaat muss den betroffenen vier Standorten beistehen
Die massiven Stellenabbaupläne von Siemens in Bayern stoßen bei der SPD-Wirtschaftspolitikerin Annette Karl auf Entsetzen: "Das ist ein schwerer Schlag für den Wirtschaftsstandort Bayern. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten und Gewerkschaften sowie der betroffenen Kommunen. Die bayerische Staatsregierung muss sich einschalten und versuchen, diese verheerenden Pläne von Siemens noch zu stoppen oder zumindest abzuschwächen. Die vier Standorte benötigen jetzt die Solidarität des Freistaats."
Gemeinsam mit der Akademie für Politische Bildung Tutzing lädt der Bayerische Landtag am 02. und 03. Juni zu einem Parlament der Generationen in das Maximilianeum nach München ein.
Das besondere an diesem Projekt ist, dass die eine Hälfte der 150 Teilnehmer hinsichtlich Alter, Geschlecht und Migrationshintergrund die heutige Bevölkerung Deutschlands repräsentiert, während die andere Hälfte sich so zusammensetzt, wie Demografieexperten die Bevölkerungszusammensetzung im Jahr 2050 erwarten.
Diese beiden Gruppen beraten und beschließen unabhängig voneinander zu den gleichen Themen. Ziel ist es zu erkennen, wie sich demografische Veränderungen auf Entscheidungsprozesse auswirken.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auf www.parlament-der-generationen.bayern über die Politiksimulation informieren und dazu anmelden.
Kosten für Fahrten, Übernachtung und Verpflegung werden von den beiden Organisatoren getragen.