Bayerns Spitzenkandidatin Natascha Kohnen fordert mehr Anerkennung und bessere Bezahlung der Pflegeberufe in Bayern. Das sagte sie auf der Fachtagung „Brennpunkt Pflege“ des Landesfachausschusses Altenhilfe der bayerischen Arbeiterwohlfahrt in Nürnberg. In einer Arbeitswelt, die immer digitaler werde, werde die Arbeit mit Menschen bislang nicht so vergütet, wie es diese Arbeit verdiene. In Technik- oder IT-Berufen werde ein Vielfaches von dem bezahlt, was Pfleger und –pflegerinnen bekämen, so Kohnen:
„Wir müssen die hochqualifizierte Arbeit am Menschen endlich wirklich wertschätzen; denn die Menschen, die in den sozialen Berufen arbeiten, tragen die größte Verantwortung. Sie leisten Unglaubliches für unser Land und deshalb müssen wir sie auch endlich entsprechend bezahlen. Der Freistaat muss Arbeitgeber, Beschäftigte und Gewerkschaften an einen Tisch bringen, um einen ‚Pakt für anständige Löhne‘ zu schließen.“
Die Seligergemeinde konnte am 11. Juni in Kirchenlamitz eine Regionalgruppe Fichtelgebirge/Steinwald gründen. Vorsitzender ist Peter Heidler aus Hof. Landtagsabgeordnete Annette Karl bringt sich gerne in der Vorstandsarbeit ein.
Bericht über die Gründungsversammlung in der Frankenpost: https://www.frankenpost.de/region/fichtelgebirge/fichtelgebirge/art654373,6177357
Im Plenum des Bayerischen Landtags wurde heute (14.06.) das Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung (BayEbFöG) beraten. Annette Karl hatte sich deswegen vor kurzem auch mit der Volkshochschule Weiden-Neustadt ausgetauscht und einige wichtige Anregungen von Geschäftsführer Frischholz und Fachbereichsleiter Krämer erhalten.
Ein Bericht dazu im ONetz.de: https://www.onetz.de/weiden-in-der-oberpfalz/politik/volkshochschule-kritisiert-neues-gesetz-gesetz-passt-nicht-fuer-uns-d1863148.html
Seinen 100. Geburtstag kann in diesem Jahr der Freistaat Bayern feiern, ausgerufen in unruhigen Zeiten zum Ende des ersten Weltkrieges in München vom unabhängigen Sozialdemokraten Kurt Eisner. Dieses wichtige Ereignis in der bayerischen Geschichte ist für die SPD Landtagsfraktion Anlass gewesen in das Hotel Aribo nach Erbendorf einzuladen.
Landtagsabgeordnete Annette Karl konnte unter den 100 Gästen zahlreiche Kommunalpolitiker und Personen des öffentlichen Lebens begrüßen. Karl zitierte in ihrer Begrüßung aus Willy Brandts Abschiedsrede als SPD-Vorsitzender, der gesagt hatte „Wenn ich sagen soll, was mir neben dem Frieden wichtiger sei als alles andere, dann lautet meine Antwort ohne Wenn und Aber: Freiheit. Die Freiheit für viele, nicht nur für die wenigen. Freiheit des Gewissens und der Meinung. Auch Freiheit von Not und von Furcht.“ Die Freiheit der Bürger und die Meinungsfreiheit waren auch schon 1918 für Kurt Eisner eine Grundlage bei der Prägung des Begriffes „Freistaat Bayern“. Auch heute muss immer wieder neu diskutiert werden, wie die Spannungen zwischen dem berechtigten Wunsch des Einzelnen nach Freiheit und dem Wunsch der Gesamtheit nach Schutz durch den Staat gelöst werden, so Karl.