„Pflege aus der Sicht der Praxis“ präsentierte die Leiterin des AWO Seniorenheims „Franz Zebisch“ Weiden, Silvia Zeidler, in der Sitzung des SPD-Kreisvorstands Neustadt in Letzau.
Die Plätze des Heimes sind zu 100% ausgelastet und um die 84 Bewohnern kümmern sich 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Moment ist die Personalsituation noch auskömmlich, allerdings werde „die Luft immer dünner“. Der demographische Wandel führe zu einem immer größeren Bedarfen an Pflegeplätzen und somit auch an Pflegepersonal. So waren 2015 in Deutschland 3 Millionen Menschen pflegebedürftig, zwei Jahre später schon 3,5 Millionen. Für 2018 wird eine weitere Steigerung um 500.00 Pflegebedürftige erwartet. Ungefähr die Hälfte wird zu Hause gepflegt. Aktuell arbeiten derzeit 900.000 Menschen im Pflegebereich und bis 2035 würden ca. 275.000 Pflegekräfte fehlen.
SPD-Kreisvorsitzende MdL Annette Karl bezeichnete angesichts dieser Zahlen die von Gesundheitsminister Jens Spahn angekündigten 8000 neuen Pflegekräfte als bestenfalls einen Tropfen auf dem heißen Stein, zumal er noch nicht einmal erklärt habe, wo diese Kräfte – nicht einmal eine pro Pflegeeinrichtung in Deutschland – herkommen sollen. Karl: „Hier muss der Minister noch eine große Schippe drauflegen und gemeinsam mit den Bundesländern einen Masterplan Pflege vorlegen!“
Der Bayerischer Bezirketag hat Christa Naaß, stellvertretende Bezirkstagspräsidentin von Mittelfranken, in das Kuratorium der Bayerischen Volksstiftung berufen.
Die Bayerische Volksstiftung wurde 1975 gegründet, um das bayerische Kulturgut und die Landespflege zu fördern. Jedes Jahr wird ein Preis an eine oder mehrere verdiente Persönlichkeiten vergeben, die sich um Bayern besondere Verdienste erworben haben und wird mit mindestens 2.500 Euro dotiert. Darüber hinaus bestehen auch projektbezogene Fördermöglichkeiten.
Das ehrenamtliche Kuratorium hat die Aufgabe, die Einhaltung des Sinns und Zwecks der Stiftung zu überwachen und zu fördern.
SPD-Vergabegesetz im Wirtschaftsausschuss abgelehnt - Wirtschaftspolitikerin Annette Karl und Arbeitsmarktsprecherin Angelika Weikert: Sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte würden von solchem Gesetz profitieren
SPD-Wirtschaftsexpertin Annette Karl kritisiert die CSU-Ablehnung des Gesetzentwurfs für ein Bayerisches Tariftreue- und Vergabegesetz in der Sitzung des Wirtschaftsausschusses am 17. Mai 2018: „Wir haben es in Bayern leider immer wieder mit Fällen zu tun, bei denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um ihren Lohn betrogen werden oder unter schlechten Arbeitsbedingungen zu leiden haben - und das wohlgemerkt bei öffentlichen Aufträgen, die der Freistaat selbst an Unternehmen vergibt! Dem wollen wir mit unserem Gesetzentwurf ein Ende setzen. Davon würden am Ende nicht nur die Beschäftigten profitieren, sondern auch die überwiegende Mehrheit der Unternehmen, die sich anständig verhalten.“
Beeindruckt von der Vielzahl der Aufgaben und deren professioneller Erledigung zeigten sich die SPD- Landtagsabgeordneten Annette Karl und Reinhold Strobl bei ihrem Besuch beim neuen Geschäftsführer des BRK Weiden-Neustadt, Sandro Galitzdörfer.
Allein der ehrenamtliche Bereich umfasst 5 Säulen: die Bereitschaften, Wasserwacht, Bergwacht, Jugendrotkreuz und die fünfte Gemeinschaft, die sich vor allem um soziale Angelegenheiten kümmert.
Karl: "Die vielen Ehrenamtlichen leisten gemeinsam mit den Hauptamtlichen des BRK eine großartige Arbeit und sind ein starkes Stück Sicherheit für alle Menschen in unserer Region. Viele Ehrenamtliche wechseln beim BRK irgendwann ins Hauptamt wie Geschäftsführer Galitzdörfer selbst und zeigen damit, dass Ehrenamt für die dort Tätigen auch eine ganz neue berufliche Perspektive bieten kann."
Auf Einladung der oberfränkischen Betreuungsabgeordneten Kerstin Westphal verbrachten Bürgerinnen und Bürger aus Franken vom 1. bis 4. Mai vier Tage in Brüssel, um mehr über Europa und europäische Politik zu erfahren.
Im Rat der Europäischen Union, der vergleichbar ist mit dem deutschen Bundesrat, informierte sich die Reisegruppe über die Aufgaben und Zusammensetzung des Rates. Zweimal pro Halbjahr treffen sich hier die Staats- und Regierungschefs zu Beratungen.